Heute ist mein erstes YouTube-Video online gegangen und hat den kommenden Gratis Comic Tag 2018 zum Thema! Über Anregungen und Feedback würde ich mich sehr freuen. Und ja, ich brauch eine neue Kamera! 😉
Inzwischen sollte die Reihe „Paper Girls“ (Band 1, Band 2) so gut wie jedem Comic-Leser ein Begriff sein. Die Mehrfach ausgezeichnete Geschichte von Brian K. Vaughn (Autor; u.a. „We Stand on Guard„), Cliff Chiang (Zeichner) und Matt Wilson (Farben) ging vor nicht allzu langer Zeit durch die Decke und erfuhr aufgrund des ähnlichen Looks & Feels von „Stranger Things“ einen zusätzlichen Schub.
Der Erfolg kommt dabei explizit durch die enorm hohe Qualität der Geschichte und der visuellen Aufmachung zustande, die die Definition dessen, was man als Comic versteht auf ein ganz eigenes Level heben. Es kommt selten vor, dass Graphic Novels und Co. im Rahmen ihrer Möglichkeit eine solche Dynamik im Bereich des Storytelling entwickeln, dass man gefühlt in die Panels gesogen wird. Wie bei Filmen und Büchern gibt es viele spannende Erzählungen, doch die wahren Perlen sind selten und strahlen dafür umso heller.
So ein Fall ist auch „Paper Girls 3„, dass direkt an den Vorgänger anschließt, in dem drei der vier Heldinnen dieser Geschichte einen Sprung aus einem Helikopter in ein Zeitfenster wagten. Zuvor landeten sie auf der Suche nach ihrer Freundin KJ durch ein ähnliches Portal im Jahr 2016 (alles beginnt im Jahr ’88, daher das zuvor erwähnte Retro-Feeling), nur um in einer halsbrecherischen Aktion in einer Steinzeit-Welt, samt passender Flora und Fauna anzukommen. Hier treffen sie endlich ihre verloren geglaubte Kameradin, aber auch einen Haufen unangenehmer Zeitgenossen, die Jagd auf eine junge Kriegerin samt Baby machen. Um der Situation noch einen drauf zu setzen, taucht auch plötzlich eine Zeitreisende aus der Zukunft auf und gerät sofort zwischen die Fronten.
Hieraus versuchen sich Erin, Mac, Tiffany und KJ so schnell wie möglich zu befreien und einen Weg in ihre Heimat Stony Stream zu finden und das am besten in der Zeit, aus der sie ursprünglich kommen. Klingt zunächst wie eine von vielen Abenteuer-Geschichten in einem Fantasy- bzw. Science Fiction-Setting, ist aber so viel mehr.
Insbesondere die Charakterzeichnung der Hauptprotagonistinnen gehört zu dem besten was man seit langer Zeit gesehen hat. Jede der Figuren wirkt individuell, jenseits von zweidimensional und durchwegs sympathisch. Bei jedem Dialog formen sich immer neue Facetten, die dem Leser Lust darauf machen, das Abenteuer der vier Mädchen so lange wie möglich zu begleiten und herauszufinden, was die Zukunft für sie bringt. Man leidet mit, freut sich über jeden kleinen Schritt in Richtung Ziel und bangt um jede von ihnen, wenn neue Gefahren auftauchen. Dazu tragen vor allem die schönen Dialoge bei, die immens die Tiefe der Geschichte erweitern und einen tollen Coming-of-Age-Charme versprühen. Nicht zu vergessen ist der vollkommene Verzicht auf Klischees von „abenteuerlustigen Mädchen, die Mädchen bleiben“ im Sinne einer vorbestimmten Zuordnung von Charaktereigenschaften aufgrund von Alter und Geschlecht. Wenn man sich durch die Story arbeitet, hat man wirklich das Gefühl die Figuren auch in seinem Leben kennen gelernt zu haben und nimmt ihnen ihre Ängste und Hoffnungen sofort ab, da diese greifbar erscheinen.
Man merkt darüber hinaus das handwerkliche Können der Macher an einem Punkt, den man beim lesen kaum bemerkt. Es werden immer wieder kleine Anspielungen auf den Hintergrund der Ereignisse eingestreut, dieser wird jedoch stets im dunklen gehalten. Man weiß nach drei Bänden immer noch nicht wirklich etwas über die Zeitreisenden, was es mit den „Apple“-Logos (ja, das uns bekannte Unternehmen) auf ihren futuristischen Geräten auf sich hat und warum die Mädchen hineingezogen wurden. Trotzdem fühlt sich der Erzählstrang bewusst gewählt und natürlich an. Dadurch wird die Spannung stets aufrecht erhalten, während man zeitgleich persönlich mit den Charakteren mitfiebert. Eine Konstellation, die auf diesem schon erwähnt hohen Niveau schnell die Frage aufkommen lässt, wann es denn endlich weiter geht. Zum Glück ist aber schon bekannt, wann uns die Fortsetzung ins Haus steht und das ist garnicht so weit entfernt. Am 16.05.2018 erscheint der vierte Band, dessen Besprechung ihr auch hier finden werdet. Bis dahin habt ihr aber Zeit euch den Vorgänger und wenn nicht schon geschehen, die ersten beiden Bände zu besorgen. Ihr werdet es nicht bereuen!
Paper Girls - Band 3
Verlag: Cross Cult
Erschienen am: 18.12.2017
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Cliff Chiang
Colorist: Matt Wilson
Format: Hardcover
Seitenzahl: 144
Preis: 22 EUR
Die meisten werden den Titel dieses Comics in einem anderen Zusammenhang gehört haben, als sie in den letzten Wochen eine Zeitung aufgeschlagen oder die Nachrichten angesehen haben. „The Death of Stalin“ wurde als Film in Russland verboten, weil dieser in den Augen der Zensoren (oder offiziell Kultusministerium genannt) einen Angriff auf die Kultur des Landes darstellen soll. Eine ziemlich gewagte Aussage, wenn man an einen paranoiden Massenmörder denkt, doch die im Zuge eines aufkeimenden Nationalismus voranschreitende Rehabilitierung scheint zu fruchten. Ein Sieg über den Faschismus überschattet dabei so sehr die unfassbaren Verbrechen Stalins, dass eine humoristische Kritik wohl in die Kategorie Landesverrat fällt.
Was in dem Zusammenhang nur wenige wissen ist, dass der Film auf einem Comic von Fabien Nury und Thierry Robin aus dem Jahr 2010 basiert und nun (vermutlich im Zuge des kleinen Hypes um den Kino-Release) zum ersten Mal auf deutsch beim Splitter-Verlag erscheint.
Wie der Titel des Bandes schon verrät, dreht sich alles um die absurden Abläufe nach Stalins Tod, die sich primär aus dem Chaos innerhalb des kommunistischen Zentralkomitees speisen. Schon am 02.03.1953, dem Tag an dem der sowjetische Diktator einen Schlaganfall erleidet, der kurze Zeit später tödlich verläuft, spielen sich Szenen ab, die man sich kaum vorstellen kann. Leute wie der Innenminister Lawrenti Beria, der den Fokus der Geschichte großteils auf sich zieht, oder der spätere Generalsekretär Nikita Chruschtschow bieten sich dabei einen Schlagabtausch aus Intrigen, Denunziationen und menschlichen Abgründen, den man sich bei Personen in Machtpositionen generell nicht vorstellen möchte. Dabei wird überspitzt(?) die Absurdität eines zum Scheitern verurteilten Systems anhand von Situationen, wie der Bestimmung eines behandelnden Arztes dargestellt: So muss einstimmig beschlossen werden, welche Mediziner konsultiert werden sollen um sich um Stalin zu kümmern, wobei sich die Auswahl durch die zuvor denunzierten und daraufhin liquidierten jüdischen Top-Ärzte ziemlich verengt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Entscheidung darüber vertagt(!) werden soll, da sich das Zentralkomitee vor der möglichen Reaktion Stalins fürchtet, sollte er doch überleben.
In diesem Sinne ist „The Death of Stalin“ eine bitterböse Realsatire, die unverblümt den Kampf in einem Machtvakuum beschreibt, dass selbst nach dem Tod des Sowjet-Diktators von diesem bestimmt zu sein scheint. Jede Handlung wird mit dem vermuteten Willen Stalins abgewogen, während Pläne geschmiedet werden die politischen Mitbewerber auszuschalten. Dagegen wird in kürzeren Sequenzen das Leben der einfachen Bürger gegengeschnitten, die im Glauben an die Unantastbarkeit ihres Führers nach Moskau pilgern, um ihren Tribut zu zollen. Dem folgt eine Überreaktion der Streitkräfte, die den Massenauflauf nicht mehr unter Kontrolle haben und nur noch mit der ihnen eingeimpften Gewalt eine Antwort finden. Durch diese Konstellation lacht man köstlich über die Mischung als Weltfremdheit und eiskalter Kalkulation, bis einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Wüsste man nicht, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, könnte man sich gemütlich zurücklehnen und das Spektakel durch die Brille der Fantasie betrachten. Leider musste erstaunlich wenig hinzugedichtet werden. So wurden den Charakteren nur griffigere Züge verpasst oder Abläufe umstrukturiert, um Zusammenhänge besser begreifen zu können.
