Fight Club 2

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Tyler Durden lebt – Wer erinnert sich nicht an den sympathischen Anarchisten, der die Welt durch den „Fight Club“ (Moment mal…die erste Regel!) aus den Angeln hob, jegliche sozialen Konventionen fahren und den Zuschauer des Films mit offener Kinnlade zurück ließ?

Was jedoch wenige Leute wußten und zum teil wissen ist, dass diese unglaubliche Geschichte auf einem Roman von Chuck Palahniuk basiert, der sich nun das vermutlich beste Medium ausgesucht hat um die bekannten Ereignisse fortzusetzen: Die Graphic Novel! Insbesondere nach der Leinwandumsetzung lag es durchaus nahe, die Handlung auch auf visueller Ebene weiter zu treiben. Das Ergebnis ist eine der besten Geschichten, die ich dieses Jahr lesen durfte.

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10 Jahre nach den Geschehnissen in Bezug auf das „Projekt Chaos“ und den finalen Showdown, lebt der einst namenlose Sebastian vollgepumpt mit Drogen, die seine dunkle Seite unterdrücken sollen, in einem Einfamilienhaus mit seiner uns bekannten Frau Marla Singer, die sich jedoch mit den Jahren kaum verändert hat. Immer noch gehören Selbsthilfegruppen, Zynismus und Zigaretten zu ihrem klassischen Repertoire. Das jedoch einschneidendste Erlebnis, dass beide Personen auf einer gänzlich neuen Ebene beeinflusst, ist der gemeinsame 9-jährige Sohn. Wie wir uns dabei aber alle lebhaft erinnern können, ist nicht Sebastian das Objekt der Begierde für seine Frau, sondern der dominante Tyler, der jedoch (scheinbar) verschwunden ist. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, vertauscht sie seine Pillen mit Zuckerpräparaten und die Apokalypse kann ihren Lauf nehmen. Mr. Durden übernimmt mehr und mehr die Kontrolle und kriegt hierbei kräftige Unterstützung durch die immer noch aktiven Mitglieder seiner Clubs. Dementsprechend ist es nur eine Frage der Zeit bis die Situation gänzlich eskaliert und ihren Höhepunkt in der Entführung des eigenen Sohns mündet. Da die Persönlichkeiten des Hauptprotagonisten jedoch strikt getrennt sind, gibt es keine andere Möglichkeit an das Kind zu kommen, als in den „Fight Club“ nach langer Zeit wieder als Sebastian einzutreten und die Handlung nimmt ihren unwiderruflichen Gang nehmen zu lassen.

Dabei sind die Szenen durchsetzt von allerlei Anspielungen auf das aktuelle politische/soziale Weltgeschehen (ISIS, Spenden, Obdachlosigkeit, Drogensucht,…), Popkultur (Slipknot, Lizenzprodukte,…) sowie das genutzte Medium in Form der eigenen Geschichte. Des weiteren wird auch hier wieder gekonnt mit Meta-Ebenen gespielt, die sogar explizit benannt werden. Wir kennen ja noch die direkte Ansprache des Zuschauers im Film. In diesem Fall wird zwar auch der Leser mit einbezogen, indem Panels sprichwörtlich gesprengt werden, aber die genialsten Momente sehen wir, wenn der Schöpfer dieses Konstrukts plötzlich Teil des Geschehens wird. Alles in allem gibt es viel zu viele Details, überraschende Elemente und Wendungen als, dass es möglich wäre sie alle in einem vernünftigen Rahmen zu besprechen. Die Erwartungen waren hoch und die Skepsis vorhanden, aber nachdem man einmal die erste Seite aufgeschlagen hat, befindet man sich in dem Sog, der uns auch im ersten Teil erfasst hat.

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Visuell wird das Treiben durch den kanadischen Eisner-Award-Gewinner Cameron Stewart in Szene gesetzt. Zunächst hatte ich Bedenken, dass mich die Geschichte in der Form nicht so packen könnte wie der Vorgänger auf Zelluloid und Gott sei Dank lag ich mehr als falsch. Nachdem man sich daran gewöhnt hat, dass altbekannte Charaktere nicht der Optik aus dem Film entsprechen (ich erinnere gerne nochmals: Der Ursprung ist ein Buch!), stellt sich ein Gefühl ein, als ob man nach langer Zeit wieder nach Hause kommen würde. Es ist schier unglaublich wie das Ganze als Graphic Novel funktioniert und dabei wie die Faust aufs Auge passt (pun intended)! Selbst Elemente wie die Liste der Klamotten für den Einzug in Tylers Haus aus dem Erstling werden auf diese erfrischend neue Art eigeführt und demonstrieren damit deutlich, dass das Medium Comic zu weit mehr fähig ist, als es der Mainstream eventuell vermuten würde.

