Batman: Gordon aus Gotham

Als großer Batman-Fan lässt man sich selbstverständlich nicht die großartige Crime-Serie „Gotham“ entgehen, die sich mit Commissioner James Gordons Anfangszeit bei der Polizei auseinandersetzt und den Zuschauer dabei auf eine Entdeckungsreise durch die Stadt schickt, in der der dunkle Ritter noch nicht waltet und die bekannten Bösewichter entweder noch zu den Guten gehören oder sich langsam aber sich in Richtung Kriminalität bewegen. Da wundert es nicht, dass ich mich auf den 21. September freue, an dem endlich die zweite Staffel eingeläutet wird!

Wie könnte man sich da besser in Stimmung bringen als mit thematisch passenden Comics aus dem DC-Universum? Um Leuten wie mir in der Hinsicht Linderung zu verschaffen, erscheint am 15. September die in einem Band komplett enthaltene Miniserie „Batman: Gordon aus Gotham“, die sich wie der Titel schon vorwegnimmt auf einen der wenigen anständigen Cops der Stadt konzentriert und Batman zur Nebenfigur degradiert.

Batman dient dabei in der Geschichte primär als Gesprächspartner, dem die beschriebene Handlung näher gebracht wird. In der geht es um Jim Gordon zu seiner Zeit als Officer in Chicago, wo er schon die Art an sich hatte, die ihn auch später unter den korrupten Kollegen in Gotham nicht sonderlich beliebt machen würde. So meldet er einen Kollegen an die Dienstaufsicht, nachdem dieser grundlos einen Hippie zusammenschlägt. Damit beginnt für den jungen Gesetzeshüter ein Spießrutenlauf, der sogar in mehreren Mordversuchen mündet, bis ihm unerwartet von Seiten eines Vigilanten geholfen wird. Nun nimmt Gordon die Ermittlungen gegen seine Verfolger selbst in die Hand und überschreitet dabei immer wieder die Grenzen des Gesetzes um seine Tortur zu beenden. Dabei kommt er auf die Spur einer politischen Mordverschwörung, die bis in die höchsten Machtzirkel der Stadt reicht und dabei so gut wie alle bis dato aufgetauchten Charaktere mit sich reißt.

Die Geschichte wirkt hier sehr rund und in sich schlüssig, sowie spannend erzählt. Man möchte wirklich wissen wer hinter all den Wirrungen steckt und wie Gordon sich aus seiner Misere befreit. Zeichnerisch wird das Ganze mit einem sehr klassischen Stil abgerundet und verleiht der Geschichte eine gewisse Ernsthaftigkeit, die dem Band sehr wohl bekommt.

Das all dies sowohl inhaltlich als auch visuell wirklich ansprechend aufbereitet ist, sollte bei dem Kreativ-Team, welches hinter dem erstmals im Jahre 1998 veröffentlichten Projekt stand, auch kein Wunder sein.

Auf der Autoren-Seite finden wir Dennis O’Neil, der in den 70er Jahren eine Revolution im Superhelden-Genre auslöste, in dem er sich in seinen Geschichten vermehrt mit realistischeren bzw. erwachseneren Themen beschäftigte. Zu seinen berühmtesten Veröffentlichung zählen vor allem „Batman“ und „Green Lantern/Green Arrow“.

Als Zeichner befindet sich Dick Giordano an Bord, der sich Mitte der 60er Jahre einen Namen im Mainstream erarbeitete, in dem er seinen Stift für Serien wie „Batman“, „Green Arrow“ oder „Wonder Woman“ schwang. Zusätzlich arbeitete er als Tuscher und gab zum Beispiel „Superman vs. Spider-Man“, dem ersten Crossover zwischen DC und Marvel, sowie „Superman vs. Muhammad Ali“ Tiefe und Kontur.

Als Tuscher im vorliegenden Werk ist Klaus Janson zu Gange, den eingefleischte Fans natürlich als Inker der Meilensteine „Daredevil“ und „Batman: Die Rückkehr des dunklen Ritters“ kennen.