Die Macher machen auch keinen Hehl um ihre Anpassungen und beziehen sich im Bonus-Teil des Bandes ganz explizit auf ihre Arbeitsweise, ihre Gedanken und die Entwicklung der Geschichte. Damit überlassen sie Nationalisten nicht das Feld und geben zeitgleich Interessenten für den Entstehungsprozess einen Einblick, der mehr zum Verständnis der Geschichte beiträgt. Hierbei merkt man Nury und Robin auf jeder Seite an, wie ernst sie die Thematik der beschriebenen Zeit nehmen und das der Humor daher einfach ein Stilmittel ist, um sich den schrecklichen Ereignissen besser annähern zu können.
In Mütterchen Russland sieht man das bekanntlich anders. Hier sieht man das Andenken an einen Nationalhelden beleidigt, da man über ihn lacht. Da wiegt der Sieg über Hitler-Deutschland offenbar mehr als die Opferzahlen seiner Säuberungsaktionen, die sich bezüglich der Höhe auf Platz zwei nach Mao Zedong befinden. Daher ist es umso wichtiger den Menschen mit solchen Werken zu signalisieren, dass die Realität durch eine ideologie nicht für nichtig erklärt werden kann. Ein Werkzeug dafür lässt sich in der Kunst finden und in den letzten Jahren umso deutlicher in der Comic-Branche. Wie sehr die Mächtigen die bildenden Künste dabei als Gefahr ansehen, lässt sich an Verboten umso deutlicher ablesen.
Hier findet man daher nicht nur einen spannenden Polit-Thriller mit schwarzhumorigen Anstrich, sondern ein bebildertes Statement gegen eine geschichtsrelativierende Denkweise, die sich aus einem falsch verstandenen Nationalstolz speist.
Eine klare Empfehlung meinerseits, euch „The Death of Stalin“ ins Regal zu stellen!
The Death of Stalin
Verlag: Splitter
Erschienen am: 25.02.2018
Autor: Fabien Nury
Zeichner: Thierry Robin
Format: Hardcover
Seitenzahl: 144 inkl. Bonus-Material
Preis: 29,80 EUR
Wer hat als fleißiger Comic-Leser nicht schonmal den Traum gehabt, seine eigene Geschichte in bunte Panels zu zaubern und der Weltöffentlichkeit zu präsentieren? Dafür fehlen jedoch oft Talent, Kreativität und Ressourcen. Sollte man jedoch mit den ersten zwei Punkten aufwarten können, steht einem insbesondere in Deutschland meist eben der finanzielle Aspekt im Weg, außer man wird für fremde Projekte eingespannt oder hat mit genug Connections einen direkten Draht zu den relevanten Playern auf dem Markt.
Insbesondere in solch kreativen Bereichen ist dieser Umstand jedoch ein Unding, dem man aber unter anderem mit Crowdfunding-Kampagnen gegensteuern kann. Genau das hat der Münchner Künstler Andi Papelitzky (über den ich schon hier und hier berichtet habe) getan, als er vor kurzem die Startnext-Kampagne zu seinem Sci-Fi-Herzensprojekt „Bountilus“ gelauncht hat!
Zunächst einmal sei verraten, worum es in der Geschichte überhaupt geht:
Im ersten Teil dieser aufregenden Weltraumsaga, werden die beiden Hauptfiguren Weltraumkapitän Nihil und sein treuer Lieutenant Quattro durch einen scheinbar harmlosen Funkspruch in Richtung Erde gelotst, von wo sie sich in den folgenden Ausgaben auf eine Reise quer durch das Universum begeben – auf eine Mission von der angeblich das Wohl der gesamten Galaxie abhängt… Ausserdem erfahrt ihr in Band 1, wie dieses ungewöhnliche Piloten-Duo aufeinander getroffen ist.
Um euch ein eigenes Bild davon zu machen, findet ihr hier eine kleine Leseprobe, sowie im Folgenden einen liebevoll gestalteten Trailer zur Geschichte und der dazugehörigen Aktion:
Das in meinen Augen besondere an der Sache ist, dass es sich hierbei um ein mit spürbarer Begeisterung angesteuertes Ziel handelt, dass nicht darauf ausgelegt ist, eine unerreichbare Marke zu sprengen, sondern der eigenen Leidenschaft eine Form zu verpassen, an der andere teilhaben können, um schlussendlich gemeinsam am Medium Comic partizipieren zu können. In diesem Sinne ist es ein Gemeinschaftsprojekt, dessen Einnahmen zu 100% in die Promo und Produktion fließen.
Wie für solche Kampagnen üblich, kriegen die Unterstützer nicht nur ein herzliches Dankeschön und einen feuchten Händedruck, sondern eine ganze Auswahl and Sondereditionen und coolen Specials, die im Vergleich zu anderen Crowdfunding-Projekten wirklich günstig sind und dabei das Ziel von 800€ erreichbar machen.
So kriegt man schon für lächerliche 5€ das erste Heft in seiner Standard-Fassung, während man für 20€ schon ein T-Shirt und eine Special-Edition des Comics sein Eigen nennen kann. Auch für wahre Sammler ist mehr als genug geboten. Man kann hierbei für wenig Geld ein Hardcover ersteigern, Kunstdrucke hinzunehmen oder eine gehäkelte(!) Quattro-Figurals Merchandise einpacken. Wem das nicht genug ist, kann sich zum Comic ein Gemälde holen oder sogar eine Komparsen-Rolle beim teuersten Paket für 100€ erwerben. Ihr seht, dass wirklich für jeden etwas dabei sein sollte und trotzdem keiner Schmerzen beim Blick auf seinen Kontostand bekommen sollte.
Um gebührend zu feiern, dass insbesondere lokale Künstler sich noch die Mühe machen, ihren Traum zu verfolgen, verlose ich in Zusammenarbeit mit Andi Papelitzky ganze drei Blank-Cover-Editionen der ersten Ausgabe, die selbstverständlich mit einem Sketch des Künstlers veredelt werden. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach:
TeiltDIESEN Beitrag zur Startnext-Kampagne „Bountilus“ bis einschließlich dem 22.04.2018
Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigte
Teilnehmen kann jede(r) Volljährige.
Eine Teilnahme über Gewinnspiel-Agenturen oder sonstige Dritte, die den Teilnehmer bei einer Vielzahl von Gewinnspielen anmelden, ist ausgeschlossen.
Teilnahmemöglichkeiten
Eine Teilnahme ist nur über Facebook möglich, indem die jeweilige Seite mit einem Like versehen wird und ein „Teilen“ des angegebenen Beitrags erfolgt. Das Gewinnspiel erfolgt ohne Zusammenarbeit mit Facebook.
Teilnahmeschluss
Teilnahmeschluss ist der 22.04.2018 um 23:59 Uhr.
Gewinnermittlung
Der Gewinner wird per Los ermittelt.
Art der Gewinnbenachrichtigung
Der oder die Gewinner/in wird über eine persönliche Nachricht schriftlich kontaktiert.
Veröffentlichung der Gewinner
Der Name des Gewinners wird nach seiner Ermittlung in anonymisierter Form veröffentlicht.
Der Rechtsweg
Eine Barauszahlung der Gewinne ist ebenso wie der Rechtsweg ausgeschlossen.
Wie es schon seit 2010 Tradition ist, die von Jahr zu Jahr mehr Bekanntheit erlangt, findet auch 2018 am zweiten Mai-Wochenende der Gratis Comic Tag statt (Hashtag: #GCT2018).
Sollte es jemanden unter euch geben, der noch nie davon gehört haben sollte, ist es spätestens jetzt an der Zeit, sich diesen Termin rot im Kalender anzustreichen. Diese aus den USA übernommene Idee ist nämlich nicht ohne Grund die größte verlagsübergreifende Kooperation der Buchbranche im deutschsprachigen Raum, die den Lesern und der Comic-Sparte im Allgemeinen zugute kommt.
So ist es oftmals leider immer noch der Fall, dass Comics im hiesigen Kulturbetrieb gerne als Randerscheinung gesehen werden, deren Berechtigung trotz einer fast hundert Jahre andauernden Erfolgsgeschichte noch nicht selbstverständlich ist. Daher werden in diesem Jahr an 420 Standorten und einer Auflage von einer unglaublichen halben Million(!) Heften, 35 unterschiedliche Titel GRATIS unters Volk gebracht, die das gesamte Spektrum der graphischen Literatur abdecken.
Im Detail können sich die Jüngeren unter den Lesern an 12 Heften (markiert mit dem KIDS-Logo) erfreuen, während weitere 23 Ausgaben sich an ein erwachsenes Publikum richten. Diese quantitative Bandbreite zeigt die schier unendliche Anzahl an Möglichkeiten des narrativen Potentials des Mediums und die damit einhergehende Vielfalt an Themen, die durch Comics abgedeckt werden kann. Es wird damit faktisch für jeden etwas geboten: Ob Manga, deutschsprachige Originale, Umsetzung von TV-Sendungen, Superhelden-Kost, Cartoon-Klassiker, frankobelgische Releases und vieles mehr – es bleibt nichts ausgesprart.
Dabei werden auch diesmal nicht nur die Marktführer der Branche teilnehmen, sondern auch Indie-Verlage und Einmann-Projekte, die in ihrer Gesamtheit aufzeigen, dass Kreativität nicht immer nur mit Bekanntheit zusammenhängt.
