Neuer „Batman v. Superman“-Teaser
Am Donnerstag wird der nächste längere Trailer zu „Batman v. Superman“ veröffentlicht! Hier gibt es mit dem Teaser schon mal einen kleinen Vorgeschmack!
Am Donnerstag wird der nächste längere Trailer zu „Batman v. Superman“ veröffentlicht! Hier gibt es mit dem Teaser schon mal einen kleinen Vorgeschmack!
Es war nur eine Frage der Zeit bis das „Warcraft“-Franchise eine eigene Verfilmung bekommen würde. Nun ist es nach einigem hin und her endlich soweit und es gibt einen Ausblick auf den Streifen im nächsten Sommer. Was sagt ihr dazu?
Wie wird Deadpool wohl Halloween verbracht haben? Dieser Teaser macht mir nur umso mehr Lust auf den Streifen! Ich liebe diesen Humor und den längst überfälligen Schritt, sich an ein erwachseneres Publikum zu wenden. Aber seht selbst:
„What does this suit looks like to you huh, does it look like a leprechaun had sex with a cartoonist?„
Endlich gibt es ein neues Bild des ultimativen Comic-Bösewichts. Diesmal auf der kommenden Ausgabe des „Empire Magazine“. Es handelt sich hierbei sogar um nur eine von vielen Versionen. Auf den restlichen findet ihr den Rest der „Suicide Squad“! Was sagt ihr zu dem Look? Ich freu mich schon wie ein Schnitzel auf den Release im kommenden Jahr!
Der neue Trailer zum wichtigsten Film in diesem Jahr ist endlich draußen! Die Tickets für „Star Wars: Das Erwachen Der Macht“ sind seit gestern morgen im Vorverkauf! Wer hat schon seine?
„Moby’s Dick Is Out Of Sight, They Find My Nemo Every Night!“
Das neue Musik-Video zu Lindemanns „Fish On“ ist endlich draußen und ist glücklicherweise genauso grotesk, wie man es von dem Duo erwartet. Für die Zartbesaiteten unter euch: Diese Band versteht sich als Spaß/Party-Projekt und spielt mit der Provokation, um die entsprechenden Reaktionen hervorzurufen. Die Single zum Track ist heute erschienen und beinhaltet neben dem titelgebenden Song zwei bisher unveröffentlichte Aufnahmen!
„Wer wartet mit Besonnenheit, der wird belohnt zur rechten Zeit“
Diesen Satz könnte die erfolgreichste deutsche Band aller Zeiten vermutlich auf jedes Album packen und der Wahrheitsgehalt würde dabei immer der gleiche bleiben. So mussten sich die Rammstein-Fans ganze 5 Jahre gedulden bis DER Meilenstein ihrer unvergleichlichen Live-Geschichte endlich in den Handel kam und dem geneigten Publikum endlich die imposante Show des „Liebe Ist Für Alle Da“-Runs fürs Wohnzimmer geliefert wurde.
Aber erstmal eins nach dem anderen. Nachdem sich das Sextett fast ein Jahrzehnt lang nicht in den USA hat blicken lassen, beschlossen die Jungs aus Berlin nach ihrer mehr als erfolgreichen Europa-Tournee und dem Chart-Erfolg ihres damals aktuellen Albums auf Tuchfühlung mit mit den Amerikanern zu gehen und ein einziges Konzert für die Staaten anzukündigen. Rammstein wären doch nicht wer sie sind, wenn sie nicht alles eine Nummer größer aufziehen würden. Als Finale ihrer Reise durch den südamerikanischen Raum und Kanada, beschlossen sie den legendären Madison Square Garden in New York zu bespielen. Den Ort, den jeder kennt ohne dort gewesen zu sein. Die Halle, die der endgültige Beweis aus Beton ist, dass man es als Musiker geschafft hat und den Titel Rockstar zu recht trägt.