Man sollte als Rezensent vielleicht nicht zu euphorisch über ein zu besprechende Werk berichten, aber nach der Lektüre von „Fight Club 2“ kann ich nicht anders als ausnahmslos jedem ans Herz zu legen diesen Band zu besorgen oder ganz dick auf dem Wunschzettel für den Weihnachtsmann zu markieren! Und wisst ihr was das beste ist? Es handelt sich hier nur um den ersten Teil der Fortsetzung, der nur umso mehr Appetit auf den mit Sicherheit genialen Abschluss der Story macht! Ihr habt dementsprechend nur noch ein To-Do nachdem ihr meine Lobeshymne gelesen habt: Kaufen! Kaufen! Kaufen!

Ektomorf (+ Shredhead, Hot Beaver, Etecc & Cane Hill) live in München, 27.11.2015

Eingefleischte Fans wissen, dass Ektomorf regelmäßig Gäste auf deutschen Bühnen sind und dabei auch in schöner Regelmäßigkeit der bayerischen Landeshauptstadt einen Besuch abstatten. Das letzte mal ist mit dem berühmten „Free & Easy“-Festival im Backstage erst wenige Monate her, aber das hindert das ungarische Quartett nicht daran mit ihrem neuesten Album „Aggressor“ wieder die kultige Halle zu bespielen.

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Cane Hill

Natürlich kam die Band am 27.11. nicht alleine, sondern stellte sich eine bunte Mischung aus Support-Acts zusammen, die mit vier an der Zahl die Menge ordentlich zum schwitzen bringen sollte.

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Cane Hill

Genau das haben die Musiker allesamt mit Bravour gemeistert. Den Anfang machten die Ungarn um „Cain Hill“, die sowohl optisch (weiße Jumpsuits und Masken) als auch musikalisch ganz dem Genre des Nu-Metal zuzuordnen sind. Fette Riffs, treibende Drums und ein extrem variabler Gesang in Form von Sprechpassagen, Shouts und melodiösen Lines sind die Mischung meiner Jugend und auch ein großer Einfluss auf die Hauptband des Abends. Wie um ihre musikalische Herkunft zu unterstreichen, wurden gleich zwei Cover präsentiert, die die dargebotene Mischung vermutlich am besten umschreiben. „Break Stuff“ von Limp Bizkit und „Duality“ von Slipknot brachten Erinnerungen zurück und die ersten Köpfe zum nicken. Leider ging aufgrund der recht frühen Stunde und der leider abhanden gekommenen Eigenständigkeit in Bezug auf den Sound (trotz solider Performance) nicht mehr als ein zustimmender Applaus. Nichtsdestotrotz eine passende Eröffnung des Konzerts und durchaus unterhaltsam. Eine individuellere Note und die Jungs könnten öfter vorbei kommen!

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Etecc

Nun folgte die Wolfsburger Formation „Etecc“, die sich zwar ebenfalls bei großen musikalischen Vorbildern (Stichwort „Pantera“) bediente, aber durch ihre bloße Präsenz und Sicherheit auf der Bühne in die Herzen der Zuschauer spielte. Insbesondere Frontmann Rouven wußte mit animierenden Ansagen und selbstbewußter Performance wirklich zu überzeugen. Hier kreisten schon die ersten Matten ohne jeden Zwang, der bei Verbands oft mitschwingt. Erstaunlich, dass ich vorher noch nie was von den Jungs mitbekommen habe. Bei so einer Show sieht man schon der nächsten eigenständigen Tour der Band entgegen. Headliner-Potential ist hier geboten! Notiert euch den Namen und ab zum nächstgelegenen Gig!

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Etecc

Die nächsten auf der Liste waren die aus Ungarn stammenden „Hot Beaver“, die sich in Bezug auf Bühnenpräsenz ebenfalls nicht hinter ihren Kollegen verstecken müssen. Sich selbst als „Grunge Metal“ bezeichnend, findet man das erste Element zwar großteils nur in den ruhigeren Passagen, aber ansonsten ist der Ton mit der Umschreibung genau richtig angegeben. Bierselige, positive Vibes im Mid-Tempo, kombiniert mit melancholischen Passagen bieten die perfekte Mischung um die Haare kreisen zu lassen und in der Gemeinschaft das ein oder andere Bier zu kippen. Genau das machte die Band in ihrer Spielzeit in regelmäßigen Abständen. Wer nichts zu trinken hatte, bekam es sogleich von der Bühne gereicht und konnte Teil der Party werden. Wahnsinnig sympathische Jungs mit frecher Lippe aber mit der größten Berechtigung diese auszuspielen. Alles in allem eine weitere Formation, die man sich auf die Liste setzen sollte und gleichzeitig ein Beweis, dass auch außerhalb weltweit etablierter Musikmärkte Perlen zu finden sind.

