Convergence – Megaband

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Ich muss gestehen, dass es mir wirklich schwer fällt, beim vorliegenden Band des großen DC-Events „Convergence“ ein abschließendes Urteil zu fällen. Ganze acht Story-Lines, realisiert von genauso vielen Kreativ-Teams, verteilt auf stolze 380 Seiten sind ein ganz schöner Brocken, der sich tatsächlich vom untersten bis zur obersten Grenze der Qualitätsskala erstreckt. Aber erstmal eins nach dem anderen.

Wie schon bei meiner Rezension zum ersten Sonderband der Reihe ausgeführt, entführte Supermans Widersacher Brainiac eine Vielzahl an Städten aus der gesamten Historie des DC-Verlags, die eine schier unüberschaubare Menge an Verästelungen und Paralleluniversen bereit hält. Diese müssen nun ihre größten Helden gegeneinander antreten lassen um sich selbst und ihre Welt retten zu können.

Im Megaband sehen wir dabei sowohl Figuren aus der zweiten Reihe als auch einige der prominentesten Vertreter im Ring. Diese werden sogar teilweise von den Autoren und Künstlern in Szene gesetzt, die sie entweder erschaffen oder in ihrer Art revolutioniert haben. So finden wir zum Beispiel Len Wein als Autoren der Swamp Thing-Story „Die Nacht der tausend Augen“, die von Kelley Jones visualisiert wurde.
Dieser hat sein Steckenpferd in den Elseworld-Geschichten gefunden und zeichnet sich insbesondere für die Vampir-Versionen unserer geliebten Cape-Träger verantwortlich. Genau diesen, inklusive einem blutsaugenden Batman im Gepäck, muss sich das Monster aus dem Sumpf in einem der stärkeren Handlungsstränge dieser Ausgabe stellen. Hier haben sich auf der Macher-Seite wirklich zwei Koriphäen gefunden, die auch auf dem Papier wunderbar miteinander harmonieren.

Eine weitere interessante Story-Line mit dem klingenden Titel „Ein letztes mal“ betrifft die ursprünglich in den 50er Jahren angesiedelte Justice Society of America, die Green Lantern, Hawkman, The Flash und Doctor Fate umfasst. Nun sind real fast 70 Jahre vergangen und unsere Capeträger von damals sind längst im Rentenalter angekommen. Aufgrund der über ihre Stadt gestülpten Kuppel verloren sie zusätzlich ihre übermenschlichen Kräfte und sind entsprechend so geschwächt wie es ihr Alter vermuten lassen würde. Nachdem ihr gigantisches Gefängnis sich aber zu Beginn des anbahnenden Kampfes auflöst, erwachen ihre Fähigkeiten zu neuem Leben und das Aufeinandertreffen mit einem marodierenden Roboter gerät zum Spektakel. Auch Dan Abnett als Autor und Tom Derenick haben hier ganze Arbeit geleistet um die alten Recken in neuem Licht erscheinen zu lassen. Nostalgie pur und das im modernem Gewand!

Die letzte Geschichte, die ich persönlich als extrem lesenswert empfinde ist die von Shazam und seinen Mitstreitern, die auf den viktorianischen Batman treffen, den man als Fan natürlich aus der entsprechenden „Elseworld“ kennt. Diese Konstelation ist so unglaublich irre, dass sie schon wieder genial wirkt. Auf der einen Seite vermenschlichte Tiere und einige der bizarrsten Figuren die das DC-Universum hervorgebracht hat (eine bösartige Raupe!?) und dem gegenüber die überzeichneten Bewohner Gothams, die einem Klischee des 19. Jahrhunderts entsprungen sind. Erstaunlicherweise funktioniert diese Kombination aus Humor und Ernsthaftigkeit vom ersten bis zum letzten Panel. Nicht zuletzt die plastisch wirkende Umsetzung des Zeichners Evan Shaner sorgt dabei für ein durchgehendes Lesevergnügen.

Allein dafür lohnt sich die Anschaffung des Megabandes. Im Gegensatz dazu hinken jedoch die anderen Handlungen rund um Question (Renee Montoya aus Gotham Central) samt Two-Face, Hawkman und Hawkwoman, die Titans, die Doom Patrol, Suicide Squad oder die Jutstice League International zum Teil brutal nach. Vereinzelt kann man als Fan der entsprechenden Reihen vielleicht ein Auge zudrücken und es als eingeweihter genießen. Sollte man nicht allzu sehr mit den Figuren vertraut sein oder mit der neuen Optik nicht zurecht kommen (die Kingdome Come Charaktere waren und bleiben Alex Ross-Geschöpfe), kann das Lesen tatsächlich nervig werden.

Aufgrund der Natur des Megabands in Deutschland, hat Panini natürlich versucht so viele Storys des Events in Deutschland zu veröffentlichen wie es nur möglich ist, während sie in den USA in Einzelheft-Format erschienen sind. Um alles komplett zu haben, ist das vielleicht ganz nett, aber aufgrund der fehlenden Auswahl, wird man zwangsläufig auch mit schwächeren Ausgaben konfrontiert, die man eventuell auch ausgelassen hätte.

Damit möchte ich auch wieder zu meiner Aussage vom Anfang dieser Rezension zurück kommen. Einerseits finden sich hier wirklich tolle, nostalgische und vor allem unterhaltsame Geschichten wider, die ich sogar als Must-Have bezeichnen würde. Andererseits kann man getrost einen guten Teil überblättern und ärgert sich vielleicht über das zum Teil verschwendete Potential. Alles in allem liegt es in diesem speziellen Fall am Fan selbst zu entscheiden, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Ich persönlich würde aufgrund der Vollständigkeit meiner Sammlung und den gelungenen Umsetzungen zugreifen, die ich zuvor erwähnt habe. Blättert doch einfach im Comic-Shop eures vertrauens rein und lasst mich wissen, wie ihr euch entschieden habt und ob ihr vielleicht eine ganz andere Meinung zu der Veröffentlichung habt! Ich bin gespannt!

Convergence – Kampf der Welten: Sonderband 1

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Nach „Forever Evil“ und „Future’s End“ steht auch schon das nächste Crossover aus dem DC-Universum zum alles verändernden Rundumschlag bereit.

Apropos Universum. Wie der geneigten Fan sicherlich weiß, wurde mit den „New 52“ die Geschichte sämtlicher Heroen auf Null gesetzt, um zum einen Neulingen den Einstieg in die Materie zu erleichtern und zum anderen Künstlern und Autoren mehr Freiheiten zu geben, die sie nutzen konnten um ihre ganz eigene Version von Batman, Superman und Co. zu erschaffen.

Zeitgleich wurden alle vorangegangenen Ereignisse (mit vereinzelten Ausnahmen) für nichtig und damit der aktuelle Zeitstrang für den einzig gültigen erklärt (zumindest in Bezug auf den „offiziellen“ Kanon).

Dieses Konzept wird jedoch mit „Convergence – Kampf der Welten“ bis zu einem gewissen Grad aufgeweicht. Zunächt raubt Supermans alter Widersacher Brainiac eine gewisse Anzahl an Städten aus den verschiedensten Facetten von Raum und Zeit. Hier finden sich neben den „New 52“ plötzlich auch alte bekannte aus den Anfangstagen der Hefte in den 40er und 50er Jahren, „Elseworld“-Charaktere wie der kommunistische Superman oder der viktorianische Batman, als auch gänzlich abwegige Figuren wie die Vampirversionen unserer Lieblingshelden wieder. Um den Überblick zu behalten, liefert uns Panini Comics glücklicherweise eine kleine Übersicht zu den vorkommenden Welten.

Selbstverständlich hat die Entführung einen höheren Sinn. Nachdem die Charaktere in ihren individuellen Kuppeln auf dem Planeten Telos (der denken und fühlen kann) eingepfercht wurden, ruft dieser einen Krieg zwischen den einzelnen Städten aus, der wiederum von ausgewählten Helden ausgetragen werden muss. Der Unterlegene verliert dabei nicht nur den Kampf, sondern die gesamte Welt für die er stellvertretend angetreten ist. Wie das ganze im Detail abläuft, muss natürlich jeder für sich selbst herausfinden.

Hierzu findet man nämlich eine ganze Menge an Veröffentlichungen, die zusammen ein großes Ganzes ergeben und schlußendlich eine neue Ära unter dem Titel „DC YOU – Dein DC-Universum“ einläuten, die im Frühjahr in Deutschland das Licht der Welt erblickt.

Neben den zur Nostalgie anregenden Protagonisten, ist übrigens auch was für Kenner der Historie des Verlags dabei. So konnten einige Künstler und Autoren gewonnen werden, die ursprünglich tatsächlich an den einzelnen Reihen mitgewirkt haben. Zum Beispiel finden wir hier so klingende Namen wie Len Wein (Swamp Thing) und Dan Jurgens (Superman) sowie viele andere.

Nachdem ich nun etwas zur allgemeinen Rahmenhandlung erzählt habe, möchte ich heute insbesondere auf den ersten Sonderband eingehen, der seit dem 19. Januar die Regale der Republik verschönert.

Bei der unglaublichen Anzahl an Welten und Figuren ist es nicht verwunderlich, wenn einzelne Kämpfe auf gesonderte Ausgaben ausgelagert werden und man könnte in dem Zusammenhang dem Trugschluss folgen, dass es sich um weniger wichtige Geschichten oder sogar eine „Resteverwertung“ handelt.

Solchen Befürchtungen wird aber zum Glück während der Lektüre der Wind aus den Segeln genommen. Hier treffen nämlich niemand geringeres als die Gotham Sirens (Harley Quinn, Catwoman und Ivy) auf Captain Carrot (ja, ein Hase mit Superkräften),
Nightwing und Oracle auf Hawkman und Hawkwoman, Green Arrow und sein Sohn auf seine Exfrau und Tochter und schlußendlich das klassische Crime Syndicate auf die Justice Legion A aus DC One Million.

Das klingt nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern ist es auch von der ersten bis zur letzten Seite. Durch die teils sehr gewagten Konstellationen, konnten die Autoren sich so richtig austoben und Eventualitäten in den Raum werfen, die in den „normalen“ Serien definitv keinen Platz gefunden hätten.

Wer hätte sich vorstellen könne, dass Harley eine Beziehung zu einem Polizisten aufnimmt? Wer hätte gedacht, dass Nightwing und Oracle auch als Team auf dem Schlachtfeld funktionieren? Diese und weitere Kuriositäten erwarten einen auf jeder Seite und wirken dabei keineswegs wie die Schnapsidee eines Autoren unter Zeitdruck, sondern wie das natürliche Ergebnis eines überdimensionalen Plots.

Visuell variieren die Storys natürlich aufgrund der unterschiedlichen Kreativteams und bieten dabei trotzdem vertraute Superheldenkost, die wie die Faust aufs Auge passt. Für expressive Ausflüge bietet die Handlung zwar nicht die nötige psycholigische Tiefe, versucht aber auch nicht diese zu erreichen oder zu imitieren. Da spiegelt sich selbstverständlich auch in den Panels wieder, deren Abfolge typisch für das Genre, fast schon einer Achterbahnfahrt gleicht.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich zwar oberflächlich um Popcorn-Unterhaltung handelt, der eigentliche Faktor aber, der einen weiter zum lesen antreibt, die intelleigent eigenflochtene Nostalgie ist, die jedem Comic-Hobby-Historiker (wie mir) die Tränen in die Augen treiben sollte.

Der Natur der Geschichte geschuldet, lohnt es sich hier meiner Meinung nach die gesamten Stränge zu sammeln um sich nochmals an den alten Welten in neuer Gestalt zu ergötzen. Was ihr dabei zum Beispiel im passenden Monsterband entdecken könnt, erfahrt ihr schon bald hier auf ZOMBIAC!

Happy Birthday, Stan Lee!

Der Miterfinder einer Vielzahl an Aushängeschildern des Marvel-Verlags wird heute 93(!) Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch, Stan!

Falls alles gut läuft, dürfen ihm die Fans in Deutschland schon im Mai kommenden Jahres persönlich gratulieren! Denn sollte der gute Mann nicht spontan beschließen abzusagen, dürfen wir ihn am 06.05.2016 im Münchner Comic Store „Buzzonaut“ begrüßen! Ich persönliche drücke natürlich alle Daumen und Zehen, damit es wirklich klappt und ein Traum wahr wird: Stan „The Man“ Lee persönlich treffen!

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© Pow! Entertainment

Gotham Central – Band 2: Doppeltes Spiel

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Nach der ersten, von mir schon hochgelobten und mit dem Eisner Award ausgezeichneten Geschichte um eine Gruppe von Polizisten aus Gotham, erscheint nun endlich der zweite Band und lässt in Sachen Qualität in keinster Weise nach.

Wieder einmal dreht sich die Story um die uns schon bekannten Charaktere, wobei insbesondere Renee Montoya in den Mittelpunkt gerückt wird. Um den übergreifenden Zusammenhang zum Hauptstrang des Bandes zu verstehen, wird jedoch eine Art Prolog vorangestellt, der wiederum aus zwei weiteren Batman-Reihen (Detective Comics & Batman Chronicles) zusammengesetzt wurde.

In diesen kurzen Geschichten wird erklärt wie der erste Kontakt zwischen Montoya und Two-Face, dem Haupt-Antagonisten der aktuellsten Ausgabe, zustande kommt. Dieser bleibt nämlich nicht ohne Folgen, denn der Ex-Anwalt fühlt sich von der Polizistin „verstanden“ und entwickelt ihr gegenüber langsam aber sicher amouröse Gefühle, verschwindet jedoch irgendwann von der Bildfläche.

Doch plötzlich taucht ein zuvor freigesprochener Vergewaltiger auf, gegen den einer der wenigen ehrlichen Polizisten in Form unserer Heldin ausgesagt hat. Es kommt zu Gewaltandrohungen, Psychoterror und Zerstörung des privaten als auch beruflichen Umfelds. Es scheint jedoch mehr dahinter zu stecken, als der zunächst angenommene Rachefeldzug eines Verbrechers…

Wie schon beim Erstling, schaffen es Greg Rucka und Michael Lark einen lupenreinen Thriller mit Drama-Bezug in die Welt des dunklen Ritters zu platzieren und damit ein weiteres Kapitel der Erwachsenenunterhaltung in das immer noch misstrauisch beäugte Comic-Format einzufügen. Themen wie Familienprobleme, Homosexualität, sowie die damit durch gewisse Milieus verbundene Abneigung, Polizeigewalt und fragile zwischenmenschliche Beziehungen finden alle ihren Platz ohne überflüssig zu wirken. In dieser moralisch in sich zusammengefallenen Stadt ist dieses Gefüge erschreckend alltäglich,  während die Gegenwehr der Gesetzeshüter dadurch eine noch größere Bedeutung erfährt. All diese Elemente machen das Gesamtkonstrukt dieser Geschichte ungeheuer spannend und erzeugen das für Krimi-Fans nur allzu bekannte Gefühl nicht mehr mit dem lesen aufhören zu können, bis man das Ende der Geschichte erfahren hat.

Unterstützt wird die Story durch Larks immer noch schön groben Stil, der mit seiner realistischen Darstellung der Figuren fast so etwas wie eine Film-Atmosphäre zu erzeugen weiß. Ein perfektes Zusammenspiel mit der vorgegebenen Erzählung und damit Anreiz sich auch die nächste Ausgabe zu besorgen.

Als Fazit lässt sich ziehen, dass die Handlung auch ohne DC-Kontext auf eigenen Beinen hätte stehen können, in ihrer Form aber der Welt von Batman einen realistischen Anstrich verpasst, der ihr schon seit Frank Millers Revolution am besten zu stehen scheint. Im Gegensatz zur TV-Serie, die zum Teil auf dem vorliegenden Band beruht, zieht die Geschichte ihre Faszination allein aus ihrer starken Komposition und verschont den Leser mit künstlich eingefügten Origin-Storys, die Fanboys bei der Stange halten sollen. Dementsprechend gibt es von mir eine persönliche Empfehlung, wenn das Genre einem zusagt!

Spawn: Blood Feud – Blutfehde

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Als langjähriger Fan der Spawn-Comics freue ich mich immer wie ein Schnitzel, wenn Mini-Serien neu aufgelegt werden, um einer neuen Generation an Lesern den Spaß zu bringen, den andere schon vor vielen Jahren hatten.

Nun kommt nach „Violator“ das nächste Paperback, welches eine vierteilige Geschichte in einem Sammelband vereint. Zwar erschien im Jahr 1999 „Blood Feud“ schon einmal als Gesamtausgabe, aber in der Zwischenzeit ist eine ganze Armada an Fans herangewachsen, die zum einen vielleicht von solchen Auskopplungen nichts weiß oder zum anderen nicht die Möglichkeit besitzt, diese zu erwerben.

Wer die Entstehungsgeschichte hinter der Figur kennt, der weiß welch große Namen einst hinter den Storys standen, die einen regelrechten Kult ausgelöst haben. So hat zum Beispiel die Comic-Legende Alan Moore (Watchmen, V wie Vendetta, From Hell) sowohl etwas zur Handlung der Kontinuität um Al Simmons (bürgerlicher Name des (Anti-)Helden) beigetragen, als auch die Story zur vorliegenden Ausgabe geschrieben. In dieser konnte sich der bärtige Autor austoben, um etwas zu erschaffen, was er vermutlich als reine Parodie auf die etablierten Superhelden sah, denen er auch in seinen größten Werken kritisch gegenüber stand. Bewusst und vollkommen übertrieben, lässt er hier „Spawn“ an zwei Fronten kämpfen. Zum einen gegen den Symbionten, der sein Kostüm darstellt und von dem er sicher ist, dass dieser die endgültige Kontrolle über ihn erlangen möchte, um schreckliche Taten zu begehen. Zum anderen gegen den mysteriösen als auch brutalen Vampir-Jäger John Sansker, der nicht der zu scheint für den ihn alle halten.

In diesem Gemenge finden sich natürlich auch die beliebten Cops Sam und Twitch wieder, die sowohl versuchen die bestialischen Morde in der Stadt als auch die die Herkunft des seltsamen Neuankömmlings zu entschlüsseln. Die Konstellation gelingt erstaunlich gut, obwohl alles typisch für die Reihe vollkommen Over-The-Top ist. Sogar die Auflösung so mancher Frage ist überraschend und das ist bei Comics in diesem Genre wirklich nicht oft der Fall. An solchen Punkten merkt man, wenn ein erfahrener und begabter Autor an der Entwicklung der Story tüftelt.

Mit dem Bleistift ist diesmal der nicht minder prominente Tony S. Daniel bewaffnet, den die meisten vermutlich aus dem „R.I.P.“-Run der „Batman“-Reihe von Grant Morrison kennen sollten. Im vorliegenden Werk hält er sich zwar sehr nah an Todd McFarlanes Stil, der im Laufe der Zeit zu einer Art Markenzeichen avanciert ist, lässt aber oft genug seinen fast schon explosiven Strich durchscheinen. Dieser kommt in den kaum ohne Bewegung auskommenden Panels extrem gut zur Geltung und erzeugt ein durchgehend dynamisches Gefühl, dass den Leser sprichwörtlich von Seite zu Seite treibt.

Zusammengenommen lässt sich die Kooperation der zwei Meister ihres Fachs als vollen Erfolg bezeichnen und ist damit für Fans eine Pflichtanschaffung, während Neulinge zumindest einen Blick in das düstere Universum um „Spawn“ riskieren sollten.

Hier könnt ihr euch die Ausgabe besorgen!

Batman Sonderband 46 -Todesspiel

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Mit dem Auftauchen des Jokers, nachdem dieser spurlos verschwand, begann das DC-Event „Todesspiel“, welches eine Brücke über mehrere Serien hinweg schlug und den „Clownprinzen des Verbrechens“ in den Mittelpunkt stellte.

Ganz der jahrelangen Tradition ergeben, erscheint am 22.12. der passende Sonderband, der in vier Geschichten unterschiedliche Blickwinkel nach dem Gas-Anschlag auf die Gothamer Innenstadt und die unmittelbaren Ereignisse davor bietet.

Dabei trumpft das Format wie so oft durch die unabhängigen Kreativteams auf, die sowohl inhaltlich als auch visuell einen bunten Strauß an Unterhaltung bereit halten. Zunächst fängt alles mit einer Story aus dem US-Heft „Batman – Annual“ an, welche den Begriff der Freundschaft aus der Sicht unseres Lieblingspsychopathen aufzeigt und uns nochmals vor Augen führt, dass es kein Entkommen gibt, wenn der Joker einen Narren (höhö) an einem gefressen hat. Erzählt wird die Geschichte hierbei von einem Polizisten, dem die Ehre zuteil wurde von Mr. J als Freund bezeichnet zu werden. Das erfrischende an der Perspektive ist, dass es sich um einen „normalen“ Charakter handelt, der nicht wie Batman und Konsorten an die Eskapaden rund um die Figur gewöhnt ist.

Natürlich wurden schon in der Vergangenheit Personen außerhalb der Kontinuität der Storys gequält, aber es erscheint trotzdem als frisches Element, eine Beziehung zwischen einem normalen Bürger von Gotham mit dem dauergrinsenden Albtraum zu verkuppeln. Vor allem fügt sich das Geschehen wunderbar als Rahmenhandlung zur primären Geschichte in den moantlich erscheinenden Heften ein! Auch von der visuellen Seite ist der Einstieg in den Sonderband sehr gelungen. An einen realistischen Stil angelehnt, wird die Seriösität der Handlung nochmals unterstrichen.

Als Kontrastprogramm finden wir als nächstes eine Geschichte um Batgirl, die sich an einer Brücke durchschlägt, als das Gas in der Stadt freigesetzt und die Bewohner in lachende Zombies verwandelt werden. Neben dem obligatorischen Kampf gegen Horden an Feinden muss sie zusätzlich ein kleines Mädchen retten, welches mitten im Getümmel steckt und nicht voran kommt. Die Handlung kommt dabei gänzlich ohne Sprechblasen aus und konzentriert sich gänzlich auf Mimik und Gestik der Figuren, die mit einem leichten Manga-Touch und passender Farbgebung viel „fröhlicher“ Wirken als die Charaktere der übrigen Geschichten. Nur der gelegentliche Einsatz von „Emojis“ (Smartphones gehören nun scheinbar auch für Helden zum Standard-Repertoire) ersetzt so manche Unterhaltung. Da dieser Umstand auch für witzige Situationen genutzt wird, fügt sich dieses Element sogar ganz natürlich ein. In meinen Augen ein netter „Ice-Breaker“ und thematisch natürlich in der Zeit des titelgebenden Events angesiedelt, aber abgesehen von der ungewöhnlichen Ezählweise nichts für die Ewigkeit.

Im eher kindlichen Stil geht es auch in der dritten Geschichte aus der „Gotham Academy“ weiter. Die malerisch und ebenfalls leicht Manga-typisch dargestellten Figuren in Form von drei Mädchen erzählen, um sich gegenseitig zu übertrumpfen, Gruselgeschichten die sich auf die ein oder andere Weise um den Joker drehen. Dabei werden die teils makaberen Panels durch die schon erwähnte Optik noch verstörender (Leichenteile jonglieren!?) und erzeugen eine viel intensivere Wirkung als ein von vornherein auf Schock ausgelegter Stil. Alles in allem ein schöner Eye-Catcher, auf den man sich jedoch erst einlassen muss.

Die letzte Erzählung im Bunde dreht sich um das Verhör eines Arkham Security-Mannes, der den Ausbruch der Gefangenen im vom Joker erzeugten Chaos überlebte und nun von seiner Flucht berichtet. Diese wird ihm durch einige Prominente Insassen erleichtert, die aus unterschiedlichsten Gründen immun gegen das Joker-Gas zu sein scheinen und auf die Gebäude-Kenntnis des Wachmanns angewiesen sind. Ein interessanter Aspekt ist zwar wieder der Bericht einer Nebenfigur, aber das Gesamtkonstrukt kommt leider nicht über das Prädikat „nett“ hinaus. Visuell wird sich wieder an klassisches Material angelehnt und damit die düstere Bedrohung durch den Clown auch durch die Panels hervor gehoben.

Wenn man nun alle gebotenen Geschichten zusammen nimmt, ist der Batman Sonderband 46 zwar definitiv kein Must-Have aber auf jeden Fall eine unterhaltsame Ergänzung zum DC-Event „Todesspiel“, welches sich allein schon wegen des Haupt-Antagonisten als Anschaffung über die vorhandenen Serien hinweg lohnt.

 

Joker Anthologie – Die größten Schurkenstücke des Verbrecherclowns

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Nach der vor einiger Zeit erschienenen „Batman Anthologie“ zum 75. Geburtstag des „Dunklen Ritters“, machten Gerüchte die Runde, dass auch sein bekanntester und vor allem beliebtester Widersacher ebenfalls einen Rückblick spendiert bekommen soll. Als die Veröffentlichung für die USA bestätigt wurde, rieben sich natürlich auch Fans hierzulande die Hände und konnten es kaum erwarten bis „Panini Comics“ auch für den lokalen Release grünes Licht geben würde.

Nun ist es endlich soweit und wir dürfen uns über einen ausführlichen Überblick, angefangen bei Jokers erstem Auftritt in den 40er Jahren bis heute freuen. Dabei werden die letzten 75 Jahre in drei Epochen eingeteilt, in denen der Verbrecherclown seine größten Veränderungen durchlebte. Von einem nach Chaos gierenden Räuber und Dieb in den ersten Geschichten, über einen von der TV-Serie mit Adam West inspirierten Comedian, zu einem wahllos mordenden Psychopathen in den 70ern, bis hin zum nihilistischen Lügner, der sich immer wieder neu erfindet, ist jede Entwicklungsstufe vertreten.

Zusätzlich wird jede Story mit einem einleitenden Text versehen, der das Besondere der nachfolgenden Seiten in den Vordergrund stellt und die zahlreichen Künstler präsentiert, die die Veränderungen des Harlekin des Hasses zu verantworten haben. Desto weiter man in diesem Band vorankommt, umso mehr wird deutlich warum die Figur auch heute noch eine solche Relevanz besitzt.

Während Bösewichte aus anderen Comics und Büchern oft eine sehr eingeschränkte Weltsicht besitzen und dementsprechend in ihrer Handlungs- und Denkfähigkeit limitiert sind, reicht beim Joker beides fast ins Unendliche. Mir persönlich ist kein Antagonist bekannt, der über einen so langen Zeitraum die ihm eigenen Merkmale beibehalten aber trotz allem eine Evolution sondergleichen durchlebt hat. Dementsprechend wirkt auch jede einzelne der vorliegenden Geschichten wie in einem in sich geschlossenem Universum, welches durch die sich wandelnde Inkarnation des Jokers mit den anderen verbunden bleibt.

Trotz der teils enorm prägenden Momente für die Kontinuität des Batman-Universums (Stichwort: Red Hood in den 60er Jahren!) muss ich trotzdem darauf hinweisen, dass hier primär repräsentative Geschichten, die in einem Heft abgehandelt werden konnten, präsentiert werden. Die Meisterwerke „Arkham Asylum“, „The Killing Joke“ oder moderne Klassiker von Jim Lee finden sich nicht darunter. Das ist sicherlich bei dem parallelen Vertrieb der erwähnten Titel und der Länge der Ausgaben nachvollziehbar, aber Einsteiger sollten sich in der Auseinandersetzung mit dem Joker die erwähnten legendären Bände auf jeden Fall zulegen, um diese komplexe Figur in seiner größtmöglichen Bandbreite durchdringen zu können. Die „Joker Anthologie“ kann in diesem Zusammenhang als appetitanregende Sammlung gesehen werden, die neben Neulingen auch langjährigen Lesern wie mir wieder Lust macht, die alten Schinken hervor zu holen und in die zeitlosen Geschichten einzutauchen.

Wer den Clownprinzen des Verbrechens wirklich kennen lernen möchte, der kommt an diesem Band nicht vorbei!

Deadpool – Return Of The Living Deadpool

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Was soll man zu Deadpool und seinen Abenteuern sagen? Wie schon bei meiner letzten Besprechung in Bezug auf den Söldner mit der großen Klappe, braucht man auch diesmal nicht nach dem großen Sinn hinter der vorliegenden Geschichte zu fragen. Trotz allem wird man durch die vorliegende Story, die keinen Respekt vor dem Genre, geschweige denn vor der immer wieder porträtierten Popkultur hat oder zu haben braucht, von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend unterhalten.

Nun aber eins nach dem anderen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den Vorgänger-Band „Night Of The Living Deadpool“ nie gelesen habe. Trotzdem ist es möglich „Return Of The Living Deadpool“ als eigenständige Erzählung zu genießen, deren Titel im Übrigen nicht per Zufall gewählt wurde. Hier liegt nämlich eine astreine Parodie des „Zombie“-Genres vor, die immer wieder eine Brücke zu den Filmen als auch Comic-Reihen (The Walking Dead lässt grüßen) schlägt, die jeder Fan kennen sollte. Sogar die schwarz-weiße Optik der eben erwähnten Erfolgsserie wurde übernommen um keine Zweifel an der vorgegeben Richtung aufkommen zu lassen. Den einzigen Farbtupfer den wir finden, ist entweder der Hauptcharakter oder die mit ihm zusammenhängenden Gegenstände, wie Karten, Waffen etc..

Was die Story anbelangt, ist sie ungefähr so abgedreht wie Deadpool selbst. Nachdem die unvermeidliche Zombie-Apokalypse eingetreten ist, steht die Menschheit einem noch viel größerem Problem gegenüber: Jeder Zombie, der es schafft Deadpool zu beißen, verwandelt sich in einen weiteren Deadpool. Das Ganze hat zur Folge, dass sich diese zu Horden zusammenschließen und große Landstriche und Städte unter ihre Kontrolle bringen. Was kann es schlimmeres geben als wandelnde Untote? Richtig. Wandelnde Untote, die nicht aufhören können wirres Zeug von sich zu geben. Die Geschichte trieft dabei wie gewohnt vor Wortwitz und Anspielungen für die Eingeweihten. Allein folgendes Zitat bringt es mehr als deutlich auf den Punkt: „Das ist das Ende der Welt, oder? Die Gesellschaft ist im Eimer. Aber Campingbusse überleben? Sie sind die Kakerlaken der Behausungen.“

Verantwortlich für das irre Spektakel ist der Autor Cullen Bunn. Dieser kann auf eine lange Geschichte im Schaffensprozess von Deadpool zurück blicken und hat des Weiteren die Ehre den „Helden“ in das kommende Event „Secret Wars“ einzuführen, welches ungeahnte Folgen für das gesamte Marvel-Universum nach sich ziehen wird.

Mit dem Stift bewaffnet ist diesmal ein Neuling im Marvel-Lager. Die Künstlerin Nik Virella feiert ihren Einstand und meistert diesen mit Bravour. Ihr Stil zeichnet sich durch klare Linien, eindeutige Mimik und ausdrucksstarke Kompositionen aus und lässt den Leser auf viele weitere Werke hoffen. Man darf sich in diesem Zusammenhang schon auf eine angekündigte Mini-Serie freuen, die sich in einem Western-Alternativ-Universum der Marvel-Welt abspielt und mit dem Deadpool-Autor Gerry Duggan realisiert wird.

Zusammengefasst lässt sich mal wieder eine Empfehlung für all jene aussprechen, die wie ich auf einen gewollt trashigen Touch stehen und natürlich für Leser, die das Wort Popkultur nicht als Fremdwort betrachten. Hier geben sich Gewalt und Humor wieder mal die Klinke in die Hand und damit dem Fan Unterhaltung in seiner reinsten Form.

„Return Of The Living Deadpool“ erscheint am 24.11.2015.

Deadpool – Die Kunst des Krieges

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Unistress kombiniert mit unendlich viel Arbeit kann einen echt töten…tot…dead…Deadpool! Ahja, die Review. Sorry nochmals für die aktuell unregelmäßige Berichterstattung bezüglich Neuerscheinungen. Was würde ich nur dafür geben mehr Zeit zum lesen und schreiben zu haben, aber was soll man machen? Vielleicht härtere Bandagen auffahren, tief durchatmen und in den Kampf ziehen? Zumindest das ist es, was Wade Wilson aka Deadpool mal mehr oder weniger durchdacht in seinen Abenteuern erlebt. Das aktuellste, in sich abgeschlossene Werk „Die Kunst des Krieges“ macht hierbei keine Ausnahme und wartet mit einer so haarsträubenden Handlung auf, wie wir es gewohnt sind und wie wir es uns vor allem wünschen.

Alles fängt damit an, dass Deadpool bei einem Auftrag die berühmten Schriften „Die Kunst des Krieges“ entdeckt und dabei die  (in seinen Augen) geniale Geschäftsidee entwickelt, das Werk als eigene Fassung herauszubringen und dadurch zu einem gefeierten Autor zu avancieren. Leider hat der Inhalt zum aktuellen Zeitpunkt keine Relevanz und so muss der Söldner mit der großen Klappe selbst für einen Konflikt sorgen, der sein Buch an die Spitze der Bestsellerliste katapultiert.

Was ist hierbei einfacher als die ohnehin kampfwütigen Bewohner in der Sphäre von Thor, Loki und Co. gegeneinander aufzustacheln und in den Krieg ziehen zu lassen. Selbstverständlich unter den immer wieder eingestreuten Tipps des Söldners, entliehen aus seinem in Entstehung befindlichem Buch. Als sich der Kampf dann tatsächlich bis auf die Erde ausweitet, mischen die Marvel All-Stars um die „Avengers“, „Spider-Man“, „X-Men“ und „Namor“ kräftig mit. Dadurch entsteht das wundervolle Chaos, wie es für die Geschichten um Deadpool obligatorisch ist. Wer hierbei auf ausgefeilte Logik, Tiefgang und Kontinuität aus ist, kann die Finger davon lassen. Sollte jemand jedoch auf popkulturelle Anspielungen, Alles-Scheißegal-Attitüde und ausufernde Action stehen, ist er hier genau richtig. Selbstverständlich gehen manche Witze auf Englisch besser auf (vor allem die vielen, vielen Wortspiele) als in der vorliegenden deutschen Ausgabe, aber die Übersetzer haben insoweit eine tolle Arbeit geleistet, als dass es sich immer noch sehr unterhaltsam liest.

Viel falsch konnte man ohnehin nicht machen, wenn man sich das Team hinter der Geschichte genauer ansieht. Auf der Autoren-Seite finden wir Peter David, der schon Anfang der 90er große Erfolge mit dem „Hulk“ feiern und in diesem Zuge sogar einen „Eisner-Award“ sein Eigen nennen durfte. Weitere Arbeiten, die man kennen könnte, wären „Spider-Man“, „Civil War“ und die Adaption von Stephen Kings „Dunkler Turm“-Saga. In der vorliegenden Ausgabe schafft er es der überdrehten Welt einen roten Faden zu verpassen, der trotz kleiner Ausflüge durch die vierte Wand und zahlreichen Szenen-Sprüngen deutlich sichtbar bleibt und nicht in die komplette Anarchie entgleitet. Bei so einer Hauptfigur keine Selbstverständlichkeit.

Scott Koblish übernimmt an der künstlerischen Front die Führung und schafft es die Gratwanderung zwischen lustig und ernst gekonnt umzusetzen. Genau das macht die Komik in vielen der Panels aus, die nicht nur mit flotten Sprüchen sondern auch mit zum brüllen komischer Gestik und Mimik überzeugen, die man gerne auch länger betrachten möchte. Vor allem in den zahlreichen Massen-Szenen findet man immer wieder kleine Geschichten, die einen zum Schmunzeln bringen. Dass der Zeichner schon Erfahrungen mit der Figur in dem Marvel-NOW!-Run zu „Wolverine/Deadpool“ sammeln konnte, ist sicherlich kein Nachteil. Zusätzliche konnte er schon zuvor Hand an zahlreiche Helden aus der ersten Reihe des Verlags anlegen und kann „Spider-Man“, „Wolverine“ und „Thor“ zu seinem Portfolio zählen. Das zahlt sich am Ende durch die souveräne Umsetzung der Story aus, die den Leser auf eine erneute Zusammenarbeit der Kreativen hoffen lässt.

Als Fazit lässt sich ziehen, dass hier für gerade mal 12,99€ eine tolle Geschichte vorliegt, die man aufgrund des hohen Spaß-Faktors in einem Rutsch verschlingen kann. Wirkliche Überraschungen bleiben zwar aus und es ist auch nichts was die Ewigkeit überdauern wird. Trotzdem kriegt man hier, was man erwartet. Deadpool bleibt Deadpool und damit ein Must-Have für seine Fans.