Nicht jeder schafft es dort aufzutreten und erst recht keine Band aus dem Ausland, die in ihrer Landessprache singt. Da haben die Amis eben ihre Eigenarten und einen ganz speziellen Geschmack. Die große Ausnahme bildete wider erwarten die hier beschriebene Metal/Rock/Industrial-Combo aus dem Osten, die es allen ernstes geschafft hat, die 18.000(!) Plätze innerhalb von 20 Minuten auszuverkaufen. Dieses Satz muss man erstmal sacken lassen. Ostdeutsch, martialisch, provokativ. Nicht gerade die vielversprechendsten Voraussetzungen und doch haben Rammstein etwas geschafft, dass in Zeiten von illegalen Downloads und Streaming-Diensten einem Weltwunder gleich kommt.
Mit ihrer kompletten europäischen Stage-Production, die ganze 18 Trucks füllt, legten sie ein Konzert hin, dass bis dato ihren Höhepunkt in Sachen Theatralik, Pyrotechnik und Umfang darstellt. Wer 2009/2010 auf einem ihrer legendären Gigs war, weiß definitiv wovon hier die Rede ist. Nun kann man sich das Ganze nochmals im gemütlichen Sofa zu Gemüte führen und sich den glasklaren Klang im 5.1 Surround-Sound um die Ohren fliegen lassen. Natürlich kann man dabei zeitgemäß die Entscheidung treffen, ob man das Konzert auf DVD oder Blu-Ray erwerben möchte. Zweites ist vor allem deswegen zu empfehlen, da die Band bekanntlich ein hohes Augenmerk auf die visuelle Gestaltung legt und eine HD-Auflösung dem nur entgegen kommen kann. Im Vergleich zu „Völkerball“ (letzte Live-Veröffentlichung) wurde sowohl am Sound als auch Bild gewaltig geschraubt. Kein Rauschen, kein trockener Sound-Teppich, sondern satte Gitarren-Riffs, treibende Beats und Till Lindemanns Gesang, die in fast schon Studio-tauglichem Klang unsere Ohren verwöhnen. Es gibt wirklich wenige Konzert-Mitschnitte in meiner DVD/BluRay-Sammlung, die ich öfter angucken würde (z.B. „Disasterpieces“ (Slipknot) oder „God, Guns and Gouvernement“ (Marilyn Manson)) aber „In Amerika“ gehört definitiv dazu.
Natürlich bleibt es bei dieser Veröffentlichung nicht nur beim Mitschnitt ihres fantastischen Gigs. Auf die zweite Disc wurden nämlich zwei sehr unterhaltsame und vor allem interessante Dokumentation über die Band beigefügt. Zum eine wäre da das Herzstück der Scheibe: „Rammstein In Amerika“, ein über zwei Stunden langes Dokument über die Eroberung des amerikanischen Kontinents durch die deutsche Band schlechthin. Hannes Rossachers Film bietet dabei auch dem Hardcore-Fan sehr viel neues. Großteils besteht der Streifen nämlich aus bis dato gänzlich unbekannten Aufnahmen aus allen Tour-Zyklen der Band bis zum triumphalen Finale in New Your City. Angefangen in den Tagen, als die sechs Musiker nach der Wende unabhängig voneinander den Kontinent zum ersten mal bereisten und sich zum Teil noch nicht mal kannten, über ihren ersten wirklichen Hit „Du Hast“, der auch in den dortigen Radio-Stationen auf heavy-rotation lief und den Jungs einen Platz auf der berühmt-berüchtigten „Family-Values“-Tour sicherte, bis hin zu persönlichen Einblicken in das Leben hinter der Bühne und die damit verbundenen sowie einschneidenden Ereignisse (Verhaftungen, 11. September, interne Streitereien usw.). Dabei berichtet nicht nur die Band, sondern auch ihre musikalischen Wegbegleiter und prominenten Fans aus erste Hand in Form von Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), Moby, Munky (KoRn), Clown (SlipKnoT), Gene Simmons (KISS), Scott Ian (Anthrax), Melissa Auf der Maur (Hole/Smashing Pumpkins), Steven Tyler (Aerosmith), Kiefer Sutherland (24) und vielen anderen. Sie alle geben Einblick in die ersten Gehversuche der Formation in dem neu erschlossenen Musikmarkt, bis zu ihrer Wiedergeburt am Anfang der 2010er-Jahre.
