Dr. Strange – Trailer veröffentlicht!

Gerade wurde der Trailer zu Marvels „Dr. Strange“ veröffentlicht! Benedict Cumberbatch spielt hierbei die gleichnamige Figur, die aktuell wohl nur den Comic-Lesern unter uns etwas sagen dürfte. Nachdem sie jedoch im November diesen Jahres in das Cinematic Universe überführt wurde, sollte sich das schlagartig ändern.

Optik und Stimmung scheinen einen leicht anderen Weg einzuschlagen, als wir es von den anderen Cape-Trägern gewöhnt sind. Ich bin gespannt, ob dadurch frischer Wind in die doch sehr ausgereizte Sparte gebracht wird.

Rogue One: A Star Wars Story – Trailer veröffentlicht!

Ihr habt wie ich noch lange nicht genug vom „Star Wars“-Hype? Gut, denn hier ist der Trailer zum ersten Spin-Off der Reihe in Form von „Rogue One – A Star Wars Story“!

In diesem Streifen von „Godzilla“-Regisseur Gareth Edwards muss die von Felicity Jones gespielte Hauptrolle eine Gruppe von Rebellen zusammen bekommen, um die Pläne für den Todesstern zu stehlen. Dementsprechend ist die Story kurz vor den Ereignissen des allerersten „Krieg der Sterne“-Films angesiedelt.

Neben Jones findet man eine ganze Reihe weiterer hochkarätiger Schauspieler im Cast:

Donnie Yen, Jiang Wen, Diego Luna, Riz Ahmed, Mads Mikkelsen, Ben Mendelsohn, Forest Whitacker und Alan Tudyk. Wenn sich das nicht nach etwas großartigem anhört, dann weiß ich auch nicht weiter!

Freut ihr auch schon so sehr auf das Ende des Jahres wie ich? 🙂

 

TASCHEN Sale!

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Ihr habt sicherlich bemerkt, dass ich in regelmäßigen Abständen Bücher des TASCHEN-Verlags rezensiere. Diese sind dabei bezüglich der behandelten Themen oftmals sowohl quantitativ als auch qualitativ außer Konkurrenz!

Das Problem, dass Otto-Normalverbraucher beim Erwerb der Bücher haben könnte, ist der bei einigen Ausgaben happige Preis! Nun könnt ihr euch aber so richtig eindecken, denn TASCHEN haben soeben einen Sale mit bis zu 75% Rabatt gestartet!

Ihr findet hier alles von Gesamtwerken berühmter Maler und Fotografen über Best-Of-Sammlungen zu Musik und Film bis hin zu Nischen wie Erotik-Werken wie „The Big Butt Book“ oder die mit dem „Peng“-Preis ausgezeichnete Enzyklopädie „75 Years of Marvel“

Beeilt euch! Das Kontingent ist begrenzt! Hier geht es zum Sale!

The James Bond Archives. SPECTRE Edition.

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Nachdem ich vor geraumer Zeit den Prachtband „The Charlie Chaplin Archives“ besprochen habe, konnte ich nun meine Hände an die erweiterte Neuauflage von „The James Bond Archives“ legen.

Neuauflage? Ja, richtig gehört. Zum 50. Jubiläum von „007“ im Jahre 2012 erschien das Werk schon einmal im Überformat und hatte mit der ersten Auflage einen weiteren Kaufanreiz: Einen Filmstreifen mit einer halben Sekunde aus dem Bond-Erstling „Dr. No“ (1962)! Wenn man sich als wahren Fan und Kenner der Reihe bezeichnet, wären auch die 150€ für dieses Schmuckstück eine lohnende Investition gewesen. Wenn man darüber hinaus einen Schritt weiter gegangen wäre, könnte man sich für 2500€ zu den 250 Besitzern des Prints einer Entwurfzeichnung und einer Signatur des aktuellsten Agenten ihrer Majestät Daniel Craig zählen. Beides stolze Summen, die aber durch die restlos vergriffenen Auflagen beider Editionen den Beweis ihrer Berechtigung liefern. Nun haben auch die letzten Fans die Möglichkeit in die Entstehungsgeschichte jedes (!) einzelnen Abenteuers einzutauchen und sich auch die Hintergrundinformationen des aktuellsten Streifen „Spectre“ zu Gemüte zu führen. Mit einem handlicheren Format, erweitertem Inhalt und einem für das dargebotene angenehmen Preis, findet man in diesem Buch wirklich alles was das Cineasten-Herz begehrt.

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Wie man es vom Verlag gewöhnt ist, wird hier definitiv geklotzt und nicht gekleckert! Angefangen mit einem ausführlichen Playboy-Interview mit dem Bond-Schöpfer Ian Fleming aus dem Jahr 1964, werden der Entstehungsprozess, die Gedankengänge hinter den „007“-Charakteristika und die Bezüge zur persönlichen Geschichte des Autoren ausführlich dokumentiert.

