Planet Hulk – Band 1

PLANETHULK128VON229SOFTCOVER_Softcover_768

Ich muss gestehen, dass ich in Bezug auf das Marvel-Universum eher wenig mit dem wütenden grünen Riesen anfangen konnte. Zwar fand ich seine Origin-Story recht interessant und die Umsetzung des „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“-Themas gelungen in das Comic-Genre integriert, aber der Funken wollte einfach nicht über springen.

Nun habe ich mich an eine Geschichte um den Hulk gewagt, die laut Aussagen der Fans zu den besten gehört, die jemals über ihn geschrieben wurden. Genau genommen ist das schon 16 Jahre her, aber Panini Comics Deutschland legt regelmäßig alte Storys neu auf um junge Leser an die Klassiker heran zu führen und diesmal hat es eben „Planet Hulk“ erwischt. Eine abgeschlossene Handlung, die aufgrund ihrer Größe (knapp 500 Seiten) auf zwei Bände verteilt wurde. Der erste liegt schon in den Regalen des Comic-Dealers eures Vertrauens. Ob sich die Anschaffung lohnt, erfahrt ihr hier!

Zunächst einmal muss man wissen, dass es sich bei dem Ganzen um ein gigantisches Projekt gehandelt hat, welches die drei Autoren Peter A. David, Daniel Way und Greg Pak realisiert haben. Sie haben sich als Team gut verstanden, denn die Geschichte läuft fließend und ohne abgehakte Versätze stetig voran. Diese ist hierbei der perfekte Rahmen für eine so physische Figur wie den Hulk. Bruce Banner (die zivile Version des Monstrums) hat sich in einen abgeschiedenen Teil Alaskas zurück gezogen, um seine Ruhe zu finden und die Menschheit vor den Zerstörungsorgien seines Alter Ego zu beschützen. Doch eines Tages wird er von Nick Fury kontaktiert, der ihn auf eine halsbrecherische Mission ins All schicken möchte. Im Laufe dieser, wird er aber von ihm hereingelegt und zum Schutz der Erde auf einen fremden Planeten geschossen. Er ist jedoch nicht wie zunächst angenommen unbewohnt und friedlich, sondern ist die Heimat einer Alien-Spezies, die eine pervertierte Version des alten Roms darstellt. Hier wird nämlich durch einen Imperator zwischen Bevölkerung und Sklaven getrennt. Zweite Gruppe (die auch aus Aliens anderer Planeten besteht) muss dabei zum Vergnügen der Elite Gladiatorenkämpfe austragen und welches Thema passt wohl besser zum Hulk als dieses? Spannend erzählt, vor Selbstreferenzen strotzend und bei weitem nicht so beliebig wie man es von einer Geschichte erwarten würde, die sich zumindest oberflächlich nur um das Kämpfen dreht. Ich hätte persönlich nicht erwartet, dass mich der Hulk über 250 Seiten so gut unterhalten würde. Hut ab!

Bezüglich der Zeichner, muss man sich jedoch auf mehrfache Stilbrüche gefasst machen, die bei einer über einem Jahr (in Bezug auf den ersten Band) laufenden Serie nur natürlich, aber für mich immer noch etwas gewöhnungsbedürftig sind. Dabei schwankt der Stil der insgesamt acht Künstler (ohne die Geschichte in Mitleidenschaft zu ziehen) zwischen schlichtweg fantastisch (Andy Kubert) und relativ mies (Juan Santacruz). Es ist vermutlich nicht leicht einen grünen Muskelberg vorteilhaft zu porträtieren, aber manchmal rutscht die Gestaltung fast schon ins lächerliche. Da diese Schnitzer nur vereinzelt vorkommen, ist es bei der starken Story durchaus zu verkraften, aber eingebettet zwischen wirklich großartige Umsetzungen doch manchmal nervig. Lasst euch davon aber nicht von der potentiellen Kaufentscheidung abhalten, denn mit „Planet Hulk“ liegt ein richtig starkes Stück Marvel-Historie vor, die sogar einen DC-Fanboy wie mich überzeugt!

Alles in allem wirklich empfehlenswert. Ich kann es zumindest kaum erwarten herauszufinden, wie es mit unserem Wüterich im abschließenden Band weiter geht!

 

Blechbart – Vendetta auf Beard Island

Blechbart Cover

Vor kurzem habe ich euch über die Independent-Szene im Bereich Comics berichtet
und dabei „hellDRAWeen – Die Proteinriegelverschwörung“ vorgestellt. Das Ergebnis einer Zusammenarbeit von 20 Künstlern, die sich Seite für Seite an einer Geschichte entlang hangelten, die Timo Schütz aka Teamo zu verantworten hat.

Er wickelte die Aktion komplett über Facebook ab, stellte alles kostenfrei als Web-Comic der Öffentlichkeit zur Verfügung und bietet es demnächst mit allen anderen beteiligten als gedruckte Version beim Comic-Salon Erlangen an.