Unter folgendem -> Link<- könnt ihr nachsehen, welche Händler in eurer Nähe mitmachen und folgende Titel stehen euch am Gratis Comic Tag 2018 zur Verfügung (Klickt euch durch die Cover, um mehr über die jeweilige Veröffentlichung zu erfahren):
„DIE PEANUTS“ gehören zu den ganz großen, zeitlosen Comics, was sich daran zeigt, dass sie seit Jahrzehnten von Kindern und Erwachsenen geliebt werden. Bei Carlsen erscheinen deshalb Bücher für unterschiedlichste Zielgruppen, wie die 26-bändige, bibliophil ausgestattete Gesamtausgabe für die Erwachsenen, die „Peanuts Sonntagseiten“ für die ganze Familie und die Reihe „Peanuts für Kids“ für die jüngsten Leser. Dieser Gratiscomic enthält farbige Comicstrips, Zeichenanleitungen und Rätseln daraus. Mehr von den PEANUTS auf: https://www.carlsen.de/comic/peanuts-buecher
Bis an die Zähne bewaffnet mit Klecksrollern, Schwappern, Pinseln oder am besten gleich selbst als Tintenfisch muss Farbe verteilt werden, viel Farbe, extrem viel Farbe! Denn das Team, das das größte Gebiet in Inkopolis einfärbt, dabei gut zusammenarbeitet, ständig seine Fähigkeiten verbessert und sich von der gegnerischen Tinte nicht ausbremsen lässt, ist der Gewinner! Das blaue Dussel-Team rund um den Inkling Goggle mischt das CoroCoro-Turnier auf! Was kann dieses Team, das voll neben der Kappe steht, den Konkurrenten entgegensetzen? Vorbild für die Mangaserie sind die großartigen Nintendo-Games auf Wii-U und Switch – ein Riesenspaß für Kids und alle Zocker!
Gleich drei irrwitzige Kurzgeschichten entführen comicbgeisterte Kinder jeden Alters in die fantastische Welt der Drachenreiter von Berk – bekannt aus TV und Kino. Die lustigen Abenteuer sind genau das Richtige alle, die von Hicks und seinen Freunden Astrid, Rotzbakke, Raffnuss und Taffnuss nicht genug bekommen können. In der ersten Geschichte findet Rotzbakke heraus, dass es gar nicht so einfach ist, als Babysitter auf einen Haufen Jungdrachen aufzupassen. Doch das ist noch gar nichts gegen die Probleme, in denen Hicks Freundin Astrid in der zweiten Geschichte steckt. Ein verstauchter Flügel ihres Drachen Sturmpfeil zwingt sie zur Landung auf einer einsamen Insel. Was in der dritten Geschichte passiert, wollen wir nicht verraten. Die wurde bisher noch nicht veröffentlicht und erscheint exklusiv in unserer Ausgabe zum Gratis-Comic-Tag.
Courtney war mit ihrem Leben immer ganz zufrieden. Sie hatte in ihrem Viertel viele Freunde und ihr machte die Schule Spaß, denn sowohl die Lehrer als auch der Unterricht waren super! Doch das ist nun vorbei. Ihre Eltern haben sie in irgendeinen Nobelvorort geschleppt, wo sie mit ihr fortan im alten Spukhaus des gruseligen Großonkels Aloysius wohnen wollen. Und während sich der Rest der Familie problemlos mit seinem neuen sozialen Status abfindet, muss sich Courtney nun mit hochnäsigen Klassenkameraden und den seltsamen zwielichtigen Besuchern herumschlagen, die oft bei ihrem Onkel vorbeischauen. Statt der Kinder aus der Nachbarschaft sind nun grausige Ghule und gräuliche Geister ihre einzigen Freunde. Hmm … vielleicht wird das ja doch gar nicht so übel … „Courtney Crumrin – Band 1: Die Wesen der Nacht“ bildet den Auftakt zur beliebten Comicreihe von Ted Naifeh, die ab Mai 2018 erstmals als vollfarbige Gesamtausgabe bei dani books erscheint.
Reist gemeinsam mit der wagemutigen Meeresforscherfamilie Nekton an Bord ihres High-Tech-U-Boots „Arronax“ in die Tiefe! Als es nach einem Erbeben vor der Küste Grönlands vermehrt zu Berichten über seltsame Monstersichtungen kommt, machen sich William und Kaiko Nekton gemeinsam mit ihren Kindern Fontaine und Ant (sowie natürlich Ants Haustier, dem Fisch Jeffrey) auf, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Werden sie finden, wonach sie suchen? Wird es ihnen gelingen, einem Fisch das Stöckchenholen beizubringen? Werden sie aus Versehen aufgefressen? Findet es heraus in „Die Nektons – Abenteurer der Tiefe“! Die Comicvorlage zur beliebten Super-RTL-Trickserie erscheint auf Deutsch exklusiv bei dani books. Ein spannendes All-Ages-Abenteuer von New-York-Times-Bestsellerautor Tom Taylor („Injustice: Gods Among Us“, „All-New Wolverine“, „Star Wars Adventures“) und Zeichner James Brouwer („Justice League Beyond“).
Ein Geburtstag steht bald an im Hause Arbuckle und zwar ein tierischer. 1978 erblickte der fett, faul, filosofische Kater mit dem charakeristisch getigerten Fell und dem noch charakteristischeren Appetit das Licht der Welt. Das feiern wir mit einem Best-of aus 40 Jahren Garfield Comic-Strips.
Unser einsamer Cowboy kommt nach Fort Weakling. Das einst lebhafte Städtchen ist wie ausgestorben und wird von Billy the Kid terrorisiert. Gemeinsam mit Josh Belly schmiedet Lucky Luke einen Plan, mit dem es ihm schließlich gelingt, Billy the Kid dingfest und aus den verschüchterten Einwohnern wehrhafte Bürger zu machen.
Jeder liebt Micky Maus! Er ist DIE Comic-Ikone schlechthin: die runden schwarzen Ohren erkennt man auf Anhieb. Am 18. November 2018 feiert er seinen 90. Geburtstag! Zu diesem Anlass haben wir einige der besten Maus-Comics ausgewählt.
It’s me, Mario! Die leidgeplagte Prinzessin Peach wird vom teuflischen Halunken Bowser entführt. Doch die beiden Super-Klempner Mario und Luigi sind zusammen mit ihrem neuen Freund Yoshi bereits auf dem Weg, um die Prinzessin zu retten. Aber können sie den Koopa-König noch rechtzeitig aufhalten, bevor er die Prinzessin zur Heirat zwingt und er das Pilzkönigreich an sich reißen kann? Er ist der berühmteste Klempner der Welt, und seine Abenteuer blieben nicht auf die Pixel der Spielkonsolen beschränkt … Exklusiv für das offizielle Magazin Nintendo Power entstand von Januar 1992 bis Januar 1993 eine Reihe von Comic-Strips. Diese Comics folgten nicht der Storyline eines bestimmten Spieles, vielmehr erzählten sie neue Abenteuer der bekannten Helden – und führten sogar neue Figuren ein. Der Sammelband Super Mario Adventures bündelt erstmals und vollständig auf Deutsch alle Comics aus dem offiziellen Nintendo Power Magazin. Zum Gratis Comic Tag gibt es die ersten drei Kapitel zum Schnuppern.
Die drei ??? staunen nicht schlecht, als sie auf der Suche nach einem vermissten Freund des Chauffeurs Morton in Redwood Falls ankommen. Als wäre die Zeit stehengeblieben … denn die Bewohner des abgelegenen Dorfs lehnen jegliche Form des Fortschritts ab. Doch dies ist nicht die einzige Überraschung für Justus, Peter und Bob. Bereits nach kurzer Zeit überschlagen sich die Ereignisse und das Dorf der Teufel zeigt sein wahres Gesicht …
Neben einer Leseprobe zur Junior Graphic Novel zum Filmhit ROGUE ONE – A Star Wars Story enthält dieses spannende Heft zwei abgeschlossene Kurzgeschichten, davon eine Droiden-Story, die es in einer dt. Veröffentlichung exklusiv nur in diesem Heft gibt. Ein echtes Comichighlight für junge Star Wars-Fans.
Q-R-T sieht aus wie ein ganz normaler Junge, ist aber schon 122 Jahre alt. Er kommt nämlich von dem fernen Planeten Rzzz, auf dem man sein Leben lang Kind bleibt. Mit seinem tollpatschigen Haustier Flummi, das jede beliebige Gestalt annehmen kann, zieht er in eine Plattenbausiedlung, um das Verhalten der Erdlinge zu studieren. Zum Glück halten die neugierigen Nachbarn ihn für ein Kind – wenn auch für ein merkwürdiges. Vor allem die scharfsinnige Lara lässt nicht locker und stellt unangenehme Fragen. Als sie schließlich hinter Q-R-Ts Geheimnis kommt, wird sie zu einer treuen Gefährtin und gemeinsam heizen sie durch die Gegend und erleben jede Menge Abenteuer. Ferdinand Lutz’ liebevoll-schräge Comics um den kleinen Außerirdischen Q-R-T sind von 2011 bis 2016 monatlich im Kindermagazin “Dein SPIEGEL” erschienen.