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Hot Beaver

Die letzte Combo vor dem großen Finale stellten die Israelis um „Shredhead“ dar, die den brutalsten Ton des Abends angaben. Eine harte Mixtur aus Thrash und Hardcore, gepaart mit einer „ihr seid mit uns oder gegen uns“-Attitüde, die über dem teils überraschten Publikum ausgeschüttet wurde. Markerschütternde Shout-Passagen und dissonante Riffs en masse stellten in gewisser Weise einen kleinen Bruch zu den anderen Bands dar, die vor allem auf Groove und gute Stimmung setzten. In diesem Fall bin ich mir entsprechend nicht sicher, wie den Jungs diese Performance ausgelegt werden kann. In Bezug auf handwerkliches Können und Professionalität kann ihnen in jedem Fall kein Vorwurf gemacht werden. Von der musikalischen Seite aus muss man jedoch sagen, dass der Sound sehr wohl zum anheizen der Menge taugt, aber insbesondere durch den starken Kontrast auf Dauer sehr anstrengend sein kann. Objektiv eine sehr gute Formation, die jedoch bei einem auf Death- oder Thrash-Metal ausgerichteten Tour-Tross besser aufgehoben wäre.

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Hot Beaver

Die Menge nun in bester Stimmung und die gesamte Halle füllend, konnte es nun ablesbar an den „Ektomof“-Chören (die immer wieder erschallen sollten) kaum erwarten die europäischen Neo-Thrash-Könige wieder live zu erleben und sie wurden mehr als nur bedient.

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Shredhead

Ab der ersten Sekunde konnte man die Momente an einer Hand abzählen, an dem das Publikum nicht gerade sprang, moshte oder sich die Seele aus dem Leib brüllte. Manche mögen die Musik selbst für das Genre als sehr primitiv empfinden, doch es ist eine höhere Kunst aus wenigen Farben ein schönes Gebilde zu erschaffen, als mit der größten Palette ein schwer verdauliches Werk zu präsentieren.

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Shredhead

Der lebende Beweis in Gestalt der zahlreichen Fans spornte die Band dazu an, diesen Abend bis zur Grenze auszuschöpfen und fast zwei(!) Stunden lang eine energiegeladene Performance hinzulegen, die mit so gut wie allen Hits ihrer langen Karriere gespickt war. Klassiker aus den Anfangstagen, Dancfloor-Kracher wie „Outcast“ oder die härtesten Tracks ihrer Kariere aus dem neuen Album „Aggressor“. Das war eine dieser Shows bei der wirklich jeder das bekam was er wollte.

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Ektomorf

Und man nimmt ihnen ab, wenn sie sagen, dass sie die Musik nur für ihre Fans und sich selbst machen. Dieses Rezept scheint nämlich immer wieder aufs neue aufzugehen. Ich selbst habe sie in den letzten zehn Jahren mehrfach gesehen und Höhen und Tiefen miterlebt. Dass sie immer noch und vor allem mehrfach in die selben Städte zurück kehren und dabei sogar Fans einer gänzlich neuen Generation für sich rekrutieren können, spricht für sich selbst. Ich denke ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass ich mich auch auf die nächste Tour freue, selbst wenn sie in wenigen Monaten wieder nach Deutschland führen sollte.

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Ektomorf

Weitere Fotos findet ihr wie immer bei Fuchse Fotografie!

Fear Factory (+ Dead Label & Once Human) live in München 25.11.2015

Was kann es schöneres zum aufwärmen an einem kalten Tag geben, als einen dampfenden Moshpit? Das haben sich offensichtlich die Initiatoren des Tourtrosses um Fear Factory gedacht, als sie ihnen die Iren Dead Label und die in LA ansäßigen Once Human zur Seite stellten.

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So fanden sich am vergangenen Mittwoch die Münchner im für brachiale Gigs bekannten Backstage ein um den Urgesteinen des Industrial Metal zu huldigen, die den zwanzigsten Geburtstag ihres Albums „Demanufacture“ auf der gesamten Tour feierten.