Diese gelungene und für das Batman-Universum ungewöhnlichen Handlung als auch die im Überfluss vorhandenen Qualität (basierend auf den Talenten der zu Comic-Titanen aufgestiegenen Macher), lassen mich eine uneingeschränkte Empfehlung für „Batman: Gordon aus Gotham“ aussprechen.

Der Band erscheint am 15. September und kann hier vorbestellt werden!

Robocop versus The Terminator

Wenn man den Titel der vorliegenden Ausgabe liest, dann muss man sich eingestehen, dass es sich zunächst nach der Ausschlachtung zweier Marken anhört, die mit mittelmäßigen Autoren und Zeichnern zusammengeschustert wurde um auch in der Comic-Sparte richtig Kohle für die Hollywood-Studios raus zu schlagen. Auf den zweiten Blick fallen einem jedoch die Namen des kreativen Gespanns um diese Veröffentlichung ins Auge und die Kinnlade gleich darauf herunter.

Ja, wir sehen ganz richtig: Frank Miller (ja, genau der!) und Walter Simonsen (der in den 70er und 80er Jahren quasi an allem für Marvel und DC gearbeitet hat) haben sich tatsächlich im Jahre 1992 zusammen geschlossen und in meinen Augen einen der besten Comics herausgebracht, die auf einem Film-Franchise basieren. Vor allem diejenigen, die sich mit Millers Werken genauer auskennen, werden wissen was sie hier erwartet: Eine brachiale, doch zeitgleich bis ins letzte Detail ausgeklügelte Story, die trotz der zum Klischee neigenden Geschichte niemals ins Lächerliche abrutscht. Genau genommen ist der vorliegende Rahmen der Handlung ziemlich unüblich für Crossover-Events.

Normalerweise werden irgendwelche hanebüchenen Szenarien aus den Fingern gesogen um einen realitätsfernen Rahmen zu schaffen, in dem sich die zwei Hauptprotagonisten so richtig eins auf die Mütze geben können. Hier wurde zum Glück auf dieses ausgelutschte Konzept komplett verzichtet. In diesem Fall wird ein tatsächlich nachvollziehbarer Story-Strang aufgespannt, der die Existenz der einen Figur vollkommen logisch mit der Erschaffung der anderen begründet.

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Ja, richtig gehört. Ich versuche euch in diesem Zusammenhang die Story näher zu bringen, ohne große Spoiler einzubauen, die euch den Lesespaß vermiesen könnten: Als der den Terminator-Fans bekannte Widerstand der Menschheit erfährt, dass die Technologie, die das Bewusstsein von Skynet aktiviert hat (die Technologie, die den atomaren Erstschlag gegen die Menschheit ausführt und daraufhin die Terminatoren sowohl in die Gegenwart als auch Vergangenheit entsendet um die verbliebenen Menschen auszulöschen), der künstlich wieder hergestellte Verstand des Polizisten Alex Murphy aka RoboCop ist, entsendet er eine Kämpferin aus ihren Reihen namens Flo in die Vergangenheit um eben diesen zu eliminieren. Daraufhin werden scheinbar aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus Schwadronen an Terminatoren nachgeschickt um Murphy um jeden Preis zu beschützen, da dieser durch die Maschinen als der Ursprung oder auch der Schöpfer Skynets angesehen wird. Ab diesem Zeitpunkt möchte ich nicht weiter drauf eingehen wie die Story weiter verläuft, da dies zum einen etwas von der Spannung nimmt und zum anderen Miller-typisch eine Seitenlange Erklärung nach sich ziehen würde.

Auf der erzählerischen Ebene ist an diesem Werk in meinen Augen wenig bis gar nichts zu kritisieren, da hier etwas ungewöhnliches erschaffen wurde. Vermutlich konnte sich hier das kreative Gespann vollends austoben und genoss all die Freiheiten, die man so als aufsteigender Stern am Comic-Himmel so mit bekommt.