Willkommen in der Hölle, Shelton! Der Vietnam-Veteran Wayne Shelton war nie daran interessiert, ein normales bürgerliches Leben zu führen. Als Mann für heikle Missionen bringt er sein taktisches Geschick gewinnbringend in Diensten finanziell potenter Auftraggeber ein. Der exzentrische Milliardär Horace T. Quale bietet Shelton eine überaus stattliche Summe, damit dieser einem französischen Fernfahrer, der in der fiktiven ehemaligen Sowjetrepublik Kalakschistan in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt, zur Flucht verhilft. Im Hintergrund stehen enorme finanzielle Interessen, da mit der Inhaftierung des Fernfahrers ein Handelsembargo einhergeht. Shelton nimmt den Auftrag an und schart ein Team bewährter Mitarbeiter um sich. Die Mission soll sich jedoch wesentlich gefährlicher gestalten als geplant… Der belgische Erfolgsautor Jean van Hamme und sein Landsmann Christian Denayer haben mit Wayne Shelton ein Meisterwerk des modernen Abenteuercomics geschaffen. Notfalleinsatz auf dem Römer in Frankfurt.
Die Comicserie „ASH – Austrian Superheroes“ wurde 2015 durch Crowdfunding finanziert und 2016 gestartet. Seit 2017 erscheinen die Hefte regelmäßig alle zwei Monate und haben bereits viele Fans in Österreich, Deutschland, aber auch anderen Länder gefunden. Es sind auch bereits zwei Trade-Paperbacks in Zusammenarbeit mit dem deutschen Verlag Cross Cult erschienen Das Ziel ist dabei ein eigenes europäisches Mainstream-Superhelden-Universum zu schaffen: die aktuelle Storyline in der Hauptstory der Hefte wird dabei durch zahlreiche Nebengeschichten ergänzt, die stückweise mehr über die Charaktere, aber auch den Background der europäischen Superhelden der letzten 70 Jahre und insbesondere des Kalten Krieges verraten. Seit Herbst 2017 wird der Titel durch eine zweite Serie namens „LDH – Liga deutscher Helden“ ergänzt, der die Bandbreite des Superhelden-Kosmos um zahlreiche neue (deutsche) Helden und Hintergrundgeschichten erweitert. Hinter den Heft-Serien stehen eine ganze Reihe von Künstlern und Autoren, österreichische bei ASH, deutsche bei LDH. Insgesamt haben bis jetzt über 20 Zeichner und Zeichnerinnen an dem Projekt mitgearbeitet. Dabei versucht das Team sowohl von den Storys und dem Artwork her als auch dem qualitativ hochwertigen Druck denselben Look und Feel zu bieten wie die großen amerikanischen Vorbilder. Und denselben Spaß! Von Thomas Aigelsreiter, Jan Dinter, Stefan Dinter, Martin Frei, Harald Havas, Oliver Naatz, Andi Paar u.a. Nach der Überwindung des unheimlichen Basilisken sieht sich das gerade erst zusammengewürfelte Team der Neuen Wiener Wächter bestehend aus Captain Austria Junior, Donauweibchen, Lady Heumarkt und dem Bürokrat einer neuen Gefahr gegenüber. Durch einen Unfall wird einer aus dem eigenen Team zur unvermuteten und gewaltigen Bedrohung! Die Hauptstory ist ein Reprint des Hefts ASH #5, ergänzt um zwei weitere Kurzgeschichten. In der einen verbringt Lady Heumarkt einen vergnüglichen Bummel bei ihrem Freund Gamsbart in München. In der anderen (Reprint der Nullnummer der „Liga deutschen Helden“) erleben wir den Captain, Chimäre, Lorelei, Gamsbart und den Jeck in einem Notfalleinsatz auf dem Römer in Frankfurt.
Werner is wieder da! Und zeigt der Fracking-Lobby, Donald und sonstigen Spinnern wo die Wuäss wächst! Die Essenz aus Alt und Neu zeigt, dass mit Werner immer noch zu rechnen is! Eine bunte Comic-Mischung, Geschichten jenseits von wieso das denn? Gute Unterhaltung!
Der Kampfengel ist zurück! BATTLE ANGEL ALITA als Neuausgabe in vier Sammelbänden im Großformat, frisch digitalisiert und mit neuen Farbseiten versehen – rechtzeitig zum Kinostart der von James Cameron produzierten Hollywood-Live-Action-Verfilmung. Auf dem Schrottplatz unterhalb der Himmelstadt Zalem findet der Mechaniker Ido den Kopf eines weiblichen Cyborgs, dessen Gehirn noch intakt ist. In seiner Werkstatt baut er dem Wesen einen reizvollen mechanischen Körper und gibt ihm den Namen Alita … Die schönste ALITA aller Zeiten! Science-Fiction und Cyberpunk at its best!
Als die Titanen Manhattan angreifen, stellen sich die Marvel-Helden den Giganten aus einer anderen Dimension. Das ultimative Crossover zwischen Attack on Titan und Avengers. Inhalt: Attack on Titan Anthologie; Attack on Avengers; Avengers K; Marvel Legacy
Von Jidi (Text) und Ageng (Bilder). Lin Xiaolu ist eine Mittelschülerin und besucht eine Mittelschule mit Schwerpunkt Kunst und Gestaltung. Als Scheidungskind lebt sie zusammen mit ihrer Mutter in der westchinesischen Stadt Chengdu. Die Geschichte spielt im China der 90er Jahre. Lin Xiaolu ist zunächst Einzelgängerin, findet dann aber doch enge Freunde. In „Der freie Vogel fliegt“ erzählt Jidi über ihr Alter Ego Lin Xiaolu auch von Ihrer eigenen Jugendzeit. Sehr realistisch erfährt man von den seelischen Nöten und Sorgen chinesischer Heranwachsender. Viele Schilderungen Jidis ihrer Jugend im China der 90er Jahre sind universell und dürften auch bei westlichen Lesern Erinnerungen an deren eigene Jugend wecken: die ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, die erste Liebe, der erste Liebeskummer, die als Adoleszenter erlebte Entfremdung von den Erwachsenen, die Sprachlosigkeit zwischen Heranwachsenden und ihren Eltern. Es werden auch schwierige Themen angepackt wie der enorme Schuldruck und Prüfungsstress. Die Reihe hat in China, Japan und Korea die wichtigsten Auszeichnungen im Bereich Comic/Graphic Novel erhalten (u.a. Japan International Manga Award, ICC Comic Award aus Südkorea und China Animation & Comic Competition Golden Dragon Award).
Eine spannende Rittergeschichte der klassischen Art! Es handelt sich um zwei Kurzgeschichten des ritterlichen Helden Sigurd. In dem von Hansrudi Wäscher gezeichneten Abenteuer „Im Tal der Schatten“ nimmt Sigurd es gegen eine Bande auf, die ganz nach Manier der sagenhaften Werwölfe Angst und Schrecken verbreitet. Dies ist ein Auszug aus dem 5. Band der aktuellen Buchreihe „60 Jahre Sigurd“, der 2018 erschienen wird. Ganz im nostalgischen Flair dagegen ist die zweite Geschichte „Gefährliche Hilfe“, gezeichnet von Angel B. Mitkov. Dies ist ein Auszug aus der aktuell geschaffenen Fortsetzung des 1968 abgebrochenen Abenteuers, von der bereits 15 Großbandhefte ganz im Look des alten Walter-Lehning-Verlages erschienen sind, wobei streng darauf geachtet wurde, dass Wäschers markanter Zeichen- und Erzählstil beibehalten wurde.
Der neue Comic-Hit von Erfolgsautor Robert Kirkman (The Walking Dead). Zum Gratis-Comic-Tag präsentiert Cross Cult das erste Kapitel der actiongeladenen Reise durch Raum und Zeit – fiese Aliens inklusive. Vor Jahren tauchte in Philadelphia plötzlich eine andere, geheimnisvolle Dimension auf, die fast die Hälfte der Stadt mit einem neuen Ökosystem überzog. Fast 20.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Nach der Katastrophe finden Wissenschaftler heraus, dass die fremde Welt nicht einfach in Philadelphia erschienen war, sondern den Platz mit einem Teil der Stadt getauscht hatte. Eine neue Technologie ermöglicht nun die Reise zwischen Erde und der Oblivion genannten Dimension. In diese werden nun Rettungsteams geschickt, um die Überlebenden des echten Philadelphias in Oblivion zu finden und zu retten.
Die Saga um Usagi Yojimbo [wörtlich: „Leibwächter Hase“] entfaltet sich in einem teilweise fiktiven Japan am Ende des 16. sowie am Beginn des 17. Jahrhunderts. Die historische Schlacht von Sekigahara, dem Vorbild der Schlacht von Adachigahara, an der Stan Sakais langohriger Krieger, wie wir in der allerersten Usagi-Episode erfahren, teilgenommen hat, wurde am 21. Oktober 1600 geschlagen. Sie beendete die Zeit der Bürgerkriege und etablierte die Shogunatsherrschaft. Die Samurai bilden im ganzen Land die herrschende Klasse. Sie folgen einem strengen aber ungeschriebenen Kodex an Verhaltensregeln, dem bushido [„Weg des Kriegers“], und müssen in der neuen Ordnung erst noch ihren Platz finden. Es ist eine Zeit unruhiger Geschäftigkeit und politischer Intrigen. Durch diese Welt wandert ein herrenloser Samurai. Sein Name: Miyamoto Usagi …. In „Ein welkes Feld“ trifft Usagi auf Nakamura Koji, einen in die Jahre gekommenen, vollendeten Schwertkämpfer, der, gleich ihm selbst, als Ronin durch die Lande zieht. Im Gegensatz zu Usagi hat Koji ein Ziel: Er will denjenigen finden und herausfordern, der ihm vor langer Zeit seine einzige Niederlage in einem Duell beigebracht hat. Dazu muss er aber erst einmal die Angriffe der ihm auflauernden Surudoi-Schwertkampfschüler abwehren, wobei ihm der stets hilfsbereite Usagi gern zur Hand geht. „Ein welkes Feld“ wird diesen Sommer in „Usagi Yojimbo 11 – Jahreszeiten“ beim Dantes Verlag erschienen.