08Blechbart

Heute möchte ich eines seiner weiteren Projekte vorstellen, welches diesmal von ihm sowohl getextet als auch gestaltet wurde. Er veröffentlicht auf seinem Blog eine irre Geschichte in Form von „Blechbart – Vendetta auf Beard Island„, die jede Woche um ein Kapitel erweitert wird. Hierbei wird der Lebensweg des titelgebenden Helden nachgezeichnet, dem ungefähr alles über den Weg läuft was man sich im berauschten Zustand ausdenken kann.

Wir hätten Superhelden, Roboter, Ninja-Affen und mutierte Toast-Brote. Wer weiß, wann ich das nächste mal so eine Reihenfolge aufzählen darf. Primär dreht sich aber alles um Bärte, da unser Held doch auf Beard Island als Spross einer bärtigen Familie (auch mütterlicherseits) das Licht der Welt erblickt und in seinen ersten Lehrjahren zu einem richtigen Piraten herangezüchtet wird. Doch eines Tages fällt sein Vater einem Hinterhalt zum Opfer und ebnet damit den Beginn des Abenteuers, während dessen erklärt wird, wieso Blechbart nun Blechbart heisst, was es mit der Kapitäns-Würde auf sich hat und wie ein Einhorn in die Geschichte passt. Verwirrt? So soll es sein und trotzdem macht es einen irren Spaß sich auf diesen Trip zu begeben! Gewollt flacher Humor, durchgehende Reime (quasi der moderne Faust) und eine trotz allem Chaos doch zusammenhängende Welt, die auf 28 Seiten (ja, ihr kriegt das Abenteur auch in gedruckter Form) schön kurzweilige Unterhaltung bietet.

013 Blechbart

Visuell erwartet den Leser ein minimalistisch bunter Stil, der mich in seiner Einfachheit oft an den rohen Charme von South Park erinnert, wobei mit der digitalen Bearbeitung alles etwas grober rüber kommt. Alles in allem passt es wunderbar zu der herrlich wirren Story und dem Humor, der damit noch mehr unterstrichen wird.

Als Fazit kann man ziehen, dass „Blechbart – Vendetta auf Beard Island“ jedem ans Herz gelegt werden kann, der sich zum Beispiel schon durch die von mir rezensierte Ausgabe von „hellDRAWeen – Die Proteinriegelverschwörung“ angesprochen gefühlt hat oder sich noch weiter an die bunte Independent-Szene Deutschland herantasten möchte. Auch in diesem Fall habt ihr die Möglichkeit euch ein persönliches Exemplar beim Künstler auf dem Comic-Salon Erlangen abzuholen. Vielleicht entdeckt ihr bei eurem Streifzug ja noch mehr kreative Geister, die euch nachhaltig begeistern?

14 Blechbart

hellDRAWeen – Die Proteinriegelverschwörung

Helldraween Cover

Aktuell scheint die Independent-Schiene der Comic-Sparte auf meinem Blog etwas unterrepräsentiert zu sein. Daher möchte ich etwas Abhilfe schaffen und euch an großartiges Projekt heranführen, welches ganze 20(!) Künstler aus ganz Deutschland in einem Projekt vereint.

„hellDRAWeen – Die Proteinriegelverschwörung“ liefert exakt das, was der Titel verspricht.
Eine wilde Genre-Mischung aus Action, Mystery und Horror. Gleich zu Anfang wird die Richtung vorgegeben, als die Hauptfigur Fränki (Frankensteins Monster, wer sonst?) bei einem Glas Wein in seinem Anwesen sitzt und entspannt. Daraufhin besucht ihn ein Zombie, der von Angriffen auf Prteinriegelfabriken berichtet und nun Hilfe bei der Aufklärung der Verbrechen braucht. Warum Proteinriegel? Weil diese alles beinhalten was ein Zombie braucht und sogar dabei hilft „menschlichere“ Fähigkeiten zurück zu erlangen. Quasi die Hauptnahrung politisch korrekter Beisser.

03_Sebastian_Kempke_Helldraween

©Sebastian Kempke

Das nun zum Duo angewachsene Team macht sich daraufhin auf die Suche nach den Übeltätern und stößt dabei regelmäßi auf Freund und Feind aus den Tiefen der B-Movie-Fantasien eines jeden Trash-Fans. Die Story, erstellt von Timo Schütz aka Teamo, bleibt dabei durchwegs unterhaltsam. Die leicht wirre Abfolge der Ereignisse versprüht dabei einen angenehm anarchischen Charme, den sich in der Form nur die Independent-Szene zu Eigen machen kann. Trotz der Kürze der Geschichte von 25 Seiten, fühlt sich das Ganze ziemlich rund an und unterhält auf ganzer Linie.