Dem folgt auch schon die Story des Beginns einer Film-Legende, indem der schwierigen Frage der Rechte, der Besetzung des Stabs und den weiterführenden Plänen zur damaligen Zeit auf den Grund gegangen wird. Nachdem die formalen Themen jedoch geklärt sind, steigt man als Leser sofort in die Kult-Streifen wie „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963), „Goldfinger“ (1965) oder „Moonraker“ (1979) ein. Sie alle werden mit einer kurzen Erklärung des Plots eingeleitet und daraufhin mit Kommentaren der Beteiligten Produzenten, Regisseure und Schauspielern vom ersten bis zum letzten Drehtag erläutert. Da dies aus so vielen verschiedenen Perspektiven geschieht, gibt es einem das Gefühl der vollständigen Durchdringung der Materie. Szenen, Stunts und Produktionsbedingungen erhalten dadurch eine viel größere Bandbreite an Facetten, die man nach der Lektüre beim erneuten Genuss der Filme viel mehr oder sogar zum ersten mal wahrnimmt.

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Um dabei jeden Teil dieses gewaltigen Konstrukts um die Figur zu erfassen, werden auch parallel und eigentlich nicht zum Kanon gehörende Werke wie das Sean Connery-Comeback in „Sag niemals nie“ (1984) oder die Parodie „Casino Royale“ (1967) (ja, es gab schon mal einen) mit Woody Allen besprochen. Die persönliche Note bekommen die Geschichten um die Entstehung aller Filme auch durch Erzählungen über das Jahrzehnte kreisende Besetzungs-Karussel der Hauptrolle. Es wird nicht ausgespart, warum George Lazenby nur ein Auftritt gewährt wurde und wie knapp manch anderer schon früher eine Rolle hätte ergattern können. Des Weiteren werden auch hässliche Seiten wie Unfälle am Set und interne Streitereien bei den hauptsächlich fröhlichen Drehs nicht ausgespart. Damit avanciert dieses inhaltlich makellose Buch zu einem authentischen Stück Dokumentation und umgeht der oft doch so naheliegenden Selbstbeweihräucherung der Macher.

Das ganze mündet wie schon am Anfang der Besprechung erläutert, im aktuellsten Auftritt von Daniel Craig in „Spectre“, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags sogar noch im Kino läuft. Da der Film ja naturgemäß ein visuelles Medium ist, werden die Kommentare selbstverständlich um großflächige Bilder in Form von Set-Aufnahmen und Produktionsnotizen ergänzt. Diese zeigen, teils nur im vorliegenden Band zu sehen, ikonische Szenen aus alternativen Blickwinkeln, unbeschwerte Momente außerhalb der Sichtweite der Kamera oder auch das gewaltige Ausmaß mancher Sets, die schier unglaubliche Summen verschluckten, dafür aber ein umso beeindruckenderes Ergebnis darstellten.

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Zusammengefasst kann man sagen, dass die Anschaffung dieses Buches als Fan schier unausweichlich ist. Keine Publikation schafft es nur im Ansatz diese Fülle an exklusiven Einblicken in Wort und Bild zu vermitteln. Dementsprechend kann man hier bedenkenlos zugreifen und bekommt dafür nicht nur eine lückenlose Chronologie, sondern auch ein unterhaltsames Stück Literatur, welches den Inhalt fast schon beiläufig aber einprägsam vermittelt.

The World of Tim Burton

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Bis zum 3. Januar hatten Besucher die Möglichkeit knapp 500 Originale des Visionärs Tim Burton im Max Ernst Museum Brühl zu betrachten. Bis dahin waren die eigentlich nie für die Öffentlichkeit bestimmten Werke schon in Prag, Tokio und Osaka zu sehen.

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Anlässlich dieser einzigartigen Möglichkeit auch in Deutschland Bilder des Genies hinter zeitlosen Klassikern wie „Edward mit den Scherenhänden“, „Batman“ oder „Tim Burton’s The Nightmare before Christmas“ zu zeigen, brachte der Hantje Lantz-Verlag mit „The World of Tim Burton“ das passende Buch zur Ausstellung heraus. Dieses ist ganz dem internationalen Erfolg geschuldet, sowohl in Englisch als auch Deutsch erschienen und neben den zahlreichen Bildern, mit einem exklusiven Interview und einer ausführlichen Biografie des Künstlers ausgestattet. Beide Texte geben dabei einen kleinen Einblick in den Schaffensprozess bzw. die Gedankenwelt Burtons, der trotz fehlender Bildung im Bereich der Kunstgeschichte, seine Filme mit allerlei Referenzen bestückte, die demzufolge vor intuitivem Wissen nur so strotzen.

