Weihnachten mit den DC-Superhelden

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Vielleicht erinnert sich der ein oder andere von euch an die alten Weihnachtsspecials, die im Fernsehen liefen und die uns bekannten Charaktere aus Serien und Filmen in ein wohlig familiäres Setting setzten. Die wohl bekannteste Version ist die von Star Wars, die bis heute auf Videoplattformen herumgeistert und uns einen gewissen Schauer vor Fremdscham über den Rücken laufen lässt.

In die selbe Kerbe mit einem anderen Medium, schlägt Panini bzw. DC Comics und veröffentlicht mit „Weihnachten mit den DC-Superhelden“ eine ganz eigene Version des Fests der Liebe, bei dem sowohl Schurken als auch Helden zusammenkommen und gemeinsam zumindest für einen kurzen Zeitraum das Kriegsbeil begraben.

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Wie bei den erwähnten Shows, gibt es auch hier einen gemeinsamen Ausgangspunkt für viele unterschiedliche Storys. In diesem Fall führt Harley Quinn ein Gespräch mit dem Leser durch die vierte Wand und leitet uns von einer Geschichte zur nächsten, die jeweils für sich selbst steht und bewusst außerhalb des Kontinuums angesiedelt ist.

Hiervon gibt es 12 an der Zahl, die von unterschiedlichen Teams in Angriff genommen und auf wenigen Seiten in sich geschlossen angefertigt wurden. Dabei setzen sich die Zeichner und Autoren aus einem bunten Gemisch aus Prominenz und Geheimtipps zusammen. Zur ersten Gruppe gehören zum Beispiel niemand geringeres als Paul Dini und Neal Adams.

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© Panini Comics

Inhaltlich hatten aber offensichlich alle Beteiligten ausnahmslose Narrenfreiheit. Wie sonst, könnte man eine Geschichte um ein Team aus Batman und einem Detektiv-Schimpansen namens Bobo kreieren? Wie würde man andernfalls auf die Idee einer Waffenruhe zwischen Flash und dem Team von Captain Cold zur Weihnachtszeit kommen? Und nicht zu vergessen die Jagd nach einer Videospielkonsole für den Superheldennachwuchs!

Ihr seht, es ist das auf Papier wahr gewordene, eben angesprochene Weihnachtsspecial, bei dem sich alle Protagonisten schlussendlich in den Armen liegen. Ich für meinen Teil konnte die aberwitzigen Eskapaden genießen und musste mehrmals herzlich über die ein oder andere Szene lachen, die als deutlicher Seitenhieb auf das Genre der Sueprhelden zu verstehen war. In diesem Sinne ist „Weihnachten mit den DC-Superhelden“ nicht nur für junge Leser geeignet (keine explizite Gewalt, wie sie heutzutage üblich ist!), sondern auch für ältere Semester eine Anschaffung wert.

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© Panini Comics

Passend zum Thema eignet sich der Band auch prima als Geschenk unterm Weihnachtsbaum, da er als Hardcover wertig rüber kommt um mit einem Preis von 14,99€ nicht zu sehr am Konto rüttelt, wenn man sich spontan für eine Kleinigkeit für seine Nächsten entscheidet. Daher eine ganz klare Empfehlung meinerseits!

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