Auf der visuellen Ebene begegnen uns die eingangs erwähnten 20 Künstler, die 1-2 Seiten für das als Web-Comic angelegte Projekt beigesteuert haben. Einigen von ihnen bin ich schon bei anderen Veröffentlichungen über den Weg gelaufen. So kenne ich Andi Papelitzky zum einen persönlich und zum anderen als Macher hinter „Der Punch“ und „Der Punch beginnt“. Teamo ist nicht nur Autor der vorliegenden Story, sondern auch der kreative Kopf hinter „Blechbart“, dessen Abentuer man auf dem passenden Blog verfolgen kann. Zu diesem Gesellen folgt übrigens demnächst ebenfalls eine Rezension. Andere Teilnehmer kennt man aus den vor einiger Zeit erneut aus der Taufe gehobenen U-Comix und eigener Projekte, auf die am Ende des Hefts explizit hingewiesen wird.

08 Sarah Stowasser Helldraween

©Sarah Stowasser

Stilistisch unterscheiden sich die einzelnen Seiten natürlich extrem. Jeder Künstler hat seine eigene Art Situation in Szene zu setzen und genau das macht den Reiz an dieser Veröffentlichung aus. Beginnend bei relativ realisitschen Darstellungen und einem festen Strich, findet man zwischendurch Manga-Einflüsse, Querverweise an Crumb, schroffe Umsetzungen und gänzlich digital erstellte Panels. Erstaunlicherweise passt alles wunderbar zusammen und wirkt aufgrund der gelungenen Verzahnung der Ereignisse wie aus einem Guss.

Hier hat man die einzigartige Möglichkeit sich einen Überblick über die lebendige Szene in Deutschland zu verschaffen und sich bei Bedarf näher mit den Menschen hinter den Bildern auseinander zu setzen.

09 Uli Döring Helldraween

©Uli Döring

Eine ganz  klare Empfehlung von meiner Seite und ein Aufruf sich mit der Mateire Comic auch außerhalb des Mainstreams auseinanderzusetzen. Die oft nur als „bunte Bildchen“ verschrienen Publikationen bieten eine weitaus größere Bandbreite an Ausdrucksformen,
als so mancher glaubt. Ein lebender Beweis, dass neben Cape-Trägern auch fantastische Welten unter dem Radar der Öffentlichkeit existieren, findet sich definitiv in „hellDRAWeen – Die Proteinriegelverschwörung“.

Hier könnt ihr euch die Geschichte digital ansehen. Bei Anfragen zur gedruckten Fassung, könnt ihr euch direkt an Teamo oder einen der vielen anderen Zeichner wenden! Primär werden die Ausgaben auf dem diesjährigen Comic-Salon Erlangen unter die Leute gebracht! Übrigens findet ihr auch mich am Stand des Comicfestivals München! Gründe über Gründe um hinzufahren! 😉

15 Hannes Radke Helldraween

©Hannes Radke

 

Sammelwut

IMG_2458.JPG

Aktuell läuft über die Plattform Fashion-Library by Sarah eine Blogparade mit dem Thema „Sammelwut“. Wenn ihr schon länger meine Beiträge auf ZOMBIAC verfolgt, dann könnt ihr euch schon denken, dass die Initiatorin der Aktion einen Volltreffer mit Ihrer Anfrage für diesen Beitrag gelandet hat.

Meine Leidenschaft für das „sammeln“ beschränkt sich dabei aber keinesfalls nur auf Comics und Bücher, die ich primär auf dieser Seite rezensiere. In meiner Wohnung befindet sich so gut wie alles, was man als nerdig bezeichnen könnte und das in nicht zu kleinem Ausmaß. Da ich außerdem recht klassisch veranlagt bin, was den Genuss bestimmter Medien anbelangt, besitze ich so gut wie gar nichts in digitaler Form. Bücher, Comics, Videospiele, Filme und Musik finden sich alle schön verpackt und im besten Fall limitiert in meinen Schränken wieder.

IMG_2457

 

Diese ganzen Objekte kann man in meinen Augen auf den Begriff „Kultur“ herunter brechen und genau diese muss physisch erlebbar bleiben. Ob es nun das einfache Aufschlagen eines dicken Wälzers, der Einschub einer CD in ein Laufwerk, der Geruch eines frischen Druckerzeugnisses oder einfach der Genuss seine Sammlung direkt im Blick zu haben – es geht nichts über diese Sinneseindrücke.

IMG_2462

Dabei fing ich mit diesen Hobbys erst recht spät an bzw. hatte erst im Laufe der Jahre die Möglichkeit bekommen das zu erwerben, was ich mir wünsche. Bis vor nicht allzu langer Zeit gab es weder das Geld, noch die Connections um nur Ansatzweise die Masse zu erreichen, auf die ich heute Blicke. Glück, Sparsamkeit und ein Blick für Schnäppchen haben mir dabei geholfen.

