Marvel Klassiker: X-Men

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Ihr werdet sicherlich mitbekommen haben, dass mir zumindest in Bezug auf die letzten Neuveröffentlichungen von sogenannten „Klassikern“ das Rezensieren so einiges an Bauchschmerzen bereitet hat. Dabei beziehe ich mich aber strikt auf die Storys der 90er, die es mit wenigen Ausnahmen geschafft haben, sich so sehr in eine bestimmte Richtung zu manövrieren, dass es einem vor Fremdscham die Zehennägel hochzieht. Im Mainstream ist das schwermütig-düstere der 80er, Pseudophilosophie und künstlich erzeugtem Pathos gewichen.

Nach diesen Erfahrungen, die ich zum Glück erst in einer Generation machen musste, die gelernt hat was Anspruch in Comics bedeutet, war mir tatsächlich etwas mulmig zumute, als der vorliegende Band „Marvel Klassiker: X-Men“ in meinem Briefkasten lag. Sollte ich mich etwa wieder durch hanebüchene Dialoge und Logik-Brüche ackern? Eins vorweg und ich glaube es hat tatsächlich was mit der Entstehungszeit der abgedruckten Geschichten zu tun: Nein, ich wurde verschont!

Panini Comics hat schon vor geraumer Zeit mit den „Avengers“ und den „Fantastic Four“ vorgelegt und die Weichen für weitere Veröffentlichungen aus der Entstehungszeit der Marvel-Helden gelegt. Nun habe ich das erste Mal die Möglichkeit gehabt, selbst Hand an eins dieser „historischen“ Werke zu legen. Dabei konnte ich auf eine kleine Zeitreise gehen, die mit der ersten Ausgabe um das Mutanten-Team im Jahre 1963 begann und mit dem tragischen Ende der Jean Grey im Jahr 1980 endete. Und eins kann ich euch sagen – es hat sich allemal gelohnt.

Während Jahrzehnte später die Anbiederung an bestimmte Leserschichten seltsame Blüten trieb, war in den 60er scheinbar noch alles in Ordnung. Comics sollten primär Kinder ansprechen, ihre Figuren waren sowohl optisch als auch vom Charakter her klar definiert und Gut konnte von Böse auf den ersten Blick unterschieden werden. Das entsprach zwar ganz dem Klischee, welches den bunten Bildchen noch eine lange Zeit nachhängen sollte, aber man bemühte sich gar nicht erst so zu tun, als wäre es etwas anderes als leichte Unterhaltung. Das macht die Handlung und die Figuren in erster Linie authentisch und bis zu einem gewissen Grad auch durch die stark ausgeprägte Naivität sehr unterhaltsam. Neu eingeführte Figuren wurden in wenigen Panels eingeführt und sofort eingegliedert. Kämpfe mussten in abwegigster Weise durchgejagt und zwangläufig für die Hauptfiguren entschieden werden. Selbstverständlich konnte man darüber hinaus die Hefte einzeln genießen, ohne einer Kontinuität folgen zu müssen.

Damit die Leser jedoch weiterhin dabei bleiben, mussten natürlich immer wieder besondere Ideen eingestreut werden, um die Reihe interessant zu halten. Das war vor allem durch verlagsinterne Konkurrenz durchaus schwierig. So gab es ja schon durch die „Rächer“ (die späteren „Avengers“) und die „Fantastischen Vier“ zwei Teams mit übernatürlichen Kräften, die sich fest in der Comic-Landschaft etablieren konnten. Vermutlich um die Leser der einen Serie an die andere heranzuführen, gab es gleich in der neunten Ausgabe ein (auch in dem aktuellen Band zu findendes) Crossover zwischen den eben erwähnten Recken um Thor, Iron-Man und Co. und den Teenager-Mutanten, welches zwar nicht mehr von Lee und Kirby umgesetzt wurde, aber immer noch von der unbekümmerten Art der 60er zehrte.

Offensichtlich änderte sich der Zeitgeist und die Fans konnten im Laufe der Jahre immer weniger mit den Figuren anfangen. Um diesen Prozess zu stoppen, holte Marvel den legendären Neal Adams als Zeichner an Bord, der mit seinem realistischen und unverkennbaren Strich, sich vor allem bei DC ein Denkmal setzen konnte. Der ihm zur Seite gestellte Autor war Roy Thomas, der mit „Conan der Barbar“ seinen Ruf festigen konnte. Außerdem ist er für die vor einiger Zeit bei TASCHEN erschienene Verlagsgeschichte „75 Years of Marvel Comics“ zuständig gewesen, welche beim letzten Münchner „Peng-Preis“ in der Kategorie „Beste Comic-Sekundärliteratur“ abräumen konnte. Leider nutzte all die geballte Kreativität nichts und schon im Jahr 1970 wurden die „X-Men“ zu Grabe getragen.