Bezüglich des Zeichenstils muss man ebenfalls eine Lanze für Walter Simonson brechen. Jeder, der über Jahre hinweg Comics gelesen hat oder liest, kann sich bestimmt an die unsäglichen Zeiten der 90er erinnern als die Panels genauso wie das Jahrzehnt aussahen: trashig. Zumindest wurde das Wort „zeitlos“ vermutlich eher selten im Wortschatz der Kreativen verortet. Simonson belehrt uns hier glücklicherweise eines Besseren und präsentiert uns einen Stil, der zum einen entfernt an Miller erinnert und zum anderen doch so sauber ausgeführt wird, dass es eine individuelle Note beibehält. Natürlich handelt es sich hier nicht um das aktuelle Werk eines Jim Lee, aber man wird hier in soweit versorgt, dass potentielle Erwartungen komplett erfüllt werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es selten eine so gute auf Filmen basierende Comic-Umsetzung gab, hinter der auch noch klingenden Namen standen, die ohnehin wenig Zweifel an der Qualität des Werkes zulassen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! In diesem Fall solltet ihr euch jedoch wirklich beeilen: Diesen Band gibt es tatsächlich nur in einer Auflage und diese beträgt nur 1.444 Exemplare! Also nichts wie los und in den Warenkorb damit!

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Feuer und Stein: Alien vs. Predator

Der dritte und damit vorletzte Band der „Feuer und Stein“-Saga beschert uns ein Wiedersehen mit den von LV-223 geflohenen Charakteren um den krebskranken Astro-Biologen Francis, den von ihm mit der „schwarzen Masse“ infizierten Androiden Eden, sowie der verbliebene Rest-Crew um den Söldner Galgo.

Die Geschichte setzt hier direkt nach den Ereignissen des ersten Bands „Prometheus“ ein und zeigt uns was passiert ist, als Francis, gefangen gehalten durch Galgo, vom infizierten Mond flüchtet. Zunächst sieht es so aus, als ob die Mannschaft sich in den Kryo-Schlaf wiegen könnte um danach daheim die zuvor gefundene Waffe der „Konstrukteure“ teuer verhökern zu können. Doch der zu einer Mischung aus Roboter und Alien mutierte Elden, begleitet durch eine Horde Xenomorphe, ist ihnen schon auf den Fersen um Francis zu schnappen und ihn vor seinem Tod nach dem Sinn des Lebens zu befragen, welches der Androide plötzlich führt.

Um das Crossover komplett zu machen und dem Titel der Ausgabe gerecht zu werden, haben auch schon die Predatoren das Schiff ins Visier genommen um ihrem Jagdtrieb nachzugehen. Während Galgo seinen Gefangenen ausliefern will um seine Haut zu retten, stürmt die Mannschaft der Killer mit Dreads das Schiff, um sich auszutoben. Ab hier geht nun eigentlich bis zum Ende des Bandes ein vor Wendungen zu platzen drohender Story-Strang los, der von einem durchgehenden Kampf zwischen allem und jedem begleitet wird. In dessen Verlauf erleben wir wie in den Ausgaben zuvor einige in die Realität umgesetzte Gedankenspiele des Autors Christopher Sebela, wie zum Beispiel die Wirkung des schwarzen Schleims auf einen Predatoren oder Menschen, sowie die immer weiter voranschreitende Mutation Eldens.

Story-technisch kann „Alien vs. Predator“ dabei den beiden Vorgängern leider nicht das Wasser reichen, da der Tiefgang durch das sehr dominante Gemetzel schnell in den Hintergrund gerückt wird und dabei die ganze Geschichte schnell abzustumpfen droht. Als Ergänzung zum ersten Band kann es jedoch auf keinen Fall schaden zuzugreifen um die gesamte Saga als geschlossenen Run genießen zu können.

Vor allem der moderne Zeichenstil von Ariel Olivetti setzt sich positiv von den Vorgängern ab und lädt dazu ein die schönen Panels auf sich wirken zu lassen. Plastisch bis malerisch setzt er die Charaktere sehr attraktiv in Szene und spart ebenfalls nicht an ästhetisch sehr gut aufbereiteten Gewaltdarstellungen, die jedoch immer Story-dienlich sind.