Mitten in der Tundra … Der letzte Überlebende eines Dorfes ist dem Tode nahe. Doch dann bekommt er Gesellschaft: Ein unsterbliches Wesen ist auf der Welt gelandet. Eine fantastische Geschichte voller Leid und Schmerz, Freundschaft und Liebe beginnt … To Your Eternity ist das neue Werk der Zeichnerin von A Silent Voice. Die Künstlerin hat erneut eine tiefgründige und mitreißende Geschichte geschaffen, die ihresgleichen sucht.
In den Tiefen des Dungeons lauern gefährliche Monster, große Schätze – und süße Mädchen! Genau ein solches rettet den jungen Abenteurer Bell in letzter Sekunde vor einem gewaltigen Minotaurus. Bell ist hin und weg. Ab jetzt hat er nur noch Gedanken für die schöne Aiz. Aber wie soll ein Hänfling wie er nur die Aufmerksamkeit einer so talentierten Schwertmeisterin erwecken? Da hilft nur eins: Bell muss stärker werden. Also geht er fleißig weiter im Dungeon trainieren – und macht dabei schnellere Fortschritte, als er sich selbst je zugetraut hätte. Ohne sein Wissen schlummern in Bell besondere Fähigkeiten, und damit erregt er bald mehr Aufmerksamkeit, als ihm lieb sein kann … Is it Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? basiert auf der gleichnamigen Light-Novel-Reihe von Fujino Oomori, der gleich mit seinem Debütwerk einen Volltreffer landete. Seine Fantasy-Welt ist ganz nach den Regeln japanischer Rollenspiele aufgebaut, inklusive Statuswerten und besonderen Skills, die den Helden von ihren Schutzgöttinnen auf den Rücken tätowiert werden. Die zeichnerische Umsetzung des Mangas steuert Kunieda bei, der unter anderem für die Konzept-Illustrationen für das japanische Spiel Fate/Grand Order verantwortlich war. Die Anime-Adaption der Light-Novel-Vorlage ist unter dem Titel DanMachi hierzulande bei Anime House erschienen.
Seit er denken kann, ist Sato schon in seine Nachbarin Hime verknallt. Als er aber endlich den Mut dazu aufbringt, ihr seine Liebe zu gestehen, eröffnet sie ihm, dass sie fortgehen wird – für immer. Verdammte Axt! Und das soll es jetzt gewesen sein? Niemals! Um doch noch ihr Herz zu gewinnen, beschließt Sato, ihr zu folgen und findet sich unversehens in einem Abenteuer wieder, das er sich in seinen wildesten Fantasien nicht erträumt hätte. Seine Angebetete die Prinzessin eines magischen Königreiches und die letzte Hoffnung ihres verzweifelten Volkes. Um ihre Welt zu retten, muss Hime unbedingt heiraten, denn ihre Hochzeitsringe bergen ein mächtiges Geheimnis … Vor zweieinhalb Jahren erschien bei KAZÉ Manga die erste Serie des Künstlerduos MAYBE in Deutschland: die Mystery-Comedy Dusk Maiden of Amnesia. Nun folgt der nächste Streich, und diesmal mischen die Künstler ihre typische Handschrift aus Comedy, Fantastik und einem Hauch Fanservice mit einer epischen Helden-Sage.
Zum ersten Mal ist Kult Comics mit Kult-Geschichten beim Gratis Comic Tag dabei und wir freuen uns sehr, Euch drei Geschichten vorzustellen: »S.C.U.M.« gezeichnet von Sascha Dörp, »Königinnen« von Holger Klein und »Wurzeln« von Andreas Möller. Alle Stories wurden von Michael Mikolajczak geschrieben. In unserem Gratis Comic Tag-Heft erwarten Euch spannende Geschichten über starke Frauen, Wahnsinn, Verzweiflung, Rache, Familienbande und Mord.
Das neue Meisterwerk von Tsutomu Nihei (Blame!, Knights of Sidonia) verbindet das Beste aus der Welt der actiongeladenen Shônen-Manga (Dragonball Z, Naruto, One Piece) mit anspruchsvoller Science Fiction! Die Ausgabe zum Gratis-Comic-Tag enthält das erste Kapitel der spannenden Abenteuer-Saga. Vor 500 Jahren verloren die Menschen des künstlichen Planeten Aposimz den Krieg gegen den Kern des Planeten und somit auch das Recht, im Inneren von Aposimz zu leben. Seitdem kämpfen sie auf der eiskalten Oberfläche des Planeten ums Überleben. Sie verstecken sich in den Ruinen einer längst vergangenen Zeit, um der Unterdrückung durch die aggressiven Cyborgs (oder Puppen) des Kernes zu entgehen … während sie eine mysteriöse Krankheit einen nach dem anderen selbst in Puppen verwandelt.
Mit Batman Metal liefert Starautor Scott Snyder ein Epos um den Dunklen Ritter ab, das seinesgleichen sucht! Er taucht tief ein in die Vergangenheit der Familie Wayne, in die Ursprünge des DC-Kosmos ‒ und präsentiert den Fans die Schrecken des Schwarze-Materie-Universums! Unterstützt wird er dabei von Top-Zeichnern wie Greg Capullo, Jim Lee, Andy Kubert und John Romita Jr. Begleitet Batman und Helden wie Wonder Woman, Superman, Aquaman und Flash bei ihrem Kampf um das Schicksal der Welt, trefft auf den Hawkman der Rebirth-Ära, seid dabei, wenn Green Lantern auf den Joker trifft, und erforscht die dunkelsten Geheimnisse des DC-Universums! Das DC-Mega-Event, das niemand verpassen darf!
Deadpool, der Söldner mit der großen Klappe macht Jagd auf Cable, den Mutanten aus der Zukunft. Inhalt: The despicable Deadpool #287; Deadpool #900 (II, III)
Josephine Baker brachte tanzend den Jazz und Charleston nach Europa und engagierte sich für die Rechte von Schwarzen. Die Frauenrechtlerin Thérèse Clerc kämpft für das Recht auf Abtreibung und ruft ein autonomes Wohnprojekt für mittellose Seniorinnen ins Leben. Und Nellie Bly, die Journalistin, lässt sich undercover in eine Irrenanstalt einweisen und trägt mit ihrer Reportage zur Verbesserung der Zustände in amerikanischen Psychiatrien bei. Vorreiterinnen, Querdenkerinnen und jede eine Heldin auf ihre ganz eigene Art. Ob Schamanin, Entdeckerin oder gefeierte Leinwandhexe – diese Frauen haben ihre Bestimmung gefunden. Insgesamt 30 beeindruckende Persönlichkeiten porträtiert Pénélope Bagieu in den beiden Bänden von “Unerschrocken”, darunter bekannte Namen wie die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim und noch zu entdeckende Persönlichkeiten wie die Vulkanologin Katia Krafft. Sie alle führen und führten ein selbstbestimmtes Leben und haben die Welt verändert. Das Heft zum Gratis Comic Tag zeigt eine Auswahl spannender Biografien aus beiden Bänden. “Mit viel Humor erinnert Pénélope Bagieu an fünfzehn eigensinnige Frauen, die sich gegen Chauvinismus zur Wehr gesetzt haben.” – Paris Match
„Wer einen Autisten kennt, kennt genau EINEN Autisten“, sagt sich Daniela Schreiter im dritten Band von Schattenspringer. Sie macht sich auf, andere Betroffene zu interviewen. Wie immer kombiniert sie dies mit ihren eigenen Erfahrungen und schafft es ein weiteres Mal, wundervoll unterhaltend über ein scheinbares Tabuthema aufzuklären, ohne dabei in Leidensgeschichten abzugleiten oder belehrend zu wirken. Daniela Schreiter wurde im wilden Berlin der 1980er Jahre geboren und erforscht seit jeher mit Stift und Papier die Welt um sich herum. Mit vier Jahren zeichnete sie ihren ersten Comic und ist seit dem Studium als Illustratorin und Comic-Zeichnerin tätig.
Wie sähe die Welt aus, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte? Vielleicht wäre die Sozialistische Republik Britannia ein kleiner, unbedeutender Staat, verbunden mit dem großmächtigen Empire Frankreich über die Kanalbrücke. In dieser Parallelwelt wird die Leiche eines britischen Diplomaten aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Detective Inspector LeBrock und sein Assistent Roderick Ratzi ermitteln in der Grandville Paris, der Stadt der Lichter… Bryan Talbot, dem lesenden Publikum u.a. bekannt von Sandman und Heart of Empire, verneigt sich mit dieser Steampunk-Serie vor Meistern wie J.J. Grandville, Albert Robida, Sir Arthur Conan Doyle und Quentin Tarantino. Enthält die erste Hälfte von Band 1.