Dachte man zunächst, dass es sich um eine dieser Reihen handelt, die eine kurze Hoch-Phase erreichen und dann in der Bedeutungslosigkeit versinken, wurde man eines besseren belehrt. Fünf Jahre nach ihrem vermeintlichen Ende feierte die Serie mit „Giant Size X-Men 1“ ihre Wiedergeburt, der auch auf dem Cover der vorliegenden Neuauflage Tribut gezollt wird. Hier wurde das gestartet, was wir heute noch in unzähligen Comics und Kino-Filmen wiederfinden: Die zweite Generation der Mutanten, ohne die das ganze Konzept nicht mehr funktionieren würde. Wolverine, Storm, Collossus u.a. sind fester Bestandteil der Popkultur geworden und begegnen uns auch Jahrzehnte später.

Neu belebt wurde daraufhin das Projekt vom legendären Chris Claremont, der in den darauf folgenden 16 Jahren als Autor das Steuer übernahm. Dabei standen ihm wechselnde Zeichner zur Seite. So zum Beispiel Chris Byrne mit dem die „Dark Phoenix“-Saga verwirklicht wurde, die mit dem Erscheinungsjahr 1980 den Schluss des vorliegenden „Klassiker“-Bandes bildet. Eine kleine Revolution, bei der ein geliebter Charakter sterben musste um die Spielregeln der Comic-Erzählung neu aufzustellen und ein perfektes Ende dieser kleinen Odyssey einzuläuten.

Als Fazit kann ich ziehen, dass eine schöne Übersicht zu den einzelnen Entwicklungsschritten der Reihe geboten wird, die wie bei allen Sammelbänden dieser Art sowohl aufgrund der Unternehmenspolitik als auch des Platzaufwandes auf die „Filetstücke“ in Sachen Storys verzichtet. Trotzdem kann man sich insbesondere aufgrund des ersten Heftes oder der Einführung legendärer Charaktere nicht darüber beschweren, nur die Reste serviert zu bekommen. Damit wird sowohl Neueinsteigern eine kleine Lehrstunde in Sachen Comic-Geschichte, als auch alten Hasen eine ordentliche Portion Nostalgie herangereicht.

Lobo Megaband – Blutige Jagd

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Nachdem sich das Sommersemester mit der letzten Prüfung verabschiedet hat, bin ich endlich wieder da und habe den Kopf frei um mich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen! 😉

Deswegen fange ich gleich mit der Besprechung von „Lobo Megaband – Blutige Jagd“ an. Ältere Kaliber unter euch werden den vulgären Kopfgeldjäger aus seiner gleichnamigen Reihe der 90er kennen. Damals war der letzte Czarnianer noch das leibhaftige Abbild eines Metalhead-Klischees: Biker-Kluft, dem Alkohol nicht abgeneigt, pöbelnd, grapschend und jederzeit bereit für eine ordentliche Keilerei. Nun haben sich die Zeiten aber gehörig geändert. Das Business der Verlage ist von leichter Experimentierfreude zu fast neurotischem Perfektionismus geschwankt und zieht damit zwangsläufig auch gewisse Serien in Mitleidenschaft.

Im konkreten Fall werden die DC-Leser wissen, dass die „New 52“ wenig mit Humor am Hut haben, einen übergeordneten Zusammenhang bieten und eine düstere Stimmung zum Standardrepertoire zählen. Ausnahmen bilden die Ausflüge von „DC You“, die mit Perlen wie „Section Eight“ oder „Bizarro“ daherkommen. Leider wurde relativ früh festgelegt, dass „Lobo“ Teil der Kontinuität sein sollte und sich damit zwangsläufig einer Neuausrichtung unterziehen musste. Also waren die geliebten Monologe, Rockermähne, Zigarre und Bart gezwungen zu weichen und einer zwar nicht weniger narzisstischen aber umso sterileren Fassung Platz machen. Der Aufschrei der kleinen aber sehr treuen Fan-Gemeinde ließ nicht lange auf sich warten und DC reagierte auf seine ganze eigene Art und Weise. Ich möchte es mal so formulieren: Es handelt sich bei den zwei beschriebenen Varianten der Figur nicht zwangsläufig um dieselbe Person…

Nun aber zur Handlung selbst (inszeniert durch Cullen Bunn und Frank J. Barbiere): Als gefährlichster Auftragskiller der Welt, wird ihm eine eher ungewöhnliche Aufgabe übertragen. Er soll die Erde vor acht seiner Kollegen schützen, die wiederum den Auftrag haben den blauen Planeten zu vernichten. Damit das klappt, wird dem Eigenbrötler ein seltsames Team zur Seite gestellt, zu dem sich kurzfristig auch Superman gesellen muss, um den Schutz der Menschheit wirklich garantieren zu können. Daraus folgt eine Anwerbung durch „Sinestro“, der „Lobo“ als laufende Waffe gegen gefühlt jede Variante der Lantern-Corps einsetzen will. Dabei gerät er nicht nur mit den jeweiligen Teams wie den „Red Lanterns“ aneinander, sondern zum Beispiel auch mit der abtrünnigen „Green Lantern“ Hal Jordan.

Während des fast durchgehenden Gemetzels, gibt es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit des Hauptprotagonisten, um seinen Werdegang zu erklären, der doch nicht so eindeutig zu sein scheint, wie er ihn sich selbst ausmalt. Dadurch bekommt der Megaband zumindest eine Andeutung von Tiefgang, ohne die zwar die Geschichte immer noch unterhaltsam, aber am Ende doch nicht mehr als ein (durch die Zeichner Reilly Brown, Robson Rocha und Szymon Kudranski umgesetztes) optisch ansprechendes Action-Feuerwerk wäre.