Als Fazit lässt sich ziehen, dass der dritte Teil von „Feuer und Stein“ eine verpflichtende Ergänzung der Sammlung um die Geschichte darstellt. Lesern, die gerne das Aufeinandertreffen der extraterrestrischen Metzel-Maschinen für sich allein genießen wollen, ist in diesem Zusammenhang der Band „Prometheus“ ans Herz zu legen, um die Charaktere und ihre Beweggründe vollends verstehen zu können.

Bei Interesse könnt ihr euch „Alien vs. Predator“ hier besorgen!

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Feuer und Stein: Aliens

Zwar heißt es, dass man die einzelnen Bände der „Feuer und Stein“-Saga auch für sich alleine genießen kann, aber um das Leseerlebnis zu dem zu machen, was die Macher vermutlich im Sinn hatten, ist es wirklich zu empfehlen sich die Geschichten nacheinander zu gönnen. Dazu aber gleich mehr.

Wie schon in meiner letzten Rezension zum Einstiegsband Prometheus erklärt, spielt sich die Handlung, wie der Titel des aktuellen Werks schon vorwegnimmt, im Alien-Universum ab, dass wir von den Verfilmungen um die von H.R. Giger designten Geschöpfe kennen. Genaugenommen beginnt die Geschichte an dem Punkt als in Ridley Scotts „Aliens – Die Rückkehr“ die Kolonie Hadley’s Hope von den mordlüsternen Außerirdischen überrannt wird. Hierbei schaffen es einige Überlebende um den Ingenieur Russel zu entkommen, müssen aber auf dem benachbarten Mond LV-223 notlanden, den wir bereits aus dem ersten Band kennen.

Die Story setzt hier jedoch knapp über 40 Jahre vor den Ereignissen in „Prometheus“ und 88 Jahre nach der gleichnamigen Verfilmung ein und klärt uns über einige Umstände auf, die vielleicht zuvor noch Fragen aufgeworfen haben. Wie kamen die Aliens auf den seltsamen Himmelskörper? Wie konnte ein bizarrer Dschungel mitten auf einem toten Mond entstehen? Was bewirkt der schwarze Schleim eigentlich genau?

Die Geschichte selbst beginnt zunächst sehr Action-lastig und geht eher in die Richtung Survival-Horror, driftet aber ungefähr ab der Hälfte des Bandes in das Genre Mystery, was der Handlung aber sehr entgegenkommt. Es wird einiges in Form eines „Logbuchs“ von Russel erklärt, während das Geschehen drumherum reich bebildert ist, damit es nicht allzu trocken daherkommt. Neben den Erklärungen der Umstände kommen natürlich die Xenomorphs nicht zu kurz und präsentieren sich sogar mit einer neuen Gattung, die eine Verschmelzung zwischen Mensch und Alien darstellt. Vor allem solche Einfälle geben der Reihe die Daseinsberechtigung, die sie ohne jeden Zweifel verdient hat.

Als kleinen Bonus gibt es am Ende eine eigenständige Story, die eine noch eindeutigere Verbindung zwischen Film und Comic herstellt, als die Geschehnisse in der Kolonie auf LV-426 endgültig aus dem Ruder laufen. Zeichnerisch vielleicht nicht das Maß aller Dinge, aber als nette Dreingabe durchaus nett anzusehen.

Im Bezug auf die künstlerische Gestaltung, fällt der Stil von Patric Reynolds im Vergleich zum „europäisch“ anmutenden Strich Juan Ferreyras (Prometheus) sehr rau aber trotzdem realistisch aus. Der grobe Einsatz der Farbe unterstreicht vor allem die bedrückende Atmosphäre und die natürlich oft dargestellte Gewalt.

Alles in allem handelt es sich wie schon beim Vorgänger-Band um eine schöne Verneigung vor dem Ur-Material, ergänzt durch eigene Gedankenspiele und Kreationen, die einem Lust darauf machen zu sehen, wie sich alles in den nachfolgenden Bänden „Alien vs. Predator“ und „Predator“ entwickelt und schlussendlich zu einem Ganzen zusammenfügt.