IMG_2460.JPG

Es fielen mir teilweise bestimmte Sachen nur zufällig in die Hände, bilden aber das Herzstück meiner Sammlung. So besitze ich neben mehreren hundert Comic-Heften und Büchern, „normaler“ Literatur im selben Ausmaß, Türmen an CDs und einem Schrank DVDs und BluRays auch gefangene Plektren. Diese habe ich entweder bei Konzerten erwischt oder in die Hand gedrückt bekommen. Inzwischen kann sich auch dieser kleine Haufen sehen lassen und wartet darauf erweitert zu werden. In die selbe Kerbe schlägt auch meine Slipknot-Kassetten-Demo, die noch vor dem ersten Album der Metal-Formation erschien. Als ich bei einem Meet&Greet mit dem Sänger Corey Taylor darüber sprach, konnte er selbst kaum fassen, dass es dieses Teil noch gibt. Entsprechend stolz bin ich auf dieses unscheinbare Stück Band-Geschichte. Apropos Musik und Bands! Da ich von allen Musikern die ich höre so gut wie immer die gesamte Diskografie besitze, lasse ich sie mir bei entsprechender Möglichkeit gerne signieren. Um ja keine Chance zu verpassen, schleppe ich generell alle Booklets mit auf die Konzerte, die ich besuche. So hat es sich ergeben, dass ich Unterschriften von Slipknot, Korn, Limp Bizkit, Chimaira, Suicide Silence, Jennifer Rostock, Casper und vielen anderen besitze (genaugenommen von allen Personen aus der „Hall of Fame„).

IMG_2459

Da Buch-Autoren eher seltener anzutreffen sind, beschränken sich hier meine Signaturen auf Sachbücher und den heiligen Gral: Ein mit persönlicher Widmung signiertes Buch von Stephen King! Ich konnte den Mann (und meinen Lieblings-Autoren) auf seiner Tournee zu „Doctor Sleep“ persönlich treffen und habe selbstverständlich die Chance genutzt, etwas bleibendes mitzunehmen.

IMG_2461

Was Comics anbelangt, sieht es schon wieder etwas anders aus. Da ich neben meiner Leidenschaft fürs Lesen auch organisatorisch in das Comicfestival München eingebunden bin und die Jahre zuvor als regelmäßiger Gast anwesend war, konnte ich mir im Laufe der Zeit schon einige Ausgaben verschiedenster Reihen unterschreiben lassen und mit noch etwas mehr Glück sogar einen Sketch abstauben. Für Original-Seiten ist mein Budget dann doch etwas zu schmal. Trotzdem greife ich auch schon mal tiefer in die Tasche um bestimmte Fassungen einer Geschichte als Hardcover oder limitierte Variant-Version zu bekommen. Neben der offensichtlich kleineren Stückzahl reizt mich die Qualität eines gebundenen Werks. Ich habe keine Lust in einigen Jahren die Seiten einzeln zusammen zu tackern, nur weil sie aus dem Leim gegangen sind. Es soll etwas beständiges haben, wenn ich in meinem Schrank blicke. Wenn es um Hefte geht, werden diese (zumindest bei Comics) gleich nach dem lesen in Folie gepackt und mit Karton stabilisiert.

Neben den regulären Anschaffungen gibt es natürlich auch viel „Krimskrams“ drum herum. Merchandise, weitere persönliche Sachen wie geschenkte Drum-Sticks, Memorabilia wie die Clown-Maske vom selben Hersteller wie die „echte“ von Slipknot, Demos, Erinnerungsstücke usw.

IMG_2463

Wenn ich mich auf der Couch entspannen möchte, greife ich gerne mal zu einer der drei Konsolen (Wii U, PS3 und PS4). Natürlich hat sich seit ich sie besitze auch eine gewisse Sammlung an Games etabliert. Es klingt im Zusammenhang mit gleich drei Geräten für Laien etwas viel, aber es stapelt sich ja Stück für Stück und die Hardware wurde nicht auf einen Schlag geholt. Für all die Sachen musste ich selbstverständlich sparen wie jeder andere. Die einzigen Ausnahmen bilden dabei nach wie vor die Bücher und Comics, die ihr hier als Rezension wiederfindet. Diese werden mir entweder nach Anfrage durch mich oder den jeweiligen Verlag zugeschickt und können behalten werden. Ihr könnt euch also denken, dass solange dieser Blog existiert, die Sammlung weiter wachsen wird.

IMG_2466

Dementsprechend kann man wohl wirklich von einer „Sammelwut“ reden, die auf angenehme Weise durchgehend befeuert wird. Es stellt sich nur die Frage was passiert, wenn der Platz irgendwann nicht reichen sollte. Verkaufen? Schmerzt in der Seele. Verschenken? Zu wertvoll. Einlagern? Wo bleibt dann der Spaß alles im Blick zu haben? Naja, es wird bis dahin noch etwas Zeit ins Land ziehen und ich werde mich weiterhin an all den schönen Sachen erfreuen. Sieht es bei einem von euch ähnlich aus oder tanze ich da aus der Reihe? Ich würde mich auch über Einblicke in eure Sammlungen freuen! 🙂

IMG_2464.JPG

Sartre

Sartre_Slider01

Mit den ins Land ziehenden Jahren, wird auch der letzte Kritiker der Comic-Sparte realisiert haben, dass sich das Medium auch in Bezug auf ernstere oder komplexere Stoffe etabliert hat.