Als Sahnehäubchen findet man zusätzlich eine knapp 20-Minütige Dokumentation zur Entstehung des Nummer 1-Albums „Liebe Ist Für Alle Da“, welches mit Amerika als Entstehungsort vielleicht der erste gedankliche Schritt an die Annäherung bezüglich den USA zu verstehen sein könnte.
Bei einer Band die so sehr auf ihre Außenwirkung achtet, ist es zusätzlich nicht verwunderlich, dass auch die Aufmachung der DVD/BluRay mehr als ansprechend gestaltet wurde. Neben dem prägnanten Cover mit als US-Flagge stilisiertem Obelisken auf silbernem Grund, findet man im Inneren des Digipacks noch die außergewöhnlichen Fotos von Andreas Mühe, der Rammstein für eine Sonderedition des Magazins der Süddeutschen Zeitung auf ihrer Reise durch Amerika abgelichtet hat. Der Autor des dort erschienenen Berichts Alexander Gorkow bringt dabei die Beschreibung der Konzerte Rammsteins genau auf den Punkt, der auch für diese Veröffentlichung gilt:
„So hell ist das, so laut, so heiß, wenn ein Planet entsteht.“
Setlist:
Um es sogleich vorweg zu nehmen: Der TASCHEN-Verlag hat es mal wieder geschafft sowohl Qualität als auch Quantität in Perfektion verschmelzen zu lassen. Der vorliegende Prachtband „The Charlie Chaplin Archives“ ist alles und vielleicht sogar etwas mehr als sich so mancher Fan wünschen kann.
Den glücklichen Umstand, als Laie einen detaillierten Blick hinter die Kullisen der Entstehungsgeschichte aller(!) Werke Chaplins werfen zu können, verdanken wir seinen beiden Halbbrüdern Sydney Chaplin und Wheeler Dryden. Die beiden waren dafür verantwortlich, die Chaplin-Studios zu räumen als die Familie in die Schweiz umzog. Nun liegt dieser gewaltige Schatz nach 10 Jahren Arbeit, in denen die geretteten Dokumente und Schriftstücke katalogisiert und eingescannt wurden, in all seiner Schönheit vor.
Paul Duncan, der schon das James Bond-Archiv zusammenstellte, trug für diesen Band in Überformat die wichtigsten Informationen und Aufnahmen zusammen um ein detailliertes Bild zu schaffen, welches das Genie eines Charlie Chaplin sowohl in der Arbeit als auch im privaten Umfeld einfängt.
Dabei fängt er schon bei den ersten Schritten auf der Bühne als Kind an, welches ein paar Groschen für die Familie dazu verdienen will. Schon damals erkannte man in ihm das schlummernde Talent, dass eine Tages zu einem der größten Schauspieler aller Zeiten avancieren sollte. Ausgeschmückt mit allerlei teils unbekannten Ablichtungen, erfährt die Beschreibung etwas Greifbares, welches durch die durchgehenden Zeitzeugen-Aussagen an Tiefe gewinnt. Diese setzen sich aus Beschreibungen Chaplins und seiner Weggefährten zusammen, die um einige Details durch Einwürfe der Macher des Bandes ergänzt werden.
Durch diesen Stil, der sich durch das gesamte Buch zieht, werden in schönster Weise private Momente mit denen am Set in Verbindung gebracht. Im Detail wären es Umbesetzungen, Liebschaften, Entdeckungen von Talenten, Verhältnisse zu Personen des öffentlichen Lebens, sowie Tragödien, die das Leben Charlie Chaplins vom Anfang bis zum Ende durchziehen.