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Die Bilder, die das Herzstück des Bandes bilden, sind typisch für den Regisseur sehr düster gehalten, während der charakteristische Humor trotz allem durchgehend seinen Platz findet. Besonders faszinierend sind neben dem allgemein filigranen Strich, die Motive, die sich teils Jahre später auf der Leinwand manifestieren sollten. So merkt man, wie exakt sich Tim Burton die visuelle Umsetzung seiner Fantasie von der ersten bis zur letzten Sekunde zurecht gelegt hat. Ob Edward, der Pinguin, der Joker oder die Herzkönigin – teils handelt es sich um das gemalte Spiegelbild ihrer Zelluloid-Versionen. Daneben finden sich auch Entwürfe für nie umgesetzte Projekte, die das Fan-Herz höher schlagen lassen. Skurrile Visionen, die man sich nur zu gern als bewegte Bilder vorstellt und auf deren potentielle Realisierung als Film hofft.

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Alles in allem liegt hier eine Pflichtanschaffung für jeden Fan vor, da es aktuell kein vergleichbares Buch auf dem Markt gibt. Selbstverständlich wird man im Bereich der Sekundärliteratur zu einzelnen Filmen und zur Person selbst fündig, aber eine so schöne Auswahl der privatesten Bilder des Meisters wird man aktuell nirgendwo anders finden!

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Tim Burton with his vintage Margaret Keane paintings, October 28, 2014

Idris Elba ist der Revolvermann!

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©BBC Worldwide Productions

Seit gut einem Jahr bin ich auf der Suche nach all den Bänden aus der „dunklen Turm“-Reihe von Stephen King. Als Fan des Großmeisters weiß man, dass es extrem schwer ist die Hardcover-Versionen aus dem Heyne-Verlag zusammen zu kriegen, ohne einen absurd hohen Preis dafür zu zahlen.

Für deutsche Ausgaben eher ungewöhnlich, aber als jahrelanger Leser ist man eben geduldig. So habe ich es diese Woche nach mehreren Anläufen endlich geschafft alle sieben Werke mein Eigen zu nennen, indem ich zum richtigen Zeitpunkt zugeschlagen und damit vermutlich ein Fünftel des aktuellen Marktpreises auf den Tisch gelegt habe.

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Meine kleine Sammlung. „Schwarz“ ist zu diesem Zeitpunkt noch per Post unterwegs!

Insbesondere der Erstling „Schwarz“ ist rar und damit das Herzstück der Sammlung. Nachdem ich ohnehin wieder vom King-Fieber erfasst wurde (aktuelle Lektüre: „Finders, Keepers“), habe ich mich fast an meinem Kaffee verschluckt als ich las, dass die Verfilmung des modernen Epos endlich reale Züge annimmt. Nachdem der Regisseur Nikolaj Arcel („Die Königin und der Leibarzt“) feststand und Matthew McConaughey („Interstellar“, „Dallas Buyers Club“) nun aller Wahrscheinlichkeit nach als „der Mann in schwarz“ aka Randall Flagg zu sehen sein wird, scheint der Schauspieler fest zu stehen, der in die Haut des Revolvermanns „Roland“ schlüpfen soll: Idris Elba („Thor“, „Beasts Of No Nation“)!

Der Brite, der schon als der neue James Bond gehandelt wurde, ist damit das Gesicht einer Buch-Adaption, die zunächst als unverfilmbar galt und nun den Auftakt für eine auf mehrere Teile ausgelegte Reihe bildet, der parallel eine TV-Serie zur Seite gestellt werden soll.

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Der seltenste Band der Reihe vom Heyne-Verlag

Für mich eine überraschende, aber trotzdem nachvollziehbare Wahl, da der Mann über die nötige Ausstrahlung verfügt und als Mime ein sehr großes Repertoire mit sich bringt, welches er schon erfolgreich in Dramen als auch Superhelden-Streifen aus dem Marvel-Lager ausgespielt hat.

In meinen Augen wird es zwar schwer einer Vorstellung gerecht zu werden, die bei jedem der unzähligen Leser der Vorlage abweicht, aber man wurde ja über die Jahre hinweg immer eines besseren belehrt. Ob es nun „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ – der Erfolg gibt den Filmen recht und ich wage zu behaupten, dass es diesmal nicht anders sein wird.

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Eine Version des Revolvermanns aus den Marvel-Comics zum Buch. ©Marvel Comics

Das einzige was mich jetzt schon ankotzt, ist die unausweichliche Diskussion darüber, dass es sich um einen farbigen Schauspieler handelt. Man hat schon an so manch ätzenden Kommentar zu John Boyegas Besetzung in „Star Wars“ gemerkt, dass gewisse Grenzen in den Köpfen einiger Trottel immer noch nicht überwunden sind. Doch genau an dem Beispiel sieht man, dass nach der ersten Reaktion der Rednecks die Freude der Masse überwiegt.

Deshalb heisst es nun: Die Idioten ignorieren, das Buch zum Film schnappen und die Tage bis zum Release zählen!