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Doch wie schon angedeutet, eröffnete das Trio namens Dead Label den Abend, indem sie es mit ihrem wuchtigen Groove den Adrenalinspiegel der Zuschauer steigen ließen.
Aus meiner Sicht eine Wohltat für die Ohren, wenn man bedenkt, dass es entweder gang und gebe ist „Core“-Bands vor sich auftreten zu lassen
oder es schlicht und ergreifend kaum noch Auswahl gibt, wenn sich junge Musiker dazu entscheiden auf ein Genre zu setzen.
Ein weiteres erfrischendes Element der Gruppe ist die Drummerin Claire Percival. Es sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch Frauen einen Platz im Metal haben, ohne als Exot gebrandmarkt zu werden, aber leider ist es noch nicht der Normalfall. In diesem Fall wird eindrucksvoll demonstriert, dass auch auf weiblicher Seite Musiker exitieren, die bei der Bearbeitung der Felle und Becken in so einer extremen Sparte den männlichen Kollegen in nichts nachstehen.

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Apropos Frauen im Metal. Mit dem darauf folgenden Support in Form von Once Human, findet sich mit Lauren Hart die Diskrepanz in Person am Mikro wieder und das im positivsten Sinne. Wer hätte erwartet, dass aus einem so zierlichen Körper ein so markerschütternder guturaler Gesang entweichen könnte? Man kommt dabei nicht umhin einen Vergleich zu Arch Enemy zu ziehen. Das liegt dabei nicht hauptsächlich am Geschlecht der Fronterin, sondern an der wirklich ähnlichen Klangfarbe der Stimme und der zum verwechseln ähnlichen Gestikulation auf der Bühne.
Stilistisch geht der Sound ebenfalls in die melodische Death-Richtung, kriegt aber durch gelegentlich eingestreute Breakbeats und Breakdowns einen modernen Anstrich.

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Im Übrigen dachte ich, dass ich mich verhört habe, als von der Stage aus die Ansage kam, dass Once Human vom Gitarristen Logan Mader gegründet wurde, dem ich während der ersten Tracks, trotz deutlichem Altersunterschied zum Rest der Band nicht wirklich mehr Aufmerksamkeit geschenkt habe als den anderen Musikern.
Dieser Herr ist niemand anderes als ein Gründungsmitglied und fester Bestandteil von Machine Head bis zum Ende der 90er Jahre gewesen.
Dementsprechend wahrlich kein Zufall, als zu „Davidian„, dem Eröffnungstrack ihres Erstlings „Burn My Eyes“ angesetzt wurde. Schon davor war die Stimmung am überkochen, doch als das Cover erklang, gab es kein Halten mehr und die Menge war mehr als nur aufgewärmt für das was noch kommen sollte…

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Mit 25 Jahren auf dem Buckel und kein bisschen leiser, erschienen die Mannen um Fear Factory, vor einem überdimensionalen Backdrop, der den Namen der Band zu unterstreichen wusste und feuerten mit „Demanufacture“ ihre erste Riff-Salve in die Menge, die sie ab der ersten Sekunde begeistert auffing. Der Track ist wie schon erwähnt der Titel des zuvor erwähnten Albums, welches komplett gespielt wurde! Den ganzen Gig hindurch bewies die Band, wie zeitlos die Platte ist und wie viel Energie noch in den Knochen der Band steckt. Ob kreisende Matten bei „Zero Signal“ oder Circle Pits bei „Piss Christ“. Hier wurde wirklich jeder bedient. Die Show erfolgte dabei mit einer so konstanten Energie, die vom Publikum an die Band und zurück gereicht wurde, dass man nach der extra langen Zugabe in Form einer bunten Mischung aus brandneu („Soul Hacker“, „Dielectic“) und Klassisch („Shock“, „Edgecrusher“ oder „Martyr“) nur noch verschwitzt, erschöpft aber umso glücklicher wieder die kühle Luft vor der Halle genießen konnte. So müssen Metal-Konzerte sein und Fear Factory haben wie erwartet geliefert!

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Weiter Fotos vom Konzert könnt ihr natürlich wie immer bei Fuchse Fotografie sehen!

Norbert Gastell verstorben

Der Synchronsprecher und Schauspieler Norbert Gastell ist am Donnerstag verstorben. Er war vor allem als die deutsche Stimme von Homer Simpson bekannt. Damit verabschiedet sich auch ein Teil der Jugend vieler Zuschauer. Möge er in Frieden ruhen.

Bild: dpa

Tattoo Super Models

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Mit der folgenden Review eröffne ich zeitgleich eine neue Kategorie auf ZOMBIAC: Fotografie!