Den zweiten Band der „Feuer und Stein“-Reihe könnt ihr euch hier holen!

Leseprobe Aliens

The Dark Knight III: The Master Race & Batman: Europa

Es wurde vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass Frank Miller mit Brian Azzarello (Joker, Before Watchmen, 100 Bullets) an dem abschließenden Teil der „The Dark Knight Returns“-Reihe mit dem klangvollen Namen „The Master Race“ arbeiten würde und nun kann ich euch weitere Details um die Veröffentlichung präsentieren, die es wirklich in sich haben!

Die Gestaltung übernehmen hier der legendäre Andy Kubert (zu viele gute Titel um nur wenige zu nennen), sowie der Inker der vorherigen „Dark Knight“-Bände Klaus Janson. Die auf 8 Teile angelegte Mini-Serie wird es ab November in verschiedenen Ausführungen zu erwerben geben (fragt euren lokalen Comic-Händler!). So gibt es eine Vielzahl an Variant-Covern, die aber vermutlich für die meisten Europäer unerreichbar bleiben werden, wenn man sich die Stückzahlen ansieht, die geordert werden müssen um sich nur ein einziges Exemplar sichern zu können. Vor allem das Jim Lee-Variant wird sogar bei US-Händlern schwer zu bekommen sein. Aber seht selbst:

1:10 variant cover by KLAUS JANSON
1:25 variant cover by ANDY KUBERT and KLAUS JANSON
1:50 variant cover by TBA
1:100 variant cover by FRANK MILLER
1:500 variant cover by JIM LEE
1:5000 original sketch variant by JIM LEE
Blank variant cover

Zusätzlich liegt allen Heften jeweils eine 16-seitige Kurzgeschichte in kleinerem Format bei, die jedes mal von anderen Gast-Künstlern angefertigt wird.

The Dark Knight III Cover

Sollte man aber wie ich trotz aller Widrigkeiten auf eine schöne bis exklusive Aufmachung bestehen, gibt es diesmal tatsächlich eine Lösung, die sogar den Geldbeutel nicht allzu sehr strapaziert. Jeweils einen Monat nach Erscheinen der einzelnen Ausgaben wird die sogenannte Collector’s Edition auf den Markt gebracht, die beide Storys in gleichem Format beinhaltet sowie ein anderes Cover aufweist. Hat man sich dann bis zum letzten Heft geduldet, wird mit dem abschließenden Band ein schöner Schubert mitgeschickt, in dem alle 8 Bände schön aufbewahrt werden können. Natürlich lasse ich mich nicht lumpen und habe selbstverständlich gleich diese Version abonniert! 🙂

Eine weitere Veröffentlichung die den Comic-Geeks das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen wird ist „Batman: Europa“.

Die Macher haben sich dabei ganz schön viel Zeit gelassen um den Termin auf den aktuellen November zu legen. Für diejenigen, die es noch nicht wussten: Diese vierteilige Mini-Serie wurde schon im Jahr 2004 mit den selben Künstlern und Autoren (Brian Azzarello, Matteo Casali, Jim Lee and Giuseppe Camuncoli) angekündigt, die auch jetzt an Bord des Projekts sind. In dieser Geschichte wird Batman mit einem Virus infiziert und nur der Joker kann ihm helfen das Gegenmittel in Europa aufzuspüren. So müssen sie sich zusammenschließen um den Tod des dunklen Ritters zu verhindern. Eine spannende Rahmenhandlung, die viel zum spekulieren einlädt!

Auf der technischen Seite wird es ebenfalls interessant: Während Jim Lee das komplette erste Heft zeichnet und tuscht, werden bis dato noch nicht bekannt gegebene europäische Künstler Hand an die Serie legen und das Ganze dadurch zu einem wirklich großen Projekt transformieren. Auch hier gibt es ein schönes Variant-Cover (Lee Bermejo) auf das wir wieder neidisch über den großen Teich schielen können.

europa lee version

bermejo variant