Zwölf Janitoren gibt es, nicht mehr und nicht weniger, und sie bilden die geheime Elite-Schutztruppe des Vatikan. Als die Nummer Drei ausfällt, muss ein anderer nachrücken. So wird aus dem jungen Pater Vince, der sich bereits als Leibwächter bei Sondereinsätzen hervorragend bewährte, der Janitor Trias. Doch Vince, der weltlichen Genüssen keineswegs abgeneigt ist, quält sich mit Zweifeln über seine klerikale Berufung… Enthält den kompletten ersten Band der Serie.
American Gods (Splitter Verlag) Shadow hat es bisher nicht leicht gehabt im Leben. Kaum hat er seine Haftstrafe abgesessen und will gerade zu seiner geliebten Frau Laura zurückkehren, erfährt er, dass sie einen tödlichen Unfall hatte – und das wird nicht der letzte Schicksalsschlag für Shadow gewesen sein. Darum hält ihn nichts davon ab, auf das Jobangebot des jovialen Mr. Wednesday einzugehen und dessen Leibwächter zu werden. Über Mr. Wednesdays Motive wird Shadow im Dunkeln gelassen, und die Personen, die er auf seinen Reisen quer durch die USA besucht, sind ebenso undurchschaubar. Der trink- und rauffreudige Mad Sweeney, das Bestatterduo Mr. Ibis und Mr. Jaquel und der grimmige Tschernibog sind noch die angenehmeren Bekanntschaften – andere Begegnungen wie die mit einem hochnäsigen Typen, der sich selbst den Technischen Jungen nennt, verlaufen deutlich bedrohlicher. Zur gleichen Zeit häufen sich in Shadows Umfeld merkwürdige Ereignisse, und es dauert nicht lang, bis Shadow mittendrin ist in einem uralten Konflikt von wahrhaft göttlichem Ausmaß. »American Gods«, der Urban-Fantasy-Bestseller von Neil Gaiman (»Coraline«, »The Sandman«), ist auch als Serie auf Amazon ein Riesenerfolg – und der Comic steht dem in nichts nach! Enthält das komplette erste Heft der US-Ausgabe
Das goldene Zeitalter der Superhelden ist vorüber. Abraham Slam und seine Gefährten waren einst die Beschützer von Spiral City, aber nach einem schicksalhaften Gefecht gegen ihren Erzfeind finden sie sich in einem gottverlassenen Nest irgendwo im Nirgendwo wieder. Dort müssen die Helden sich wohl oder übel häuslich einrichten, denn aus der Kleinstadt gibt es kein Entkommen, wie sie schmerzlich erfahren müssen. Jeff Lemire, der Spezialist für ausgefallene Stories mit Tiefgang (»Descender«, »Essex County«), erschafft eine Hommage an die großen Superhelden der Comicgeschichte, bei der die Liebe zum Genre aus jeder Seite strahlt. Und gleichzeitig ist die Serie ein Abgesang auf die Naivität moderner Superhelden, der ohne die bekannten Klischees von moralisch zerrissenen Antihelden und Rächern wider Willen auskommt. Die Zeichnungen von Dean Ormston wirken zugleich vertraut und fremdartig und reflektieren die innere Spannung von Lemires Vision perfekt. Enthält das komplette erste Heft der US-Ausgabe
Ludmilla, eine junge Studentin, trifft fast der Schlag, als ihre Linienmaschine vom Blitz getroffen wird und sie daraufhin auf dem Rücken eines Flugdrachen in New York landet. Aber ist dies überhaupt noch New York? Auf den ersten Blick schon ist doch so einiges anders: Nicht nur, dass es keinen Strom oder Autos gibt, dafür aber jede Menge Fabeltiere. Im Hintergrund dieses bizarren Paralleluniversums halten zudem die Preshauns die Fäden in der Hand, scheinbar putzige, etwas pedantische Wesen, die Eichhörnchen ähneln, mit einer wohlbegründeten Vorliebe für Tee. In dieser Spiegelwelt namens Ekhö soll sich Ludmilla also von nun an zurechtfinden. Dumm nur, dass sie sich im Flugzeug an ihrem Sitznachbarn Juri festgekrallt hatte, der ihr nun auf Schritt und Tritt folgen muss. Und noch dümmer, dass sie gelegentlich von den ruhelosen Geistern kürzlich Verstorbener besessen wird, die erst dann von ihr ablassen, wenn ihr ungeklärter Todesfall gelöst ist. Dabei ist ihr Juri dann allerdings doch bisweilen von Nutzen. Wo er schon mal da ist… Enthält das komplette erste Album der Serie
Wie schon bei meinem letzten Beitrag kurz angeteasert, haben TASCHEN mit dem Band „Murals of Tibet“ das aufwändigste Buch ihrer Verlagsgeschichte kreiert, dass in jeder Hinsicht außer Konkurrenz steht und im April der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Inhaltlich werden zahlreiche unveröffentlichte Wandmalereien aus Tibet gezeigt, die in Originalgröße und extremster Präzision im gigantischen Sumo-Format abgedruckt wurden. Sie sind mittlerweile teilweise zerstört oder davon bedroht und dementsprechend besonders in ihrem Anblick, den man nur in diesem Band genießen kann, an dem schon seit 2009 in Kooperation mit dem Journalisten und Photographen Thomas Laird gearbeitet wurde, um die teils bis zu 10 Meter hohen Malereien so originalgetreu wie möglich abzubilden. Diese zeigen neben Mandalas das religiöse Alltagsleben, Fantasiewesen, Paradiesszenen und vieles mehr, dass sich zu einem ikonografischen Gesamtprogramm zusammenfügen lässt.
Die Wichtigkeit dieser Abbildungen als Teil der tibetischen Kultur wird nur umso mehr durch Seine Heiligkeit, den 14. Dalai Lama unterstrichen, der jedes der Bücher persönlich signiert (limitiert auf 998 Exemplare) und das Werk als „world heritage landmark“ bezeichnet hat. Insbesondere vor dem Hintergrund von Nachrichten, wie dem Brand des Jokhang, der als wichtigster Tempel des tibetischen Buddhismus gilt, wird die Gefahr der endgültigen Zerstörung, der ohnehin angegriffenen Wandtafeln greifbar. „Murals of Tibet“ bietet dementsprechend einen Ansatzpunkt dafür, sich mit diesen Kunstwerken auseinanderzusetzen und im besten Fall Schritte zu ihrer Bewahrung zu unternehmen.
Um die Materie auch in ihrer Tiefe zu verstehen, findet man neben dem Hauptwerk, einen 528 Seiten starken Begleitband, in dem Robert Thurman (Experte auf dem Gebiet des tibetischen Buddhismus) über die künstlerische und spirituelle Bedeutung der Gemälde informiert, während Heather Stoddard und Jakob Winkler in den Bildunterschriften den historischen Hintergrund und die jeweilige Besonderheit jedes Bildes herausstellen. Darüber hinaus wird das Paket mit einem speziell für das Buch entworfenen Tisch geliefert, der von niemand geringerem als dem Pritzkerpreisträger (Nobelpreis der Architektur) Shigeru Ban entworfen wurde.
Die allerwenigsten unter euch werden den stolzen, aber durchaus gerechtfertigten Preis von 10.000€ aufbringen können, um diesen Meilenstein euer Eigen nennen zu können. Trotzdem gibt es zwei Möglichkeiten, um „Murals of Tibet“ persönlich im Rahmen einer Präsentation in Augenschein zu nehmen. Zum einen am 01.04.2018 auf Schloss Elmau und zum anderen am 12.04.2018 in der Buchhandlung Wrage in Hamburg. An beiden Terminen werden der Tibetologe und Autor Jakob Winkler und der Editor Florian Kobler anwesend sein. Hier die Details:
Datum: 01.04.2018
Ort: Schloss Elmau, In Elmau 2, Krün
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Jeder fing mal klein an. Auch eine Legende wie Andy Warhol war mal unbekannt und musste sich erst einen Namen erarbeiten. Da jedoch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts Plattformen für Selbstdarstellung wie Facebook und Instagram noch in den Bereich der Science Fiction gehörten, mussten sich kreative Menschen anders behelfen.
Schon in jungen Jahren nicht auf den Kopf gefallen was Selbstvermarktung anbelangt (auch passend bezüglich seines Berufs als Gebrauchsgrafiker), entwickelte Warhol Portfolios, die schon zum Erscheinungsdatum in extrem geringer Auflage (meistens unter hundert Exemplare) zu Sammlerstücken avancierten und persönlich von Warhol an Freunde und Kunden ausgehändigt wurden. Natürlich sind die einzelnen Veröffentlichungen heutzutage für die allermeisten Menschen kaum erschwinglich, geschweige denn überhaupt zu bekommen.
Um trotzdem einen Eindruck vom frühen Schaffen der Pop-Art-Ikone zu bekommen, ist erneut der TASCHEN-Verlag in die Presche gesprungen, um ein wirklich außergewöhnliches Produkt unter die Leute zu bringen. Der Verlag ist schon lange für Formate bekannt, die bibliophile Leser auch haptisch auf eine Reise schicken (ein schier unglaubliches Beispiel ist das ebenfalls aktuelle Murals of Tibet). Dementsprechend ist es wenig überraschend, dass „Andy Warhol. Seven Illustrated Books 1952-1959“ nicht als simple Beschreibung, samt netter Aufmachung in die Regale der Buchhändler gewandert ist, sondern in Form von nahezu originalgetreuen Nachdrucken, die so genau wie möglich im ursprünglichen Format und auf dem ursprünglichen Papier reproduziert wurden. Sogar kleine per Schreibmaschine beschriebene Sticker, wie auf den Originalen, finden sich wieder und lassen den Betrachter nicht mehr aus dem Staunen über den Detailreichtum heraus kommen.
So findet man mit „Love Is a Pink Cake„, „25 Cats Named Sam„, „À la recherche du shoe perdu„, „A Is for Alphabet„, „In the Bottom of My Garden“ und „Wild Raspberries“ einen unverstellten Blick auf die schier grenzenlose Kreativität des Künstlers, der sich der Außenwirkung seiner frühen Werke offenbar bewusst gewesen sein muss, wenn man die zahlreichen Anspielungen entdeckt, die mit einem nicht ganz jugendfreiem Niveau aufwarten. Man sieht zum Beispiel in „In the Bottom of My Garden“ (der Titel ist schon ein Augenzwinkern für sich) eine junge Frau oder ein Mädchen, dass eine kleine Katze in ihrem Schoß hält, unter der die Unterschrift „Do you see my little pussy?“ prangt. Dazu kommen auffällig nach Hinterteilen aussehende Früchte und viele weitere kleine Gags, die Warhols Humor widerspiegeln.
Dabei spielte er gleich mit mehreren Stilen und beschränkte sich bei der Produktion auch nicht auf eine Art von Material oder Format. Er ließ es sich nicht nehmen auch innerhalb einer Auflage Variationen einfließen zu lassen, einzelne Aspekte wegzulassen oder hinzuzufügen und mit schriftlich festgelegten Limitierungen den Sammlern der ersten Stunde eine Freude zu machen.
Thematisch gab es für ihn ebenfalls keine Grenzen. Er präsentierte in jeder seiner Publikationen ein neues Motiv. Ob es nun holprige Dreizeiler in Kombination mit Berühmtheiten der Geschichte, die Widmung jeder Seite für einen Buchstaben oder eine homoerotische Version eines Kinderbuchs – der Fantasie wurde freien Lauf gelassen. So lässt sich auch erklären, warum „Wild Raspberries“ nicht nur als reines Kunstwerk, sondern auch als Kochbuch funktioniert oder „À la recherche du shoe perdu“ mit einem Hauptaugenmerk auf Schuhe, allerlei Seitenhieben auf politisches Zeitgeschehen und Geistesleben aufwartet.
Um neben den schönen Illustrationen genügend Hintergrundinformation zur Einordnung zu bekommen, liegt dem im Baby Sumo-Format vorliegenden „Andy Warhol. Seven Illustrated Books 1952-1959„ein ebenfalls in XL-Fassung gedruckter Begleitband bei, der neben der Entstehungsgeschichte und Interpretationen der sieben Bücher auch seltene Fotografien des Künstlers und Abbildungen seiner kommerziellen Auftragsarbeiten beinhaltet. In dieser Kombination findet man einen seltenen Einblick in den frühen Output Warhols, bevor dieser Anfang der 60er Jahre mit „Campbell’s Sousa Cans“ eine neue Ära einleitete. Abgerundet wird das Ganze mit einem einführenden Essay der Warhol-Expertin Nina Schleif, die mit ihrem von Kenntnis der Materie geprägten Blick, den Leser an die Übergangsphase zwischen Gebrauchsgrafiker und legendärerer Künstler heran führt.
In diesem Sinne lohnt sich die Investition von 150€ für die Anschaffung eines Bandes, der die einzigartige Möglichkeit bietet, visuell und haptisch eine Ära im wahrsten Sinne des Wortes nachzufühlen. Ich freue mich für meinen Teil, wenn TASCHEN weiter diesen Weg beschreitet und Liebhabern der bildenden Kunst noch mehr Möglichkeiten gibt, Inhalte über Grenzen hinaus zu erleben.
Das Rebirth-Universum von DC-Comics baut sich immer weiter auf und etabliert mehr und mehr Serien, die Neuleser hinzugewinnen und alte Fans bei der Stange halten sollen. Eine zumindest im Mainstream relativ neu angesiedelte Reihe dreht sich dabei um die Taskforce X, die besser unter dem Namen Suicide Squad bekannt ist.
Spätestens seit dem Kinodebüt dieses Antihelden-Teams sieht man mehr oder weniger gelungene Cosplay-Versionen von Joker und Harley aus dem Boden sprießen und Fans nach mehr Stoff rund um die Psychopathen-Bande gieren, obwohl die Kritik am Streifen alles andere als milde ausfiel.
Nun ja. Comics und Filme sind zwei Paar Schuhe. Daher soll im Folgenden die Kritik am ersten Paperback „Die Stählerne Gruft“ (und damit den ersten Heften der neuen Reihe) gänzlich ohne Verweise auf David Ayers Werk auskommen.
Wobei…eine Parallele, die auch im Vorwort des Bands Erwähnung findet, möchte ich herausheben. Für den ersten Teil der Handlung ist am Zeichenbrett niemand geringeres als Jim Lee verantwortlich, Herausgeber bei DC Comics und DER Name, wenn es um actiongeladene Kämpfe mit und um Antihelden in den 90er Jahren geht. Viel Pathos, Einzeiler zum Fremdschämen und dicke Wummen waren das Rezept der Wahl, wenn es um Comics bis zur Jahrtausendwende ging. Genau diesen Rückgriff auf bewährte Mittel führten die Macher nun fast zwanzig Jahre nach der Hochphase dieses Trends durch und zeigen auf, dass alt nicht gleich altbacken sein muss.
Nun aber mal zum Inhalt. „Die stählerne Gruft“ beginnt mit einer Diskussion zwischen Amanda Waller, der Initiatorin des psychopathischen Selbstmordkommandos und dem ehemaligen (zu diesem Zeitpunkt in den letzten Zügen seiner Amtszeit) Präsidenten der vereinigten Staaten, Barack Obama. Dieser erfährt quasi kurz vor knapp von der Existenz der Taskforce X und möchte diese sogleich auflösen. Geschickt ringt ihm Waller jedoch einen Kompromiss ab, indem sie den Bösewichten den bis dato inhaftierten Colonel Flagg zur Seite stellt, der als eine Art Aufpasser fungieren soll, während die streng geheimen Missionen rund um Harley Quinn, Enchantress, Killer Croc, Deadshot und Captain Boomerang durchgeführt werden.
Eben eine dieser Missionen verschlägt die Gruppe in ein Unterwassergefängnis in Russland, dass von niemand geringerem bewacht wird, als dem sowjetischen Gegenstück der Suicide Squad mit dem klingenden Namen Annihilation Brigade. Um noch ein wenig in Klischees rumzuwaten haben die Mitglieder sich ein paar schöne Alias-Titel wie Gulag, Tankograd und Cosmonut zugelegt. Doch für einen wirklichen Kampf bleibt tatsächlich gar nicht so viel Zeit, nachdem schnell festgestellt wird, was hier eigentlich vervorgen wird: Die Superhackerin und Harley-Fan Hack (nicht mit dem Fleischgericht zu verwechseln) und General Zod, der in der Phantom-Zone sein Dasein fristet.
Nach einem kurzen, aber unterhaltsamen Gefecht, schaffen es die Irren beide Gefangenen in die USA zu transportieren, wo Waller auf den tollen Einfall kommt, die Neuankömmlinge in die Taskforce X zu integrieren. Kein Problem bei Hack, die ohnehin Superschurkin werden möchte, aber bei Zod gestaltet es sich reichlich schwierig, als die Phantom-Zone, aus der er gezogen wurde, alle Anwesenden in der Geheimanlage durchdrehen und jeden jedem an die Gurgel gehen lässt. Mit einer einzigen Ausnahme: Harley Quinn. Die Clownprinzessin des Verbrechens scheint nämlich ins genau Gegenteil verkehrt worden zu sein und kann plötzlich klar denken und ist damit die einzige Hoffnung, die Lage zu entschärfen…
So viel erstmal zur Geschichte, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Eins muss jedoch noch erwähnt werden. Um dem Ganzen eine gewisse Tiefe zu verleihen, werden sowohl dazwischen, als auch im Nachgang die Origin-Storys der einzelnen Charaktere (aber nicht alle) eingeflochten und bieten dadurch eine gewisse emotionale Nähe zu Katana, Killer Croc und Co. Vor allem ist sowas im Kontext der fast durchgehenden Klopperei bitter nötig, um nicht in zu generische Gefilde abzuwandern und die eigene Bedeutungslosigkeit einzuleiten.