Wie die meisten von euch wissen sollten, beschränkt sich heutzutage visuelle Kunst nicht nur auf einen bestimmten Bereich, sondern wird mit den Jahren erweitert. Zum Beispiel wäre man vor nicht allzu langer Zeit ausgelacht worden, wenn man als erwachsener Mann zugegeben hätte Comics zu lesen. An der Etablierung der sogenannten „Graphic Novel“ und dem immensen Erfolg einschlägiger Verfilmungen kann man ablesen, wie weit diese Form des Geschichten-Erzählens im Mainstream angekommen ist.

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Tattoo model Leah Jung doing a back bend completely nude, photographed by Christian Saint

Von einer ähnlichen Story können tätowierte Menschen in einer noch extremeren Form berichten. Während Comics ab einem gewissen Alter als seltsam empfunden wurden, schlug permanenten Körperverzierungen regelrecht Hass und Ablehnung entgegen. Assoziationen mit Kriminalität, Drogenmilieu und Mangel an Bildung wurden schnell gezogen. Die scheinbar einzige Personengruppe, die es sich erlauben konnte offen mit dem Thema umzugehen, waren vor allem Musiker.

Inzwischen hat sich ein nicht zu leugnender Wandel vollzogen, der weg vom einfachen Handwerk für Außenseiter der Gesellschaft, hin zur Kunst für jedermann führte. Neben dem Fortschritt auf praktischer Ebene (professioneller, objektiv schöner, experimentierfreudiger), halfen auch prominente Vorbilder aus Sport und Medien deutlich nach, indem sie sich auf dem Platz oder rotem Teppich offen mit ihren Hautbildern präsentierten. Ein eher bizarres aber doch passendes Beispiel wäre ein Promi wie Justin Bieber, der den Prototyp des Teenyschwarms verkörpert wie kein anderer. Zeitgleich ist er stark tätowiert ohne, dass sein Image (zumindest in Bezug auf seine Optik) Schaden genommen hätte. In der Ära der Boybands wäre das ein Grund seine Karriere zu begraben. Ein weitere Berufsstand, der von seiner Optik lebt, aber mit Tattoos bis dato kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde sind Models. Richtig gehört: Frauen, die fast surreal schön sind, sich auf Catwalks und in Photosessions trauen, aber bei denen der Blick des Zuschauers vom fast perfekten Körper hin zu Meisterwerken wandert, die das Gesamtbild umso mehr abrunden.

Tattooed model Hattie Watson photography by Christian Saint.

Tattooed model Hattie Watson photography by Christian Saint.

Um eben diesen Damen zu huldigen, erschien beim GOLIATH Verlag vor kurzem der Bildband „Tattoo Super Models“, der auf fast 140 Seiten zeigt, dass es extrem sexy ist den einen Moment zu leben und nicht darüber nachzudenken, was die Welt in 30 Jahren über die dauerhaften Schmuckstücke denken wird. Die Bilder präsentieren selbstbewusste Schönheiten, die sich entgegen aller Konvention dazu entschieden haben, einen unwiderruflichen Weg zu gehen und damit nun Erfolge feiern. Ob mit viel nackter Haut oder mit aufreizenden Dessous, bei dem vorliegenden Band wird (zumindest für den Großteil der Bevölkerung) eine gänzlich neue Dimension in Bezug auf Ästhetik beigefügt, die die Körper der Frauen noch aufregender und damit den Inhalt zur visuellen Achterbahnfahrt macht.

Dabei werden die Motive bewusst hochstilisiert und in einen eher für Fashion- und Beauty-Kampagnen bekannten Kontext gesetzt, der die Darstellungen noch weiter von der konventionellen Fotografie abhebt. Das dies kein Zufall ist, verdanken wir dem in Brooklyn ansäßigen Fotografen Christian Saint, der über 20 Jahren als Profi im Bereich (wie schon angedeutet) Fashion, Beauty und Celebrity tätig war und sich nach Ermüdungserscheinungen durch das ihm vorgesetzte Schönheitsideal dazu überging seinen Schwerpunkt auf die Tattoo-Szene zu legen. „Tattoo Super Models“ ist dabei wohl der beeindruckendste Beweis dafür, dass er die vollkommen richtige Entscheidung traf. Wer diese Form der Ästhetik ansprechend findet, der kommt an diesem Buch wohl nicht vorbei!

Alt tattooed model Vanessa Lake photographed by Cristian Saint.

Alt tattooed model Vanessa Lake photographed by Cristian Saint.