Dazu gehören selbstverständlich auch Biografien berühmter bis berüchtigter Personen,
die sich in der Popkultur („Cash – I see a darkness“), Politik („Willy Brandt“) oder auch Polizeiakten („Mein Freund Dahmer“) finden lassen. Dabei fasziniert den Leser in der Regel ein Lebensweg, den sich ein „normaler“ Mensch kaum ausdenken könnte und der auch Jahre nach dem Tod Spuren in der Gesellschaft hinterlässt.

In diese Nische ist ein Jean-Paul Sartre einzuordnen. Der wohl bedeutendste Philosoph des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erlebte der Existentialismus eine so große öffentliche Resonanz, die heutzutage schier unvorstellbar ist. Klerus, Staat und Presse rieben sich an den Grundaussagen auf und verschafften dem Mann dadurch eine noch größere weltweite Wahrnehmung. Welche geistige Strömung, die wie alle Philosophien am Ende Theorie bleibt, sollte aktuell so hohe Wellen schlagen? An diesem Punkt erkennt man, wie sehr sich die Welt weiter bewegt hat und solche Charaktere durch den modernen Pragmatismus zeitgleich verschlungen hat.

Sartre_Slider02

Natürlich gab es auch vor den mehrfachen Karriere-Höhepunkten viele Aspekte seines Lebens, die einer Erzählung würdig sind. Den dazu passenden Versuch sie alle bis seinem Tod im Jahre 1980 in einen Fluss zu bringen, finden wir in der Graphic Novel „Sartre“ von Egmont Graphic Novel. Hier erzählt Mathilde Ramadier in einer angenehmen Geschwindigkeit über die wichtigsten Begebenheiten in Sartres Leben und schafft dabei das Kunststück die Story mit Original-Aussagen der Hauptfigur und seiner lebenslangen (nicht minder wichtigen) Begleiterin Simone de Beauvoir zu schmücken und damit auf mehreren Ebenen aufzuwerten. Dabei wird geschickt die persönliche Biografie mit den öffentlich wahrgenommenen Punkten verwoben. Ob es sich nun um sein Engagement in der Résistence, sein Verhältnis zu Freunden und Familie über alle Altersstufen hinweg oder entscheidende Veröffentlichungen in den Bereichen Literatur, Theater und Presse handelt – alles wird aufgegriffen. Trotzdem wirkt es selbst auf Laien in diesem Gebiet nicht überladen, sondern angenehm strukturiert. Es stellen sich keine unangenehmen bzw. unpassenden Zeitsprünge ein und selbst wenn man nicht sofort weiß wer soeben auf den Plan getreten ist, wird man nicht ganz allein gelassen. Der Geschichte steht eine Art Stammbaum voran, während zum Schluss nochmal die Figuren beleuchtet werden, die keinen so großen Raum bekommen konnten, wie die direkten Begleiter Sartres.

Des Weiteren, schafft man es ein Leben unterhaltsam auf 160 Seiten zusammenzufassen ohne dass die Information gänzlich dem Entertainment untergeordnet wird. Ein Comic soll natürlich einen Inhalt transportieren können, aber als visuelles Medium muss er den Leser anregen. Insbesondere Stoffe, die die Themen Philosophie, Politik und persönliche Konflikte behandeln, bilden dabei ein gefährliches Terrain, dass in diesem Fall erfolgreich passiert wurde. Für diejenigen, die sich weiter mit Sartre und seinem Schaffen beschäftigen wollen, gibt es zusätzlich mehr als genug Anhaltspunkte und ergänzende Texte, die den Zeitraum Ende der 60er bis zum Tod 1980 abdecken (Der Besuch bei Andreas Baader, die Gründung der Presseagentur „Libération“ usw.). Diese Jahre sind im kollektiven Gedächtnis der Öffentlichkeit geblieben und müssen in diesem Zusammenhang auch nicht in so einer Weise ausgeleuchtet werden, wie die Dekaden davor.

Sartre_Slider03

Auf visueller Seite wurde ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Anaïs Depommier durchbricht mit einem feinen Strich und einer sanften Kolorierung das oft freiwillig angelegte Korsett der malenden Biografen. Üblicherweise findet man auf unzähligen schwarz-weiß Panels fast schon auf komische Weise tragische Momente, die mit viel Schatten und wenig Text ihre eigene Existenz als „Erwachsenenliteratur“ rechtfertigen wollen. Es wird sogar mancherorts schon von einem „Graphic Novel-Stil“ gespottet.

Glücklicherweise wird bei „Sartre“ auf Konventionen verzichtet und ein mit gedeckten Farben servierter Cocktail serviert. Die Bilder wirken nicht statisch und selbst den vielen Dialogen kann immer eine Bewegung entlockt werden. Generell scheint die Story bei Depommier in guten Händen gewesen zu sein. Der unaufgeregte aber trotzdem lebendige Stil driftet nie ins cartooneske, trägt die Handlung auch ohne Worte fort und ergänzt bisweilen selbst vordergründig unauffällige Momente. In meinen Augen hat hier zumindest mit Blick auf das Ergebnis ein gut funktionierendes Team zusammen gearbeitet, bei dem ich mich auf als Leser auf eine erneute Zusammenarbeit freuen würde.