Dementsprechend kann man zusammengefasst sagen, dass diese Veröffentlichung primär auf eine neue Leserschaft setzt, die den alten „Lobo“ eventuell gar nicht kennt. Eine Anbiederung an die alte Fassung, samt schrägem Humor kann ich trotz einer kleinen Überschneidung beim besten Willen nicht erkennen. Damit wird zwar ein unausweichlicher Bruch vollzogen, aber es handelt sich dabei definitiv nicht um ein von den „old-school“-Fans in grellsten Farben ausgemaltes Desaster. Deswegen kann ich es jedem Fan von Weltraumschlachten („Guardians of the Galaxy“ oder sogar „Star Wars“ lassen grüßen) mit reinem Gewissen ans Herz legen, sich diesen Band zu besorgen. Man darf zwar nicht die ausgeklügeltste Story erwarten, dafür aber kurzweilige Unterhaltung, die trotz opulentem Umfang (über 320 Seiten!) nie auf die Nerven geht!

Kleine Sommerpause!

Wie ich schon mal angedeutet habe, befinde ich mich aktuell im akuten Lernstress und komme dementsprechend nicht wahnsinnig oft dazu Beiträge hochzuladen. Dieser Zustand ist selbstverständlich nur temporär und schon in knapp zwei Wochen findet ihr hier wie üblich alle paar Tage eine Rezension! Bis dahin danke ich für das Verständnis und freue mich euch bald wieder frische Sachen präsentieren zu dürfen! So stehen aktuell noch folgende Veröffentlichungen in der Pipeline: TASCHENs „The Circus. 1870-1950“ und von Panini der „Lobo“-Megaband, „Marvel-Klassiker: X-Men“, „Carnage“, „Deadpool – Secret Invasion“, sowie der zweite „Batman“-Megaband! Ihr seht es gibt Grund zur Vorfreude! 😉 Bis dahin befinde ich mich in dem auf dem Foto abgebildeten Zustand. Bis bald!

Spider-Man: Maximum Carnage

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Und wir haben wieder eine Neuauflage der 90er! Diesmal befinden wir uns aber im Marvel-Universum oder genauer gesagt in den Sphären des Aushängeschilds „Spider-Man“, der sich diesmal mit titelgebenden „Carnage“ herumschlagen muss. Neben der Tatsache, dass es sich hier um die wiederholte Veröffentlichung eines Klassikers handelt, kann der Release auch als Trigger für die zeitnah erscheinende Reihe von Mike Perkins durchgehen, der den Bösewicht als Hauptprotagonisten nutzt. Zusätzlich ist es immer gut sich über Figuren zu informieren, die sich schon bald auf der großen Leinwand tummeln könnten. Wie ihr vielleicht wisst, bekommt der Spidey-Widersacher „Venom“ seinen eigenen Streifen und wer bietet sich hier mehr als Antagonist an, als der ebenfalls vom Symbionten beherrschte Serienkiller mit Hang zur Farbe „Scharlachrot“?

Nun aber erstmal zur Geschichte, die in zwei Bänden als „Maximum Carnage“ aufbereitet wird. Für diejenigen, denen die titelgebende Figur nichts sagt, möchte ich kurz erklären wer oder was es ist. Bürgerlich heißt der Gute Cletus Cassidy und kann wohl als leidenschaftlicher Serienkiller bezeichnet werden, der im Laufe der Spidey-Storys von dem Symbionten befallen wird, der den Reporter Eddie Brock zu „Venom“ werden lässt. In dieser Ausführung kann er nun seinem liebsten Hobby noch erfolgreicher nachgehen als zuvor. Genau das macht ihn zu einem der brutalsten und ikonischsten Charaktere aus der Riege der Marvel-Tunichgute.

In der vorliegenden Geschichte wird er (augenscheinlich getrennt vom Symbionten) in ein Irrenhaus/Gefängnis eingeliefert, aus dem er dank der am Körper gut versteckten Alien-Masse unverzüglich ausbricht. Wie es das Schicksal so will, trifft er bei seiner blutigen Flucht auf einen Fan (und ehemaligen Band-Groupie) namens „Shriek“, deren Fähigkeiten dem Namen entsprechend auf Schall ausgerichtet sind. Es entwickelt sich daraus wie zu erwarten eine wirre Version von „Natural Born Killers“. Die Zweisamkeit währt aber nur recht kurz, da sich im Laufe der Zeit immer mehr Mitstreiter zum Mörder-Duo gesellen. Die Spider-Man-Monster-Fassung „Doppelganger“, der bei Berührung tödliche „Carrion“ und der „Hemo-Goblin“ bilden zusammen ein Team um Angst, Schrecken und primär den Tod in New York zu verbreiten. Das kann die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft so nicht stehen lassen und stürzt sich immer wieder in den Kampf um seine Stadt zu retten.

Was die Umsetzung der Handlung durch die Autoren David Michelinie, J. M. DeMatteis, Tom DeFalco anbelangt, bin ich ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugt. Klar, liest sich der Stoff recht flüßig, sogar teils unbekümmert und hier finden wir auch schon mein größtes Problem mit der Ausgabe. Die 90er waren ein Jahrzehnt, in dem die Gesellschaft und Popkultur sich an künstlerisch aufbereiteter Brutalität und Psychosen labte. Vorreiter dieses Lebensgefühl in der Comic-Welt war definitv Todd McFarlanes „Spawn“, der durch seinen immensen Erfolg etliche Nachahmer nach sich zog. Leider nicht immer in erfolgreicher Art und Weise. Man sieht, dass „Carnage“ als irrer Killer, samt flappsigen Sprüchen bei seinen Taten inszeniert werden sollte. Nur kommt es echt trashig rüber, wenn er und die anderen Figuren immer wieder betonen müssen, wie wahnsinnig brutal sie doch sind und welch Chaos sie anrichten würden. Hinzu kommen seltsam anmutende Dialoge wie der folgende:

Peter: „Mary Jane…das Rauchen…Denk doch daran was du deinem Körper antust! Wir waren eben bei einem Begräbnis! Ich will nicht zu deinem gehen!“

Mary Jane: „Bring nichts durcheinander! Harry würde vielleicht noch leben, wenn er geraucht hätte, statt Kobold zu spielen!“

Ernsthaft? Würde es um Deadpool gehen, würde ich das noch als humoristischen Seitenhieb auf politische Korrektheit deuten, aber wenn es hier der Fall sein sollte, haben sie den doppelten Boden vielleicht etwas zu gut kaschiert. Solche Szenen tauchen leider des öfteren auf und ziehen das gesamte Werk zu einem gewissen Teil ins lächerliche. Klar, es bringt selbstverständlich auch etwas von Nostalgie, aber im Jahr 2016 zieht es einem die Fingernägel hoch. Das ist vor allem deswegen schade, weil die Optik der Geschichte exakt der klassischen Darstellung entspricht, die die meisten Fans im Kopf haben, wenn sie an den Netzschwinger denken. Ein ernsthafterer Anstrich hätte dem Ganzen durchaus gut getan, aber wie ich schon oft angebracht habe: Dieses Werk fängt den Zeitgeist zwar ein, aber ob dieser gut umgesetzt wurde steht auf einem anderen Blatt. Entweder man pumpt so viel Pathos rein, dass jedem klar sein sollte, dass man es hier mit einer selbstreflektierten Auseinandersetzung zu tun hat oder packt es von vornherein etwas seriöser an (zumindest oberflächlich). Vielleicht ist es auch mein ganz persönlicher Standpunkt, der von der Meinung der Masse abweicht, aber genau solche Storys haben Comics einen Ruf eingebracht, der die Forcierung des Begriffs Graphic Novel befeuerte. Während es bis in die 60er hinein nachvollziehbar war etwas Kitsch einzustreuen, hatte man ein Jahrzehnt später schon ganz andere Möglichkeiten, die zwar manchmal genutzt aber meistens ignoriert wurden um den Markt zu befriedigen.

Natürlich ist es einfach vom jetzigen Standpunkt aus über eine Geschichte zu urteilen, die veröffentlicht wurde, als manche der heutigen Leser noch nicht mal auf der Welt waren. Aber da es sich um eine Neuauflage und keinen Flohmarkt-Einkauf handelt, muss sich der Titel dieser Kritik stellen.

Zusammengefasst muss ich daher sagen, dass ich „Spider-Man: Maximum Carnage“ nur einem gewissen Klientel empfehlen kann. Diejenigen, die an der Historie des Marvel-Recken und seiner Widersacher interessiert sind, Leute mit einem ohnehin auf „seichtere“ Releases ausgerichtetem Geschmack und junge Fans (Teenys, für Kinder vielleicht doch zu heftig) können jederzeit zugreifen. Fans, die von modernen Handlungsstrukturen und (teils vorgespieltem aber irgendwo vorhandenem) Anspruch verwöhnt sind, sollten zumindest ein mal reingeblättert haben, bevor sie zur Kasse laufen.

Planet Hulk – Band 2

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Vor geraumer Zeit habe ich für euch „Planet Hulk – Band 1“ rezensiert. Eine Geschichte, die mich durchaus positiv überrascht hat, wenn man bedenkt, dass ich den klassischen Marvel-Helden mit wenigen Ausnahmen eher skeptisch gegenüber stehe. Vor allem dem grünen Riesen, dem ich persönlich eher wenig Potential für interessante Geschichte zugestanden habe. Asche auf mein Haupt, aber jeder hat so seinen Geschmack. Nun wurde ich aber wie gesagt in diesem Fall eine besseren belehrt und habe geduldig bis zur Fortsetzung gewartet, die nun endlich vorliegt. Jetzt kann ich euch berichten, ob sich für Unentschlossene eine gesammelte Anschaffung lohnt oder ob Besitzer des ersten Teils ihren eBay-Account anschmeissen sollten.

Eines gleich vorneweg: Es ist würdiger Abschluss, der diese (wie passend) gigantische Story passend beendet und sowohl Fans als auch Neueinsteiger befriedigen sollte. Wie schon berichtet, strandet der Hulk auf einem unerwartet besiedelten Planeten namens Sakaar, der eine was Gladiatoren-Kämpfe zur Belustigung des Volkes anbelangt, pervertierte Fassung des römischen Reichs darstellt. Kreaturen verschiedenster Alien-Rassen werden aufeinander losgelassen, während der grausame Kaiser belustigt dem Spektakel folgt und die Menge tobt. Am Ende des ersten Teils konnte sich eine vom Hulk angeführte Truppe von Kriegern und Sklaven aus diesem Teufelskreis befreien und schlägt sich nun durch die unwirtlichen Steppen dieser fremdartigen Welt. Während dieser Reise erkennt unser wütender Held, dass die unterdrückte Bevölkerung dieses Planeten all ihre Hoffnung in ihn setzt um die ersehnte Befreiung zu erlangen. Der Hulk stellt sich infolgedessen dieser Verantwortung und sucht die Konfrontation mit dem sogenannten „roten König“, der in Bezug auf seinen bestialischen Umgang zwischen Freund und Feind nicht zu unterscheiden weiß. Der Prototyp eines machthungrigen Tyrannen, der sich mit einer Schreckensherrschaft an seine Macht klammert. Infolge dieser Auseinandersetzung soll sich nun zeigen, welche der im Laufe der Geschichte öfter erwähnten Prophezeiungen sich erfüllen wird. Ist der Hulk der „Sakaarsohn“, eine Art Messias, der das Volk befreien oder ist er doch der „Weltenbrecher“, der nichts als Asche hinterlassen wird? Die Geschichte zeigt, dass beides nicht so weit auseinander liegen muss…

Diese wird im Gegensatz zum Erstling mit nur einem Autor, genuagenommen Greg Pak, zu einem Ende gebracht und gerade das fällt sehr positiv auf. Die Ereignisse wirken noch mehr wie aus einem Guss, überschreiten zum Glück nie die doch so naheliegende Grenze zum Trash und wirken insgesamt sehr auf den Punkt gebracht. Eine richtige Entscheidung, die sich in der Qualität der Handlung widerspiegelt und mit dem Zitat „Ein Comic, der ein Kinofilm sein sollte“ das Ganze sehr gut trifft. War schon der erste Band eine Glanzleistung, findet man hier noch eine weitere Steigerung. Hut ab!

Auch bezüglich der Optik wurde passenderweise an einigen Schrauben gedreht. Zwar mag es nur Zufall sein, da die Original-Geschichte in Heft-Format und ohne die hier vorliegende Trennung erschien, aber auch die visuelle Umsetzung scheint noch runder zu sein als beim Vorgänger. Es haben zwar wieder mehrere Künstler (Aaron Lobpresti, Carlo Pagulayan, Gary Frank) zum Stift gegriffen, ähneln sich aber in ihrem Stil viel mehr und vermeiden damit einen Bruch, der zuvor öfter auftrat. Im Grunde zwar „klassische“ Supeheldenkost im Sinne von muskelbepackten Kontrahenten und seltsamen Viechern, aber genau das wollen wir doch haben wenn wir den Namen „Marvel“ oder „DC“ auf dem Cover erblicken, oder?

Dementsprechend könnt ihr euch sicher erschließen wie es um mein Fazit zu „Planet Hulk – Band 2“ steht: Eine dringende Kaufempfehlung für all jene, die erst vom grünen Recken mit Aggressions-Problemen überzeugt werden müssen und in der Folge ein Must-Have für alle schon vorhandenen Fans!

Star Wars – Lando

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Wer mir bei Facebook folgt, wird sicherlich mitbekommen haben, dass „Star Wars“, insbesondere nachdem die Ausstellung „Identities“ ihre Tore in München geöffnet hat, ein wiederkehrendes Thema meiner Posts ist. Dort kann man sowohl Kostüme, als auch Requisiten aus allen bis dato erschienenen Teilen bewundern und sich wortwörtlich in die Welt einer weit entfernten Galaxie fallen lassen. Dort finden sich unter anderem Ausstellungsstücke einzelner Charaktere, die zwar nicht allzu viel Screen-Time spendiert bekommen haben, aber dafür eine umso größere Fan-Gemeinde um sich scharen konnten. Repräsentative Beispiele wären ein Jango Fett oder Lando Calrissian. Letzterer hatte zwar mehr Sprechpassagen, aber man kann nicht behaupten viel mehr über die Person in Erfahrung gebracht zu haben, als über den eben erwähnten Kopfgelder. Diesem wurde sogar eine eigene Origin-Story in der Prequel-Trilogie spendiert, aber Lando? Ein paar Expanded Universe-Geschichten, die mit Disneys Übernahme des Franchise ohnehin nichtig sind. Das wars.

Um das sympathische Schlitzohr doch noch irgendwie in die Kontinuität einfließen zu lassen, wurde dem Guten vor kurzem sogar ein eigener Band spendiert, der in Deutschland wie üblich eine gesamte US-Serie abdeckt. In dieser befinden wir uns kurz nach den Ereignissen von „Eine neue Hoffnung“ und damit vor der Zeit, in der Lando als Administrator in der Wolkenstadt zugegen oder der Rebellion beigetreten ist. Wir begegnen ihm als dem Betrüger und Spieler, der es gerade so schafft nicht erwischt zu werden oder sich gerade so seinen Lebensunterhalt zu „verdienen“. Das zeigt vor allem der Einstieg in die Geschichte, bei dem er einen beauftragten Diebstahl erfolgreich absolviert, dieser ihm aber nicht den gewünschten Gewinn bringt um seine (scheinbar immer währenden) Schulden zu begleichen. Dementsprechend bekommt er eine zweiten Chance um das nötige Geld aufzutreiben. Er soll ein imperiales Schiff stehlen, welches mit Reichtümern beladen sein soll, welche im Auftrag nicht näher beschrieben werden. Diese soll er behalten dürfen, falls er das Gefährt erfolgreich entwenden kann. Nachdem sich unser Hauptprotagonist ausgerechnet hat, dass es mit dem passenden Team mehr als machbar sein sollte, willigt er ein und begibt sich auf ein Abenteuer, welches eine unerwartete Wendung nimmt, als plötzlich ganze drei Sternenzerstörer seine Fährte aufnehmen. Die Fracht scheint doch mehr zu sein, als ihn seine Auftraggeber haben glauben lassen…

Auf der Rückseite des Bands steht zwar „116 Seiten Star Wars Action!“, aber der Autor Charles Soule („Swamp Thing“, „Death of Wolverine“) schafft es die Geschichte nicht zu einem stupiden Krawall-Spektakel verkommen zu lassen, sondern auch ruhige Momente einzubauen, die dem „Star Wars“-Feeling mehr als zuträglich sind. So kann man sich als Leser neben den Kampfszenen auch auf Inhalte konzentrieren, die gekonnt über die gesamte Handlung gespannt werden. Die Fans der Original-Trilogie werden dabei nicht nur durch die Hauptfigur, sondern auch durch seinen treuen Begleiter Lobot bedient, dessen Vorgeschichte sein Auftreten im Film erklärt und dem ganzen Konstrukt eine noch tiefere Ebene spendiert. Des Weiteren wird durch das markante Schiff eines unserer Lieblings-Sith ein Bezug zu der Prequel-Trilogie hergestellt, der für das bekannte „Ha, erkannt!“-Gefühl sorgt. Alles in allem also ein Dienst am Fan, der zwar nicht gänzlich in die Materie eingetaucht sein muss, aber als Kenner eine zusätzlich Ebene bekommt. Da wurde der richtige Mann besetzt!

Visuell umgesetzt wurde das Ganze durch Alex Maleev („Stephen King’s N“, „Hellboy“), der durch seinen fast schon „bodenständigen“ Stil wie geschaffen für ein „Star Wars“-Projekt ist. Ich konnte persönlich nie etwas mit den cartoonhaften Adaptionen anfangen, die aus unerfindlichen Gründen sogar Eingang in die Kontinuität gefunden haben. Dementsprechend genieße ich richtig die vorliegende Lektüre, die optisch nahtlos in die Filme passt und damit mühelos eine Brücke zu all den angedeuteten oder offen angesprochenen Momenten auf der großen Leinwand schlägt. Einfach großartiges Kino, welches in traumhafter Teamarbeit zwischen Autor und Künstler zu einem Ergebnis geführt hat, welches ich sowohl jedem beinharten Fan als auch Neueinsteiger empfehlen kann! „Star Wars“ wie es sich gehört: Action, Witz und Atmosphäre die zusammen funktionieren. Wenn ihr „Lando“ noch nicht habt – ab zum nächsten Comic-Laden!

Batman – Das Beben

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Neben vereinzelten Perlen, die als gesonderte Geschichten erscheinen („The Killing Joke“, „The Dark Knight Returns“, „Superman Unchained“ usw.), halten die Comicverlage ihre Leser primär mit Events bei der Stange, die immer wieder als etwas angekündigt werden, dass „alles verändern“ soll. Dabei werden so gut wie alle Register der Fantasie gezogen. Alien-Angriffe, die ehemalige Feinde zusammenschweißen, der Tod eines lieb gewonnen Charakters oder anderweitige Katastrophen, die sich teils durch verschiedene Serien ziehen und diesen somit einen übergeordneten Zusammenhang verpassen.

Im Batman-Universum gab es diesbezüglich so einige Momente, die sogar noch Einfluss auf später stattfindende Reboots hatten. Zum Beispiel wird jeder Fan die „Knightfall“-Saga bzw. die Szene kennen, in der Bane Batman das Rückgrat bricht. Eine andere Geschichte ist die um „Das Beben“, welcher die berühmte „Niemandsland“-Storyline folgen sollte. All diese Ereignisse liegen nun teils Dekaden zurück und sind wohl nur noch eingefleischten Kennern der Materie bekannt. Um diesen Umstand zu beheben, werden wie schon oft erwähnt die alten Schinken neu aufgelegt, damit auch die aktuelle Generation sich an den tollen Geschichten erfreuen kann. Aber waren sie denn wirklich so toll oder sehen wir eine verklärte Vergangenheit, weil wir vom Hype erfasst wurden, der immer noch nachwirkt? Diese Frage kann ich zumindest für den Fall des eben erwähnten „Batman – Das Beben“ beantworten, da ich 1998 (Release-Jahr) gerade mal ein Jahr in Deutschland war und erstmals sehen musste, wie ich die Sprache am besten erlerne. Dementsprechend kann ich einen relativ neutralen Blick auf Handlung und Optik werfen.

Zunächst mal zum Ausgangspunkt der Story. Wie der Titel schon verrät, erschüttert ein gewaltiges Erdbeben Batmans Heimat „Gotham City“ und stürzt die Metropole erwartungsgemäß ins Chaos. Neben dem dunklen Ritter müssen sich dabei noch weitere Mitglieder der Fledermaus-Familie (Nightwing, Huntress und im weitesten Sinne Catwoman und Azrael) beweisen und den Bewohnern der Stadt helfend zur Seite stehen, während alte Bekannte wie Bane und KGBeast ihnen das Leben schwer machen. Dazwischen mischen sich persönliche Schicksale und ungewöhnliche Bündnisse, die der Situation geschuldet, gehalten werden müssen. Ihr seht, es kommt auf den 240 Seiten einiges zusammen und das ist dabei bloss der erste von zwei Teilen! Es ist durchaus unterhaltsam dem Chaos über die gesamte Länge des Erzählstrangs zu folgen, doch die Art in der es rüber gebracht wird ist etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht vergessen – wir befinden uns in den 90ern und die Comic-Landschaft war damals noch weit davon entfernt gezielt Leute außerhalb des Teenageralters anzusprechen. Klar, gab es großartige Ausnahmen wie „Spawn“ und auch die zwei Marktführer haben nicht nur gekleckert. Trotzdem sehen wir durchgehend die Attribute, die dieses Jahrzehnt gewißermaßen ausgezeichnet haben. Hanebüchene Dialoge, ein durchgehendes Action-Feuerwerk und der Versuch sich irgendwie in düsteren bis brutalen Gefilden zu platzieren, was leider recht peinlich ausfallen kann. Trotzdem bleibt es unterhaltsam, da ein B-Movie-Charme mitschwingt, der dafür sorgt, dass es beim lesen nicht langweilig wird. In diesem Sinne braucht man trotz pathosgeladenem Setting nicht zu erwarten, dass so etwas wie Tiefe geboten wird. Quasi Popcorn mit Nostalgie-Geschmack.

Das nichts anderes möglich war, erkennt man leicht, wenn man die erste Seite aufschlägt und sieht über wie viele Reihen hinweg die Handlung ausgebreitet wurde. Sage und schreibe zehn Ausgaben, die aus acht verschiedenen Serien entnommen wurden. So betrachtet, ist es eigentlich schon eine Meisterleistung, den Bogen gespannt zu haben. Dafür verantwortlich waren zudem ganze sechs Autoren, unter denen sich legendäre Schreiber wie Alan Grant und Denny O’Neil befinden.

Die dazugehörigen Zeichner können sich ebenfalls nicht über zu geringe Prominenz beschweren. Männer wie Jim Aparo, Klaus Janson, Graham Nolan oder Mark Buckingham sind nicht gerade kleine Hausnummern, können aber das gebotene Niveau nicht durchgehend halten. Den zu sehenden Stil kann man ihnen nicht wirklich vorwerfen, da damals andere Zeiten mit anderen Ansprüchen geherrscht haben, die Catwoman-Seiten von Jim Balent können zum Beispiel aber fast schon als Körperverletzung durchgehen. Hintergründe gehen gerade so durch, aber die Figuren könnte vermutlich ein talentierter Teenager besser hinkriegen. Sorry, aber das geht in jedem Jahrzehnt besser. Diese gelegentlichen qualitativen Einbrüche in Bezug auf die Befüllung der Panels stellen damit aber auch den einzigen Wermutstropfen dar, der den Lesern zwar leicht aufstoßen könnte, aber den allgemeinen Spaß an trashiger Unterhaltung kann das nicht trüben.

Deswegen kann ich diesen Band, der den Einstieg in ein weit größeres Event bietet und durch eine zweite Veröffentlichung ergänzt wird jedem empfehlen, der sich zum einen auf einer historischer Ebene mit Batman beschäftigen möchte und zum anderen die Materie zumindest in Bezug auf die reguläre Reihe nicht zu ernst nimmt. Ich freue mich in jedem Fall auf die Fortsetzung, von der ich euch sicher ebenfalls berichten werde!

Der TASCHEN-Sale hat begonnen!

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Wie schon vor ein paar Tagen angekündigt, ist heute der TASCHEN-Sale gestartet und läuft bis zum 26.06. Ich habe mich soeben durch die Angebote gescrollt und es ist echt der Wahnsinn! So gut wie alle Bücher, die ich bis jetzt besprochen habe und sogar ihre „großen Brüder“, wie im Fall von „Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk“ befinden sich in der Auswahl! Schnell zuschlagen, bevor die Ausgaben weg sind!

Wenn ihr euch ein Bild von den Büchern machen wollt, habe ich hier für euch ein paar meiner bis dato veröffentlichten Rezensionen zusammengestellt (die allesamt im Sale zu finden sind!). Viel Spaß beim shoppen und nicht vergessen: Mein Gewinnspiel, bei dem ihr ein Buch eurer Wahl im Wert von bis zu 50€ ergattern könnt, endet parallel zum Sale!

The Charlie Chaplin Archives

Die besten TV-Serien. TASCHENs Auswahl der letzten 25 Jahre

The Bronze Age of DC Comics

The Little Book of Wonder Woman 

Deutschland um 1900 – Ein Porträt in Farbe

Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk

An American Odyssey

 

TASCHEN WAREHOUSE SALE und GEWINNSPIEL

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Ihr werdet bemerkt haben, dass seit ZOMBIAC in Betrieb ist, eine Vielzahl an TASCHEN-Publikationen auf der Seite besprochen wurden. Es ist wohl offensichtlich, dass ich ein Fan des Verlags bin. Warum? Dort scheint es selbst für die abwegigsten Themen eine Nische zu geben und sollte es sich um Mainstream-Kost handeln, wird diese unnachahmlich aufbereitet.

So gibt es gelegentlich Beigaben, wie Original-Filmschnipsel bei „The Charlie Chaplin Archives“ oder „The James Bond Archives„, wertvolle Drucke und signierte Exemplare wie bei „Mick Rock. The Rise of David Bowie, 1972-1973“ oder einfach nur gigantische Rückblicke auf das Werk von Verlagen und Künstlern („75 Years of DC Comics„).

Dabei wird sowohl der Leser mit kleinem Geldbeutel (Kunst-Bände ab 10€ oder „Volksausgaben“ für ein wenig mehr bei gleichem Inhalt wie der große Bruder), als auch der vermögende Sammler mit Editionen für mehrere Tausend Euro bedient („Moonfire“ als extremes Beispiel mit Mondgestein(!) als zusätzlichen Anreiz). Natürlich kann man sich beim Blick auf den Katalog nicht alles leisten, aber nun gibt es endlich die Möglichkeit auch bei wertigeren Veröffentlichungen zuzuschlagen:

Vom 23. bis 26. Juni findet der große TASCHEN WAREHOUSE SALE statt! Bei Rabatten von 50% bis 75% auf Ansichtsexemplare und Bücher mit kleinen Mängeln könnt ihr euch entweder in den Stores in Köln und Hamburg oder direkt auf taschen.com eindecken!

Was es genau geben wird, erfahrt ihr bei Beginn des Sales, aber Titel wie „The Charlie Chaplin Archives“ oder die große „Hieronymus Bosch„-Monografie sind fest eingeplant!

Um das Ganze gebührend zu zelebrieren, findet in Zusammenarbeit mit und dank TASCHEN das erste Gewinnspiel bei ZOMBIAC statt und folgendes könnt ihr vielleicht schon bald euer Eigen nennen:

Unter allen Lesern, die bis zum 26.06.2016 (23:59) meine Seite und den Facebook-Beitrag zum TASCHEN SALE mit einem „Like“ markieren und öffentlich in ihrem Profil teilen, verlose ich ein (lieferbares) Buch eurer Wahl bis zu einem Bestellwert von 50€! Schaut euch ruhig auf taschen.com um! Neben den von mir schon besprochenen Titeln, gibt es auch eine Vielzahl an neuen Büchern, die nur zu empfehlen sind. Da wären zum Beispiel Exodus von SalgadoHelmut Newton. Us and Them oder Castros Kuba!

Viel Glück an alle Teilnehmer!

Teilnahmebedingungen
1. Teilnahmeberechtigte
Teilnehmen kann jede(r) Volljährige, ausgenommen Mitarbeiter der TASCHEN GmbH.
Eine Teilnahme über Gewinnspiel-Agenturen oder sonstige Dritte, die den Teilnehmer bei einer Vielzahl von Gewinnspielen anmelden, ist ausgeschlossen.
2. Teilnahmemöglichkeiten
Eine Teilnahme ist nur über Facebook möglich, indem der im Text angegebene Beitrag und die Facebook-Seite von ZOMBIAC mit einem „Like“ versehen und öffentlich geteilt wird. Das Gewinnspiel erfolgt ohne Zusammenarbeit mit Facebook.
3. Teilnahmeschluss
Teilnahmeschluss ist der 26.06.2016 um 23:59.
4. Gewinnermittlung
Der Gewinner wird per Los ermittelt.
5. Art der Gewinnbenachrichtigung
Der oder die Gewinner/in wird über eine persönliche Facebook-Nachricht schriftlich kontaktiert.
6. Veröffentlichung der Gewinner
Der Name des Gewinners wird nach seiner Ermittlung in anonymisierter Form auf zombiac.wordpress.com und der angeschlossenen Facebook-Seite veröffentlicht.
7. Der Rechtsweg
Eine Barauszahlung der Gewinne ist ebenso wie der Rechtsweg ausgeschlossen.