Für all diejenigen, die mehr aus diesem Bereich sehen wollen und dabei auch eher „verruchteren“ Themen nicht abgeneigt sind, bietet GOLIATH eine Vielzahl an Bildbänden aus den Sparten Fetisch, Akt und auch erotische Abarbeitungen im historischen Kontext. Für die Sammler unter euch gibt es auch limitierte und signierte Editionen und Kunstdrucke zu erwerben. Ein gutes Beispiel für die Vielfältigkeit des Bereichs wäre das ebenfalls vor kurzem erschienene „Naked Fashion Girls“, welches den Weg der Natürlichkeit bestreitet, den rauen Look der unverfälschten Spontanität geht und dabei Frauen aus der Fashion-Branche in all ihrer natürlichen Schönheit darstellt. Interessenten können sich einfach mal auf der Seite umsehen und sich selbst ein Bild davon machen. Wer weiß? Vielleicht entdeckt man auch Facetten an sich selbst, die einem bisher verborgen blieben.

The Little Books of Batman, Superman & Wonder Woman

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Der TASCHEN-Verlag fand vor kurzem schon Erwähnung auf meinem Blog, als er endlich die Aufarbeitung der Historie von DC Comics mit „The Bronze Age Of DC Comics“ fortführte. Dieser und die zwei zuvor erschienenen Bände zur „Golden“ und „Silver Age“ beleuchteten die prägendsten Epochen bis in die 70er Jahre. Die noch kommenden Sammlungen „The Dark Age“ und „The Modern Age Of DC Comics“, werden zusammen ein Konvolut ergeben, welches ganze 75 Jahre an Comic-Literatur abdecken wird.

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In gesammelter Form erschien vor ein paar Jahren schon die Gesamtausgabe, die jedoch mit einem enormen Überformat und entsprechendem Preis zu Buche schlug, dabei aber sowohl inhaltlich als auch visuell seines gleichen suchte. Die Vielzahl an Auszeichnungen, mit denen „75 Years Of DC Comics“ dekoriert wurde, sprechen hierbei für sich selbst. Entsprechend dem gigantischen Umfang wurden Unmengen an Figuren beleuchtet, die entweder im Laufe der Zeit einen kleinen aber stabilen Fankreis vorzeigen konnten, gänzlich von der Bildfläche verschwanden oder zur unvergleichlichen Größe aufstiegen. Diese Bandbreite an Informationen ist selbstverständlich primär für Kenner der Materie interessant und klammert dabei den Mainstream an Lesern aus. Das ist jedoch nicht negativ zu bewerten, denn es spricht für Paul Levitz und sein Team, dass sie sich nicht auf ohnehin schon bekannte Themen stürzen und diese langatmig präsentieren, nur um eine Illusion von Fülle zu erzeugen.

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Um jedoch die Leser, die sich vielleicht nur für die größten Helden die der Verlag vorzuweisen hat  interessieren, davon zu überzeugen, dass es sich lohnt auch die Entstehungsgeschichte von Batman, Superman und Wonder Woman zu entdecken, wurden ihnen nun die „Little Books Of…“ in die Regale gelegt.

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Diese sind jeweils um die 200 Seiten lang und mit 17×12 cm perfekt für die Jacken- oder Hosentasche geeignet. In allen drei Bänden wird die gesamte Geschichte von den Anfangstagen bis kurz vor Beginn der „New 52“ dargestellt und repräsentativ durch die wichtigsten Storys und Titelbilder der letzten Jahrzehnte unterstrichen. Diese werden mit einem kurzen Begleittext versehen, der auf den Zeichner, Autor und die Besonderheit der Geschichte hinweist. So wird die visuelle Reise durch die Bilder der letzten Jahrzehnte informativ aufgewertet ohne aufdringlich zu sein oder den Kunstwerken den Raum zu nehmen, den sie dringend brauchen um zu wirken.

Eingeleitet werden die Bücher durch ein kleines Essay, welches die Frage stellt, warum wir die jeweilige Figur so lieben und teilweise über mehrere Generationen hinweg begleiten. Darauf finden sich teils sehr pointierte Antworten, überlassen aber dem Leser selbst zu entscheiden, warum er eine solche Begeisterung für den jeweiligen Charakter hegt. Allein wenn man sich die Evolution im Bereich der Erzählstruktur und der damit einhergehenden optischen Veränderung ansieht, kann man sich eine schier unendliche Liste an Gründen vorstellen, eine Liebe für Superhelden zu entwickeln.

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Angefangen beim rohen Charme der ersten Ausgaben, die stark an Comicstrips und den kurzen, abgeschlossenen Abenteuern in den Zeitungsausgaben orientiert waren, über die gegenseitige Beeinflussung von Film und Comic, die sich wohl am deutlichsten bei Batman in den 60ern und der Serie mit Adam West niederschlug, bis hin zur brutalen Realität der Gegenwart, die auch weltpolitische Themen nicht ausklammert, ist wirklich alles dabei. Dementsprechend sind die drei Ausgaben nicht nur Einstiegsliteratur für interessierte oder angehende Comic-Fans, sondern auch interessante Nachschlagewerke für langjährige Leser.

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Auch für Cineasten könnten diese Veröffentlichungen eine lohnende Angelegenheit sein. Wie den meisten schon bekannt sein sollte, werden exakt diese drei Superhelden in wenigen Monaten auf der Leinwand aufeinander treffen und in „Batman v. Superman“ epische Kämpfe austragen. Zusätzlich sind für die nächsten Jahre Spielfilme angekündigt worden, die sich gänzlich auf die einzelnen Figuren konzentrieren wollen. Zum Beispiel dürfen wir uns auf Wonder Woman mit Gal Gardot im Jahr 2017 freuen. Die kleinen Büchlein könnten hierfür als die perfekte Vorbereitung auf potentielle Easter-Eggs und Verweise aus der Historie der jeweiligen Charaktere dienen. Ich persönlich besitze alle Teile der DC-Veröffentlichungen bei TASCHEN und kann trotzdem die neuen Ausgaben als perfekte Ergänzung und wunderbare Zusammenfassung mit voller Überzeugung weiterempfehlen. Wer sich schon immer eine Art Enzyklopädie für zum Beispiel Batman gewünscht hat (wie ich), dessen Gebete wurden nun erhört!

Joker Anthologie – Die größten Schurkenstücke des Verbrecherclowns

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Nach der vor einiger Zeit erschienenen „Batman Anthologie“ zum 75. Geburtstag des „Dunklen Ritters“, machten Gerüchte die Runde, dass auch sein bekanntester und vor allem beliebtester Widersacher ebenfalls einen Rückblick spendiert bekommen soll. Als die Veröffentlichung für die USA bestätigt wurde, rieben sich natürlich auch Fans hierzulande die Hände und konnten es kaum erwarten bis „Panini Comics“ auch für den lokalen Release grünes Licht geben würde.

Nun ist es endlich soweit und wir dürfen uns über einen ausführlichen Überblick, angefangen bei Jokers erstem Auftritt in den 40er Jahren bis heute freuen. Dabei werden die letzten 75 Jahre in drei Epochen eingeteilt, in denen der Verbrecherclown seine größten Veränderungen durchlebte. Von einem nach Chaos gierenden Räuber und Dieb in den ersten Geschichten, über einen von der TV-Serie mit Adam West inspirierten Comedian, zu einem wahllos mordenden Psychopathen in den 70ern, bis hin zum nihilistischen Lügner, der sich immer wieder neu erfindet, ist jede Entwicklungsstufe vertreten.

Zusätzlich wird jede Story mit einem einleitenden Text versehen, der das Besondere der nachfolgenden Seiten in den Vordergrund stellt und die zahlreichen Künstler präsentiert, die die Veränderungen des Harlekin des Hasses zu verantworten haben. Desto weiter man in diesem Band vorankommt, umso mehr wird deutlich warum die Figur auch heute noch eine solche Relevanz besitzt.

Während Bösewichte aus anderen Comics und Büchern oft eine sehr eingeschränkte Weltsicht besitzen und dementsprechend in ihrer Handlungs- und Denkfähigkeit limitiert sind, reicht beim Joker beides fast ins Unendliche. Mir persönlich ist kein Antagonist bekannt, der über einen so langen Zeitraum die ihm eigenen Merkmale beibehalten aber trotz allem eine Evolution sondergleichen durchlebt hat. Dementsprechend wirkt auch jede einzelne der vorliegenden Geschichten wie in einem in sich geschlossenem Universum, welches durch die sich wandelnde Inkarnation des Jokers mit den anderen verbunden bleibt.

Trotz der teils enorm prägenden Momente für die Kontinuität des Batman-Universums (Stichwort: Red Hood in den 60er Jahren!) muss ich trotzdem darauf hinweisen, dass hier primär repräsentative Geschichten, die in einem Heft abgehandelt werden konnten, präsentiert werden. Die Meisterwerke „Arkham Asylum“, „The Killing Joke“ oder moderne Klassiker von Jim Lee finden sich nicht darunter. Das ist sicherlich bei dem parallelen Vertrieb der erwähnten Titel und der Länge der Ausgaben nachvollziehbar, aber Einsteiger sollten sich in der Auseinandersetzung mit dem Joker die erwähnten legendären Bände auf jeden Fall zulegen, um diese komplexe Figur in seiner größtmöglichen Bandbreite durchdringen zu können. Die „Joker Anthologie“ kann in diesem Zusammenhang als appetitanregende Sammlung gesehen werden, die neben Neulingen auch langjährigen Lesern wie mir wieder Lust macht, die alten Schinken hervor zu holen und in die zeitlosen Geschichten einzutauchen.

Wer den Clownprinzen des Verbrechens wirklich kennen lernen möchte, der kommt an diesem Band nicht vorbei!

Deadpool – Return Of The Living Deadpool

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Was soll man zu Deadpool und seinen Abenteuern sagen? Wie schon bei meiner letzten Besprechung in Bezug auf den Söldner mit der großen Klappe, braucht man auch diesmal nicht nach dem großen Sinn hinter der vorliegenden Geschichte zu fragen. Trotz allem wird man durch die vorliegende Story, die keinen Respekt vor dem Genre, geschweige denn vor der immer wieder porträtierten Popkultur hat oder zu haben braucht, von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend unterhalten.

Nun aber eins nach dem anderen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den Vorgänger-Band „Night Of The Living Deadpool“ nie gelesen habe. Trotzdem ist es möglich „Return Of The Living Deadpool“ als eigenständige Erzählung zu genießen, deren Titel im Übrigen nicht per Zufall gewählt wurde. Hier liegt nämlich eine astreine Parodie des „Zombie“-Genres vor, die immer wieder eine Brücke zu den Filmen als auch Comic-Reihen (The Walking Dead lässt grüßen) schlägt, die jeder Fan kennen sollte. Sogar die schwarz-weiße Optik der eben erwähnten Erfolgsserie wurde übernommen um keine Zweifel an der vorgegeben Richtung aufkommen zu lassen. Den einzigen Farbtupfer den wir finden, ist entweder der Hauptcharakter oder die mit ihm zusammenhängenden Gegenstände, wie Karten, Waffen etc..

Was die Story anbelangt, ist sie ungefähr so abgedreht wie Deadpool selbst. Nachdem die unvermeidliche Zombie-Apokalypse eingetreten ist, steht die Menschheit einem noch viel größerem Problem gegenüber: Jeder Zombie, der es schafft Deadpool zu beißen, verwandelt sich in einen weiteren Deadpool. Das Ganze hat zur Folge, dass sich diese zu Horden zusammenschließen und große Landstriche und Städte unter ihre Kontrolle bringen. Was kann es schlimmeres geben als wandelnde Untote? Richtig. Wandelnde Untote, die nicht aufhören können wirres Zeug von sich zu geben. Die Geschichte trieft dabei wie gewohnt vor Wortwitz und Anspielungen für die Eingeweihten. Allein folgendes Zitat bringt es mehr als deutlich auf den Punkt: „Das ist das Ende der Welt, oder? Die Gesellschaft ist im Eimer. Aber Campingbusse überleben? Sie sind die Kakerlaken der Behausungen.“

Verantwortlich für das irre Spektakel ist der Autor Cullen Bunn. Dieser kann auf eine lange Geschichte im Schaffensprozess von Deadpool zurück blicken und hat des Weiteren die Ehre den „Helden“ in das kommende Event „Secret Wars“ einzuführen, welches ungeahnte Folgen für das gesamte Marvel-Universum nach sich ziehen wird.

Mit dem Stift bewaffnet ist diesmal ein Neuling im Marvel-Lager. Die Künstlerin Nik Virella feiert ihren Einstand und meistert diesen mit Bravour. Ihr Stil zeichnet sich durch klare Linien, eindeutige Mimik und ausdrucksstarke Kompositionen aus und lässt den Leser auf viele weitere Werke hoffen. Man darf sich in diesem Zusammenhang schon auf eine angekündigte Mini-Serie freuen, die sich in einem Western-Alternativ-Universum der Marvel-Welt abspielt und mit dem Deadpool-Autor Gerry Duggan realisiert wird.

Zusammengefasst lässt sich mal wieder eine Empfehlung für all jene aussprechen, die wie ich auf einen gewollt trashigen Touch stehen und natürlich für Leser, die das Wort Popkultur nicht als Fremdwort betrachten. Hier geben sich Gewalt und Humor wieder mal die Klinke in die Hand und damit dem Fan Unterhaltung in seiner reinsten Form.

„Return Of The Living Deadpool“ erscheint am 24.11.2015.