Es werden dabei in chronologischer Abfolge alle Stationen auf den Bühnen dieser Welt erfasst, bewertet, kommentiert und in einen überspannenden Zusammenhang gesetzt. Angefangen bei einem Varieté-Ensemble, über Chaplins persönliche Entdeckung des Mediums Film in den USA, bis hin zu seinen Einsätzen für „Keystone“, „Essanay“, „Mutual“, sowie „First National“, die ihn einem größeren Publikum zugänglich machten. Dabei kommen viele Anekdoten ans Licht, die eine Erklärung für viele Entscheidungen in seiner Karriere liefern und dem Leser die Entwicklung seiner berühmtesten Figur, des Tramps, lebendig vor Augen führen.
Danach folgen die Werke, die vermutlich jeder, egal ob Cineast oder Gelegenheitskonsument, gleichermaßen kennen und lieben sollte: „A Woman In Paris“ (1923), „Goldrausch“ (1925), „Circus“ (1928), „Lichter der Großstadt“ (1931), „Moderne Zeiten“ (1936) sowie einer der legendärsten Filme überhaupt – „Der große Diktator“ (1940).
Hier wird sich wie schon bei den Kurzfilmen, am Set-Geschehen, dem fast schon manischen Perfektionismus Chaplins und den Reaktionen auf die jeweilige Veröffentlichung abgearbeitet, die vieles in einem neuen Licht erscheinen lassen.
Selbstverständlich werden hier auch die Spätwerke „Monsieur Verdoux – Der Frauenmörder von Paris“ (1947), „Rampenlicht“ (1952), „Ein König in New York“ (1957), sowie die letzte vollendete Arbeit „Die Gräfin von Hongkong“ (1967) berücksichtigt. Insbesondere letzteres Kapitel ist äußerst amüsant im Bezug auf Chaplins Verhältnis zu den Hauptdarstellern Sophia Loren und Marlon Brando, welcher vom Großmeister wie ein Schuljungen getadelt wird.
Als Abschluss kann man sich die nie vollendeten oder nie veröffentlichten Filme in Form von Skripten, Fotografien und Hintergrundinformationen zu Gemüte führen. Es ist zum Beispiel erstaunlich festzustellen, dass ein komplett fertiges Werk wie „A Woman of the Sea“ vernichtet wurde, aus der Idee Napoleon zu spielen „Der große Diktator“ wurde und sich die letzten Gedanken Chaplins in Form von „The Freak“ in ein Drama mit Fantasy-Einschlag hätten manifestieren können.
Als Fazit lässt sich ziehen, dass dieser Band ein unumgängliches Must-Have für jeden Charlie Chaplin-Fan und Cineasten darstellt. Wie so einige Veröffentlichungen bei TASCHEN zuvor, schlägt der Preis von 150 Euro zwar so manche Geldbörse durch, ist aber jeden Cent wert. Wir reden hier von einem 560 starken, im Überformat gelieferten Werk, dass mit seinen 7 Kilo deutlich macht was in ihm steckt. Wer der englischen Sprache im Übrigen nicht mächtig sein sollte, kann in dem komplett auf deutsch gedruckten Beiheft in die Archive abtauchen. Als zusätzlichen Anreiz enthalten die ersten 10.000 Exemplaren einen kostbaren Filmstreifen mit 12 Einzelbildern aus Lichter der Großstadt (1931), der aus einem 35-mm-Film aus dem Chaplin-Archiv geschnitten wurde.
In den Comics hat der Flattermann ja schon über die Jahre hinweg unzählige Ganoven (endgültig) zur Strecke gebracht. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir ist nicht mal aufgefallen, dass Batman sich durch die Filmreihe schnetzelt! Wer auf die genaue Zahl seiner Opfer kommen will, hat hier die Möglichkeit: