The Boss Baby (Filmkritik)

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Die meisten von uns kennen die Madagascar-Reihe, Drachenzähmen leicht gemacht oder das legendäre Shrek-Franchise.

Das verantwortliche Studio ist dieses Jahr schon wieder mit einer Idee für die ganze Familie präsent und gibt uns The Boss Baby. Dabei ist der Name Programm. Die Welt des siebenjährigen Tim gerät komplett aus den Fugen, als er für ihn völlig überraschend einen kleinen Bruder bekommt.

Dabei handelt es sich aber nicht um irgendeinen Säugling, sondern um ein sprechendes, ständig Anzug-tragendes Baby, mit Business-Allüren. Die Eltern bekommen von diesen Sachen  jedoch nichts mit, während Tim sich mit einer Truppe aus Babys, mit seinem Bruder an der Spitze, herumschlagen muss. Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher als wieder die ungeteilte Liebe seiner Eltern und ein Einzelkind-Dasein zurück.

Als sich plötzlich die Möglichkeit bietet, den neuesten Familienzuwachs loszuwerden, indem man ihm bei einem geheimen Plan hilft, schließt er sich mit ihm zusammen. Dabei müssen sie gegen seltsamen Geschäftsmann Francis E. Francis ankämpfen, der die Liebe für Babys komplett auf süße Hundewelpen umwälzen möchte.

Klingt verrückt? Ist es auch! Die lose auf dem gleichnamigen Bilderbuch basierende Geschichte von Marla Frazee, wird vom Regisseur Tom McGarth in einer liebevollen Weise adaptiert, die zwar keine wirklichen Überraschungen bietet, aber trotzdem sehr angenehm unterhält.

Insbesondere wenn man selbst Geschwister haben sollte, kann man sich selbst als Erwachsener schnell in Tims Gedanken- und Fantasie-Welt einfühlen. Die Zweifel, die Angst und der Trotz aufgrund gefühlter Ungerechtigkeiten sind nur allzu vertraut. Hinzu kommen die schön in Szene gesetzten Ausflüge in die bunte Vorstellungskraft von Kindern, die den nostalgischen Trip abrunden.

Dazwischen gibt es zusätzlich ein paar Verweise auf die Lebenswelt der Eltern, die potentiell mit ihrem Nachwuchs in die Kinosäle trudeln. So verkommt die Story nicht zu einem gänzlich weichgewaschenen Erlebnis für die Kleinsten und hält den ein oder anderen Lacher für Mama und/oder Papa bereit!

Zwar reicht The Boss Baby definitiv nicht an die großen Würfe des Studios heran, bietet aber entspannte Unterhaltung für die ganze Familie. Sollte sich darüber hinaus die Möglichkeit ergeben, den Streifen im Original anzusehen, wird einem ein Cast des Who-Is-Who um die Nase gehauen: Alec Baldwin, Steve Buscemi, Jimmy Kimmel, Lisa Kudrow und Tobey Maguire stellen neben anderen Sprechern die Speerspitze des prominenzgeladenen Ensembles dar! Musikalisch untermalt wird das Animationsspektakel von niemand geringerem als Hans Zimmer!

In diesem Sinne sind die bei diesem Film verbrachten 1,5 Stunden definitiv gut angelegt!

Laufzeit: 97 Minuten

Kinostart: 30.03.2017

 

Rogue One: A Star Wars Story – Trailer veröffentlicht!

Ihr habt wie ich noch lange nicht genug vom „Star Wars“-Hype? Gut, denn hier ist der Trailer zum ersten Spin-Off der Reihe in Form von „Rogue One – A Star Wars Story“!

In diesem Streifen von „Godzilla“-Regisseur Gareth Edwards muss die von Felicity Jones gespielte Hauptrolle eine Gruppe von Rebellen zusammen bekommen, um die Pläne für den Todesstern zu stehlen. Dementsprechend ist die Story kurz vor den Ereignissen des allerersten „Krieg der Sterne“-Films angesiedelt.

Neben Jones findet man eine ganze Reihe weiterer hochkarätiger Schauspieler im Cast:

Donnie Yen, Jiang Wen, Diego Luna, Riz Ahmed, Mads Mikkelsen, Ben Mendelsohn, Forest Whitacker und Alan Tudyk. Wenn sich das nicht nach etwas großartigem anhört, dann weiß ich auch nicht weiter!

Freut ihr auch schon so sehr auf das Ende des Jahres wie ich? 🙂