In diesem Sinne ist mit dem ersten Paperback zur Suicide Squad ein solides Produkt veröffentlicht worden (für 17,99€ als Softcover), dass als unterhaltsamer Action-Snack durchgeht, aber darüber hinaus noch beweisen muss, ob es für einen längerfristigen Erfolg reicht. Ich für meinen Teil bleibe ein wenig skeptisch, da Schießereien und abgedrehte Situationen für sich Spaß machen, aber auf Dauer nicht zu überzeugen wissen, solange nicht eine spannende Geschichte das Konzept zusammenhält. In jedem Fall darf man gespannt sein, ob sich die Reihe außerhalb des popkulturell befeuerten Ruhms etablieren kann.
Viele von euch wissen, dass ich nicht als großer Fan des DC-Aushängeschilds Superman bekannt bin. Für mich überwogen beim lesen immer Elemente, die mir die Figur als zu glatt und seine Welt, trotz regelmäßig stattfindender Apokalypsen, als zu friedfertig erscheinen ließen.
Vielleicht bin ich einfach psychisch kranke Freaks wie in Batman gewohnt und weniger bunte Aliens, die Metropolis als Spielplatz benutzen. Wie so oft handelt es sich hierbei aber um meine ganz persönliche Meinung und ich bin mir verdammt sicher, dass mir so einige Perlen entgangen sind, die mich eines besser belehren hätten können. In jedem Fall könnt ihr euch vorstellen, dass ich durchaus etwas skeptisch an den Reboot um den Pfadfinder unter den Superhelden herangegangen bin. Ein Neubeginn kann aber auch eine ganz frische Liebe entfachen und genau das ist hier geschehen. Aber eins nach dem anderen…
Wie es sich gehört, musste es zunächst einen vernünftigen Übergang zwischen der altenNew 52 und der neuen Rebirth-Welt geben, bevor der Reboot seinem Namen gerecht werden konnte. Da sich der Verlag durch die langjährige Geschichte damit auskennt, wurde der Switch mit dem Tod des einen Superman (New 52) und dem Auftauchen des anderen (Post-Crisis) vollzogen. Der neue Unbekannte rettete sich zuvor von seiner sterbenden Welt in die hiesige und lebte fortan mit seiner Familie versteckt auf einer kleinen Farm. Erst als der Superman, den wir seit 2011 kennen und lieben gelernt haben das zeitliche segnet, traut sich der neue aus dem Versteck.
Dabei will er nicht einfach einen Platz besetzen, der plötzlich frei geworden ist, sondern den Namen des Mannes aus Stahl rein halten, als Lex Luthor beschließt sich in einen Metall-Anzug á la Iron Man (ja, ich weiß) zu quetschen und das Erbe des Kryptoniers anzutreten. Natürlich dürfen Leser und Hauptfiguren in diesem Moment sehr skeptisch sein, wie edel die Motive von Lex wirklich sind. In jedem Fall kommt es beim Aufeinandertreffen der alten Erzfeinde gar nicht erst wirklich zur Klärung der Situation, da ein anderer alter Bekannter auf der Bildfläche erscheint: Doomsday!
Das Monster, dass schon einst Superman töten konnte, ist zurück und so stark wie eh und je. Mit jedem Schlag scheint es näher dran zu sei, die Katastrophe von einst in einem Déjàvu aufleben zu lassen und als dann wie aus dem nichts der Reporter Clark Kent(!) erscheint, ist die mysteriöse Zusammenkunft komplett…
Wie es weitergeht und wie das alles zustande kommt, sollten Interessenten selbst herausfinden, um den Spaß nicht mit Spoilern zu verderben! 😉
So viel sei verraten: Qualitativ befindet sich die Story in den oberen Ligen. Das habe ich aus meiner Erfahrung heraus nicht erwartet und bin dementsprechend positiv überrascht. Nicht ganz unschuldig daran, ist natürlich der Autor Dan Jurgens. Seines Zeichens Erfinder von Doomsday und damit ganz tief in der Materie, die mit einem modernen Anstrich, trotzdem nostalgische Gefühle entfachen kann. Trotz einiger Standard-Gekloppe-Szenen, bleibt die Handlung an sich stets spannend und man möchte wirklich wissen, was es mit dem Erscheinen all der totgeglaubten Charaktere auf sich hat. Zudem ist der neue Aspekt um Superman als Familienvater eine erfrischende Facette, die den alten Trott um endlose Faustkämpfe angenehm aufweicht.
Auch an der Zeichner-Front wird einiges geboten! Zwar sind gleich mehrere Künstler (Tyler Kirkham, Stephen Segovia und Patrick Zircher) am Werk, deren Handschrift sich untereinander teils deutlich unterscheidet, aber es ergibt sich trotzdem kein so eklatanter Stilbruch, dass man das Gefühl bekommt verschiedene Storys vor sich zu haben. Sie alle beherrschen das nötige Handwerk, um die dynamischen Action-Szenen attraktiv in den Panels umzusetzen und der legendären Reihe gerecht zu werden.
In dieser Kombination aus starker Geschichte und optisch ansprechendem Artwork, lasse ich mich doch gerne von der Figur überzeugen, der ich lange nichts abgewinnen konnte. Sollte es euch ähnlich gehen, wäre mit Superman Paperback 1: Pfad zur Verdammnis die perfekte Einstiegsmöglichkeit gegeben.
Wir leben in einer Zeit, in der wir als Konsumenten zum einen die Freiheit haben uns unabhängig zu informieren und zum anderen durch passende Gesetze vor schädlichen Substanzen bewahrt zu werden, wenn gewisse Lobby-Gruppen gerade nicht intervenieren. Insbesondere bei Tabak und Alkohol würde deswegen wohl niemand auf die Idee kommen, sie als die Gesundheit fördernde Substanzen anzupreisen, die darüber hinaus der Schlüssel für eine erfolgreiche Teilhabe an der Gesellschaft sind.
Es ist jedoch nicht allzu lange her, als es durch pfiffige Werbetreibende durchaus der Fall war. Im Laufe des 20. Jahrhunderts versuchte sich die Alkohol- und Spirituosenbranche geschickt um Auflagen zu manövrieren und dabei die potentiellen Kunden direkt an ihrer Sehnsucht nach einem bestimmten Lebensgefühl zu packen, dass jeglichen Schaden am eigenen Körper zur Nebensache degradiert.
Dabei wirken manchen Anzeigen aus heutiger Sicht so absurd, kontextlos zum Produkt oder einfach nur faszinierend, dass TASCHEN es sich nicht nehmen ließ, diesem explizit sündigen Teil der Werbeindustrie ein kleines Denkmal mit „Jim Heimann. 20th Century Alcohol & Tobacco Ads“ zu setzen. Wie der Titel verrät, ist mit Jim Heimann als Herausgeber eine wahre Koryphäe am Werk. Als Kulturanthropologe und Autorität im Bereich Grafikdesign, holte er sich mit Steven Heller, ehemaliger Art Director der New York Times und mit Allison Silver, Gründungsredakteurindes Washington Independent, ein versiertes Autoren-Team ins Boot, dessen Expertise in diesem extrem unterhaltsamen Werk deutlich spürbar ist.
Chronologisch aufgebaut, wird ab Beginn der 1900er Jahre im Dekaden-Takt das Loblied auf Feierabend, Freizeit und Zugehörigkeitsgefühl wiedergegeben, dass dem Konsumenten bis zum Ende der 90er in jeder erdenklichen Form präsentiert wurde. Ob es nun Zigaretten, die vom Arzt empfohlen wurden oder ein Appell an Eltern, dass ihr Nachwuchs trinken müsse, um sich eingebunden zu fühlen – nichts war unmöglich. Mein ganz persönliches Highlight ist dabei ein Baby, dass seiner Mutter sagt, sie solle sich doch mal eine Kippe anzünden, statt es anzuschreien. Solche Anzeigen schießen dabei teils so absurd weit übers Ziel hinaus, dass es nicht nur auf popkultureller bis historische Ebene interessant ist, die Entwicklung dieses Teils der Werbebranche nachzuzeichnen, sondern es ist bisweilen einfach zum brüllen komisch. Natürlich werden auch ikonische Ausreißer wie der Marlboro-Cowboy oder die Smirnoff-Designflaschen nicht vergessen.
Zeitgleich sind die vielen Erklärtexte und kurzen Essays äußerst lehrreich, was die Entwicklung einer Gesellschaft anbelangt. So sieht man Stück für Stück dem Verschwinden eines rein auf weiße Männer ausgerichteten Konzepts zu, kann das Aufkommen der Bürgerrechtsbewegung fast greifen und Trends auch am Bereich Alkohol und Tabak genau ablesen.
Hierbei wird an keiner Stelle der Konsum glorifiziert, sondern nur in regelmäßigen Abständen süffisant im Kontext der entsprechenden Zeit kommentiert und mit einer schön illustrierten, über die gesamte Buchlänge gehenden Zeitleiste eingeordnet.
Somit ist „Jim Heimann. 20th Century Alcohol & Tobacco Ads“ nicht nur eine äußerst günstige (30 EUR) Anschaffung für einen Sammelband dieser Größenordnung, sondern eine wahrhaft kleine Zeitreise, die man sowohl als Raucher/Trinker, als auch Fan von Grafikdesign und historischen Zusammenhängen genießen kann. Ich habe für meinen Teil durch das Buch nicht plötzlich Durst auf Wodka und Verlangen nach einem Nikotinschock entwickelt, werde aber sicherlich nicht zum letzten Mal durch die seltsamen und damit besonders tollen Illustrationen geblättert haben.