Passend zum aktuellen Release, haben Interessenten und Fans übrigens Ende Mai die Möglichkeit die Autorin persönlich zu treffen. Sie wird für Egmont Graphic Novel beim Comic Salon Erlangen (26. – 29. Mai 2016) zur Verfügung stehen. Genaugenommen findet ihr sie neben zahlreichen weiteren Künstlern hier:

Halle B/Stand 30, Kongresszentrum Heinrich-Lades Halle, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

Die genauen Zeiten von Mathilde sind folgende:

Freitag, 27.05.2016 – Öffnungszeiten: 10:00 bis 19:00 Uhr

12:00 bis 14:00 Uhr

16:00 bis 18:00 Uhr

 

Samstag, 28.05.2016 – Öffnungszeiten: 10:00 bis 19:00 Uhr

10:30 bis 12:00 Uhr:

14:00 bis 16:00 Uhr:

 

Sonntag, 29.05.2016 – Öffnungszeiten: 10:00 bis 18:00 Uhr

13:00 bis 15:00 Uhr:

 

 

Der Roman von Boddah: Wie ich Kurt Cobain getötet habe

Roman_von_Boddah_cover_200x280

Diesen April jährte sich zum 22 mal der Tag, an dem mit einem Gewehrknall bei Seattle die letzte Legende der Musik-Industrie die Bühne des Lebens verließ und eine Lücke in die Popkultur riss, die nicht mehr auszufüllen ist.

Kurt Cobain löste mit Nirvana in wenigen Jahren so etwas wie eine Revolution aus, die die Denkweise von Jugendlichen, die Herangehensweise von Musikern an ihre Projekte und den Blick auf den mentalen Zustand einer ganzen Generation veränderte. Trotz der Tatsache, dass er als zerstörter Junkie Frau und Kind zurück ließ und damit in der Gesellschaft im Normalfall als Versager abgestempelt werden würde, neigen Fans und Presse dazu sein Schiksal zu romantisieren.

leseprobe_roman_boddah_kurt_cobain_seite_01

Einer der Gründe dafür ist, neben den zeitlosen Alben, die nach wie vor reißenden Absatz finden, der Seelenschmerz, den vor allem Teenager gut nachfühlen können und der von Cobain in bitterer Authentizität vorgelebt wurde. Angefangen beim Urknall in Form von Smells Like Teen Spirit“, über den Emanzipationsversuch durch „In Utero“ bis hin zum legendären Auftritt bei „MTV Unplugged“. Jede Faser des Zuhörers sog die Melodien und Texte auf und projizierte das Bild eines Seelenverwandten in Millionen von Köpfen.

Diese Verbindung wurde schlussendlich und allgemein bekannt durch eine letzte Spritze Heroin und eine Kugel getrennt. Ich vermute, dass es als Schock aber nicht als Überraschung kam. Ähnlich wie bei Amy Winehouse wurde man Zeuge eines Trips mit dem Tod als unausweichliches Ziel. Der Unterschied zur Britin und damit die Zementierung des Legendenstatus bleibt jedoch das Greifbare eines Kurt Cobain, kombiniert mit der Bürde das Sprachrohr einer Generation zu sein. Diese Aussage stimmt auch über zwei Dekaden nach seinem dahinscheiden. Unter anderem schlägt sein einsames Ende immer noch Wogen, die sich in verschiedensten Medien manifestieren.

leseprobe_roman_boddah_kurt_cobain_seite_02

So erschien vor kurzem beim Splitter Verlag eine Art alternative Biografie unter dem Titel „Der Roman von Boddah: Wie ich Kurt Cobain getötet habe„. Dieser besagte Boddah ist im Übrigen nicht der wirkliche Autor des Comics, sondern Kurts imaginärer Freund aus Kindertagen, an den der neben dem Leichnam gefundene Abschiedsbrief gerichtet war. In der Geschichte von Nicolas Otero erleben wir den Werdegang des Musikers aus der Sicht seines unsichtbaren Begleiters. Dabei gestalten sich die Ereignisse, passend zum Dauerzustand unseres Hauptprotagonisten, wie ein Drogentrip, bei dem sich Bilder überschlagen, ineinander verschmelzen und den Leser auf eine seltsam angenehme Weise angestrengt zurück lassen. Panels werden gesprengt, Zeitsprünge eingebaut und das Innenleben Cobains wird in Gesprächen mit Boddah nach außen verkehrt. Dabei wirkt genau die Person, die nicht existent ist als Ruhepol in all dem Chaos, dass sich Leben nennt.

Er erlebt jede private und öffentliche Situation, die wir entweder auf Video gebannt (Download-Festival, Kurts letzte Foto-Session) oder nur aus Erzählungen kennen (die Beziehung zu Courtney, die ersten Gigs, die Kindheit). Neben Dialogen lässt er uns zusätzlich an seinen „Gedanken“ teilhaben und spricht die teils desaströsen Lebensumstände mehr als deutlich gegenüber seinem Freund an, der abzuwiegeln versucht, sich aber der ihm vorgeworfenen Todessehnsucht (wie wir alle wissen) nicht erwehren kann.

Dadurch ergibt sich weniger die Spannung einer durchgehenden Handlung, als eine noch nie zuvor dagewesene Sichtweise, die man gerne von der ersten bis zur letzten Seite beibehält. Dadurch fallen in meinen Augen auch die teils ruckartigen, in Kapitel eingeteilten Sprünge nicht negativ ins Gewicht und fügen sich in das Bild eines Lebens, welches ebenfalls keiner geraden Linie folgen wollte.

leseprobe_roman_boddah_kurt_cobain_seite_03

Bezüglich der visuellen Umsetzung muss ich jedoch ein paar Abstriche machen. Zwar wird das schwarz-weiß-Korsett immer wieder mit Farbakzenten aufgebrochen (zum Beispiel bei Drogeneinnahme Cobains) und die eingangs erwähnten Experimente glücken auch durchwegs, die Darstellung der Figuren lässt jedoch leicht zu wünschen übrig. Es handelt sich natürlich um die fiktive Aufarbeitung realer Ereignisse. Wie die involvierten Personen jedoch aussahen ist der Öffentlichkeit bekannt. Leider hatte ich in diesem Zusammenhang Schwierigkeiten die Band als diese zu erkennen. Hierbei reichen in meinen Augen typische Charakteristika wie bestimmte Haarfarben- und längen, Bärte oder bestimmte Accessoires nicht aus. Gesichtszüge sind der primäre Wiedererkennungswert, der jedoch größtenteils nicht geliefert wird. Es wirkt sich zwar nicht störend auf den Verlauf aus,  wertet das Gesamtprodukt, insbesondere als Fan der Musik, aber trotzdem etwas ab.

Und hier kommt eigentlich auch das größte Problem ins Spiel, welches aber als Nirvana-Geek keines ist. Sollte man sich nie mit der Biografie der Band oder Cobains beschäftigt haben denke ich, dass ein großes Fragezeichen unausweichlich ist. Es wird durchgehend vorausgesetzt, dass man weiß wer welche Person ist, wo welches Konzert stattgefunden hat und wie alles miteinander im Zusammenhang steht. Man kann es vielleicht als eine Art Film bezeichnen, den man (als Fan) schon mal gesehen hat und bei dem nun ein neuer Blickwinkel ermöglicht wird. Sollte man sich hierbei nicht zuvor informiert haben, bleibt man verwirrt zurück.

leseprobe_roman_boddah_kurt_cobain_seite_04

In diesem Zusammenhang ist „Der Roman von Boddah: Wie ich Kurt Cobain getötet habe“ eine schöne Ergänzung für jede Sammlung eines Grunge-Anhängers, aber für Laien vielleicht etwas zu viel des Guten. Da man aber getrost davon ausgehen kann, dass primär Fans auf dieses Buch stoßen, kann man es guten Gewissens weiter empfehlen und sich an einem weiteren Kapitel des Lebens einer Legende erfreuen, welches auch ohne sein Zutun fortgeschrieben wird.

2169bcad5843074f2deb4ddb903a3c76.866x945x1

Kurt Cobains Abschiedsbrief. Man beachte an wen er gerichtet ist.

Stephen Kings „Cell“ – Trailer veröffentlicht!

Wenn man in einer Großstadt durch die Straßen läuft, in der Bahn auf dem Weg in die Arbeit ist oder sich einfach einen Snack gönnt – die Augen kleben bei den meisten Menschen am Smartphone.

Diese zur Abhängigkeit mutierte Verhaltensweise, die sich generationenübergreifend Bahn brach, verarbeitete Stephen King in seinem 2006 erschienenen Roman „Puls“ (engl. „Cell“) auf die ihm ganz eigene Weise. Da der Stoff (als Grundgedanke) nach wie vor aktuell ist und Kings Bücher sich so gut wie immer als spannender Leitfaden für Filme eignen, kommt dieses Jahr die Umsetzung der Geschichte ins Kino.

Mit dabei sind unter anderem Joch Cusack (auch schon in „Zimmer 1408“ zu sehen) und Samuel L. Jackson. Das Aufgebot ist stark und lässt mich dementsprechend auf einen soliden Horrorfilm hoffen. Was sagt ihr dazu?

„Batman: The Killing Joke“ – Trailer veröffentlicht!

Mark-Hamill-in-Batman-The-Killing-Joke

Die Pose diente auch als Inspiration für Jared Letos erstes Promo-Foto als „Joker“.

Es gibt wahnsinnig viele Geschichten um und mit Batman, die in ihrer Qualität von fantastisch bis grottig schwanken. Bei fast 80 Jahren als Hauptfigur einer der meistgelesenen Comic-Reihen aller Zeiten ist das natürlich kein Wunder.

Nun gibt es ein paar Storys, die jeder Fan in seinem Schrank und jeder Einsteiger in die Welt des dunklen Ritters gelesen haben sollte. Dazu gehören selbstverständlich „The Dark Knight Returns“, „Batman: Das erste Jahr“, „Arkham Asylum“ und die legendäre Graphic Novel „The Killing Joke“.

Hier wird durch Alan Moore („From Hell“, „V wie Vendetta“, „Watchmen“) auf eine Origin des Jokers eingegangen, der Grund für Barbara Gordons Lähmung dargestellt und eine nachdenklich-düstere Ebene eingeführt, die es in der Form noch nie gab. Die detailverliebten Zeichnungen des Briten Brian Bolland (2011 Gast auf dem Comicfestival München) passten in diesem Zusammenhang wie die Faust aufs Auge und unterstrichen die Atmosphäre der Geschichte in Perfektion. So hinterließen zwischen Szenen und Zeiten verbindende Panels und ein Witz des Clownprinzen des Verbrechens einen bleibenden Eindruck bei mir und inspirierten mich vor einigen Jahren sogar zu einem gleichnamigen Song, der die Ereignisse in dem Band behandelt.

Dieses Jahr erscheint nun eine passende Film-Adaption aus der „Animated“-Reihe, in der schon der Stoff von „The Dark Knight Returns“ und „Batman: Das erste Jahr“ vorlagengetreu umgesetzt wurde.

Was erstaunlich wenige Leute wissen ist, dass Mark Hamill (ja, Luke Skywalker!) dem Joker bis dato in so gut wie allen Videospielen und Trickfilmen seine Stimme lieh. Leider kündigte er schon vor geraumer Zeit an sich von der Figur zu verabschieden, kehrt aber für den aktuellsten und vermutlich wichtigsten Auftritt des Bösewichts zurück.

Jetzt wurde der erste Trailer zum Event veröffentlicht, dass schon in wenigen Monaten (voraussichtlich August) auf Blu-Ray erscheinen wird:

Panini Programmvorschau 2. Halbjahr 2016!

 

news_illustre_1385469943_25

Vor wenigen Tagen hat Panini Comics Vetriebsleiter Alexander Bubenheimer in einem Interview mit dem Comic-Report einen Ausblick auf das Verlags-Programm für die zweite Jahreshälfte 2016 gegeben.

Diese hat es dabei in sich! Sowohl von der Masse als auch Qualität her, erwartet uns eine ganze Menge an hochkarätigem Material. So nutzt der Verlag, da er die Flaggschiffe Marvel und DC unter einem Banner vereint, die Möglichkeit die Mark Millar-Collection komplett herauszubringen. Außerdem kommen neue Reihen und Sammelbände aus der Superhelden-Ecke auf uns zu. Viel diskutierte Werke wie „Über“ oder lang erwartete Bände wie „MADs große Meister: Spion & Spion“ dürfen auch endlich in die deutschen Läden.

Eine Serie, die vermutlich nicht wenige Fans verarmen lassen wird, ist die „Star Wars“-Kollektion, die ähnlich wie bei Hachette oder Eaglemoss hart getacktet und mit Rückenbild erscheinen wird. Hier werden fleißig alte Dark Horse- und Marvel-Sachen neu aufgelegt und ermöglich damit neuen Lesern an alte Geschichten anzuknüpfen. Manchmal wünscht man sich wirklich einer, dieser extravaganten Millionäre mit Comic-Faible zu sein.

Was merkt ihr euch schon mal vor? Im Übrigen werden die limitierten Fassungen der einzelnen Ausgaben noch nicht gelistet. Der Geldbeutel wird vermutlich also etwas lauter schreien.

Hier geht es zum Interview und der Liste!

Willem Dafoe für Justice League-Verfilmung bestätigt!

willem-dafoe_3028428b

©Brad Trent

Wie „The Hollywood Reporter“ exklusiv berichtet, ist Willem Dafoe offiziell zum Cast der „Justice League“-Verfilmungen (zwei sind geplant) hinzu gestoßen!

Bis dato ist nichts genaues über seine Rolle bekannt. Soweit man weiß, soll es sich jedoch um einen der „guten“ Charaktere handeln. Damit stößt schon der zweite Schauspieler nach J.K. Simmons (als Commissioner Gordon) aus den ersten Spider-Man-Filmen zum Ensemble. Im ersten Teil um den Netzschwinger sahen wir Dafoe als den „Grünen Kobold“.

Ich bin gespannt ob die großen Namen auch eine gewisse Qualität mit sich bringen. Nach den verhaltenen Kritiken am Auftakt zum DC-Cinematic-Universe in Form von „Batman v Superman“, häufen sich kritische Stimmen bezüglich der Umsetzung einer solch ambitionierten Idee. Die Macher werden sich vermutlich auch die Verrisse durchgelesen haben und könnten eventuell einlenken. Mit einem klingenden Namen wie „Batman“ kann man alles verkaufen, aber ob die Strategie auch aufgeht, wenn andere Charaktere gleichwertig im Vordergrund stehen, wird sich zeigen.